Zernien: Höhenweg, Waldbad und Fachwerkkirche Riebrau
Unterkünfte in Zernien
Höhenrücken, Wanderweg und Waldbad
Zernien liegt auf dem Höhenrücken des Oberen Drawehn. Der 142 Meter hohe Hohe Mechtin ist die höchste Erhebung im Wendland, und der Drawehn-Höhenweg führt über ihn. Dazu kommen das Waldbad am Ortsrand und historische Kirchen in der zugehörigen Gemeinde. Diese verschiedenen Anknüpfungspunkte geben Ihrer Reise nach Zernien unterschiedliche mögliche Schwerpunkte. Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, können Sie sich zunächst fragen, ob Sie vor allem wandern, schwimmen oder historische Bauwerke entdecken möchten.
Zu Fuß zum Hohen Mechtin
Vom ausgeschilderten Wanderparkplatz in Spranz führt der Drawehn-Höhenweg als Teil des Wendland-Rundwegs auf einer 2,0 Kilometer langen Strecke direkt zum Aussichtsturm auf dem Hohen Mechtin. Der Turm ist ausschließlich zu Fuß erreichbar. Der Höhenweg führt außerdem über den 142 Meter hohen Hohen Mechtin. Wer die Landschaft zu Fuß erkunden möchte, findet hier also sowohl eine benannte Erhebung als auch eine genau beschriebene Strecke zum Turm.
Badezeit im Waldbad Zernien
Das Waldbad Zernien liegt am Ortsrand am Drawehn-Höhenweg; sein Becken ist beheizt. Fünf Schwimmbahnen mit jeweils 25 Metern geben dem Becken eine klare Aufteilung. Daneben gibt es im angrenzenden Nichtschwimmerbereich eine Wasserrutsche. Zum Waldbad gehört außerdem ein Eltern-Kind-Bereich mit Baby-Planschbecken und Spielplatz. Damit sind die beschriebenen Bereiche verschieden angelegt: Schwimmbahnen stehen neben einem Nichtschwimmerbereich und einem eigenen Eltern-Kind-Bereich. Familien können bei der Wahl ihrer Unternehmungen berücksichtigen, welche dieser Bereiche für die gemeinsame Badezeit interessant sind.
Fachwerkkirchen mit eigener Geschichte
Die Fachwerkkirche Riebrau wurde von 1759 bis 1763 errichtet. Für den Bau wurde Eichenholz aus der Göhrde verwendet. Auch der Westturm prägt die Konstruktion: Er ist etwa zur Hälfte in das Gebäude integriert. Im Inneren wird die rund gewölbte Holzdecke von sechs Säulen getragen. Von 2000 bis 2001 wurde die Kirche innen und außen renoviert; seither zeigt sie sich weitgehend wieder in ihrer ursprünglichen Gestalt. Bauzeit, Material und Innenraum geben der Kirche mehrere konkrete Facetten, auf die Sie bei einem Interesse an regionaler Baugeschichte achten können.
Eine weitere Kirchengeschichte führt nach Gülden. Nachdem die dortige Kirche so baufällig geworden war, dass ihr Betreten als lebensgefährlich galt, veranlasste P. Georg Leopold Küchenthal einen Neubau. Dieser wurde am 7. Januar 1787 eingeweiht. Der Neubau ist damit klar von der Geschichte des älteren, baufälligen Kirchengebäudes zu unterscheiden. Riebrau und Gülden stehen für unterschiedliche historische Details: hier die Bauform und Ausstattung einer Fachwerkkirche, dort die dokumentierte Entstehung eines Neubaus im 18. Jahrhundert.
Golf und Natur auf einem Gelände
Beim Golf-Club an der Göhrde gilt seit 2020 Startzeitpflicht. Der Club verfügt seit dem Jahr 2000 über einen 18-Loch-Platz. Wer Golf in den Mittelpunkt seines Aufenthalts stellt, sollte diese Startzeitregel bei der Tagesplanung berücksichtigen. Auch die Natur auf dem Gelände gehört zu den beschriebenen Merkmalen: Dort gibt es Biotope, seltene Schmetterlinge, wechselndes Rotwild und Eichhörnchen. Für Ihre Reiseplanung lässt sich der Golfplatz damit nicht nur über die Zahl seiner Löcher, sondern auch über die auf dem Gelände genannten Lebensräume und Tiere einordnen.
Weitere Orte, zu denen Sie eigene Seiten aufrufen können: Lemgow, Woltersdorf, Jameln, Göhrde, Neu Darchau, Lüchow, Damnatz und Gartow.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lüchow-Dannenberg.