Zum Inhalt

Schortens: Klosterpark, Kirche und Handwerk

Unterkünfte in Schortens

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Schortens verbindet einen geschützten Park mit kirchlichen Kunstwerken und anschaulichen Spuren des Handwerks. Im Klosterpark Oestringfelde stehen Reste des großen Wehrturms der Klosterkirche; in der St. Stephanus-Kirche sind ein vorreformatorischer Lettner und ein prachtvoller Dreiflügelaltar erhalten. Dazu kommen eine historische Windmühle, eine Gattersäge und weitere Einblicke in die Ortsgeschichte. So können Sie für Ihren Aufenthalt zwischen Spaziergängen, kirchlicher Kunst und handwerklichen Themen wählen.

Die Heidemühle am Ortseingang der Stadt Schortens Die Heidemühle am Ortseingang von Schortens. Foto: Ein Dahmer via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Klosterpark Oestringfelde: geschützte Landschaft und Geschichte

Der Klosterpark Oestringfelde ist seit 1985 Landschaftsschutzgebiet. Erholungssuchende spazieren durch den Park, in dem auch die Reste des großen Wehrturms der Klosterkirche erhalten sind. Natur und ein sichtbarer baulicher Überrest der Klostergeschichte treffen hier aufeinander, ohne dass es dafür eines umfangreichen Programms bedarf: Der Park selbst ist das Ziel für alle, die ihre Zeit im Freien verbringen und zugleich ein historisches Detail entdecken möchten. Wenn Sie Ihre Ferientage gern mit einem Spaziergang gestalten, ist dieser Ort ein anderer Schwerpunkt als die Kirchenkunst oder die technischen Zeugnisse in Schortens.

St. Stephanus-Kirche und ihre Kunstwerke

In der St. Stephanus-Kirche können Sie einen vorreformatorischen Lettner und einen prachtvollen Dreiflügelaltar kennenlernen. Das Triptychon wurde wahrscheinlich nach 1505 in Bremen geschnitzt. Die vorsichtige Datierung gehört dabei zum Kunstwerk selbst: Es handelt sich um eine wahrscheinliche zeitliche Einordnung, nicht um ein genau genanntes Jahr. Von Ostern bis Erntedank ist die Kirche in der Regel tagsüber als „Offene Kirche“ zugänglich; Radpilger, Touristen und andere Besucher sind willkommen. Wenn diese Kunstwerke zu Ihren Interessen gehören, berücksichtigen Sie bei Ihrer Planung diesen Zeitraum und die übliche Tagesöffnung. Die Kirche bietet damit einen konkreten kulturellen Anlass, der sich deutlich von einem Aufenthalt mit Schwerpunkt auf Park und Handwerk unterscheidet.

Mühle und Gattersäge: Technik zum Entdecken

Die Accumer Mühle ist eine 1746 errichtete Galerieholländerwindmühle im Schortenser Stadtteil Accum. Ihre historische Einordnung und ihr genauer Typ machen sie zu einem besonderen Thema für alle, die sich für Mühlen und Bauformen interessieren. Ein anderes technisches Beispiel ist die historische Gattersäge am Forsthaus im Stadtteil Upjever. Sie arbeitet als Horizontalgattersäge mit einem Sägeblatt. Ehrenamtliche Sägemüller erläutern die laufende Säge und zeigen den Weg vom kleinen Baum zum fertigen Brett. So steht bei der Gattersäge nicht allein die Maschine im Mittelpunkt, sondern auch der nachvollziehbare Verarbeitungsschritt, den die Sägemüller erklären. Mühle und Säge eröffnen unterschiedliche Zugänge zu Schortens’ Handwerksgeschichte.

Spaziergänge, Ortsgeschichte und weitere Entdeckungen

Entlang der Langsamstraße laden kleine Rastplätze zum Verweilen ein. Zu den dortigen Objekten gehören unter anderem ein Memory-Spiel, ein Blumenwonderland und eine Picknickbank. Außerdem gibt es entlang der Straße Kunstobjekte, die Spaziergänger und Radfahrer entdecken können. Diese Kombination gibt einem Ausflug einen anderen Charakter als der Besuch eines einzelnen historischen Bauwerks: Sie können beim Gehen Kunstobjekte wahrnehmen und an den Rastplätzen innehalten.

Anzeige

Weitere historische Themen finden Sie in der Olympiaausstellung und im Heimathaus Heidmühle. Die Olympiaausstellung erinnert an die Neugründung des Unternehmens 1946 und an den damaligen Wechsel des Standorts der Unternehmensleitung von Bielefeld nach Roffhausen. Im Heimathaus Heidmühle werden Gegenstände und Papiere mit Bezug zu den Vertreibungsgebieten zusammengetragen; dort ist das Archiv untergebracht. Diese beiden Beispiele stehen für unterschiedliche Formen des Erinnerns: hier die Unternehmensgeschichte, dort Sammlungsstücke und Papiere zu den Vertreibungsgebieten.

Für die Wahl Ihrer Ferienwohnung in Schortens können Sie daher zuerst überlegen, welche dieser Themen Ihre Reise prägen sollen: Spaziergänge im Klosterpark, kirchliche Kunst, technische Geschichte oder Entdeckungen entlang der Langsamstraße.

Weitere Ortsseiten: Grabstede, Minsen, Friederikensiel, Bockhornerfeld, Sande, Wangerland, Varel und Zetel.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Friesland.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.