Bad Sülze: Salzgeschichte, Moor und Kurpark
Unterkünfte in Bad Sülze
Salzgeschichte, Moor und ein großer Kurpark geben Bad Sülze einen eigenständigen Charakter. Im Salzmuseum Mecklenburg reicht die Dauerausstellung von den Anfängen der Salzgewinnung im Jahr 1243 bis ins 20. Jahrhundert. Dazu kommen historische Bauwerke, ein Rundkurs und Naturgebiete im näheren Umfeld. Bad Sülze gehört zur Tourismusregion „Vogelpark-Recknitztal“ und bietet damit verschiedene Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung.
Salzgeschichte im Museum erleben
Das Salzmuseum Mecklenburg befindet sich im Alten Salzamt, dem früheren Amtshaus der Großherzoglichen Saline. Der Fachwerkbau stammt aus dem Jahr 1759. In der Dauerausstellung begegnen Sie der Salzgewinnung über einen Zeitraum, der von 1243 bis ins 20. Jahrhundert reicht. Die historische Entwicklung lässt sich so anhand eines konkreten Ortes und einer langen Zeitspanne erschließen.
Zum Freiluftbereich gehört ein aktives Siedehaus mit Steinbackofen. Am Salzmuseum steht außerdem ein funktionstüchtiges Gradierwerk, das vermutlich das kleinste Deutschlands ist. Dort können Besucher Solenebel inhalieren und die frische Salzluft genießen; auch ein Spaziergang durch den Timm’schen Garten ist möglich. Die Solezerstäubung ist für die Atemwege bestimmt. Wer sich besonders für die Geschichte des Salzes interessiert, findet im Museum und seinem Freiluftbereich unterschiedliche Seiten dieses Themas.
Historische Bauwerke und Details
Die Stadtkirche ist das nachweisbar älteste Bauwerk der Stadt. Ihre ersten Bauteile wurden um 1180 errichtet. Im Inneren befinden sich ein gotischer Taufstein und die Kerstenorgel aus dem 18. Jahrhundert. Diese Details geben der Kirche neben ihrer langen Baugeschichte eine eigene kunsthistorische Seite. Auf dem Krähenberg steht zudem die Turmholländerwindmühle: Sie stammt aus dem Jahr 1758 und war bis 1937 in Betrieb. Kirche und Mühle setzen damit unterschiedliche historische Akzente, die Sie bei einem Interesse an Bau- und Ortsgeschichte berücksichtigen können.
Kurpark, Moor und Natur
Der 13 Hektar große Kurpark wurde 2022 restauriert. Zu seiner Gestaltung gehören ein sehr alter Baumbestand, Ziergehölze, weitläufige Rhododendronhaine und Blumenrabatten. Seine Wege bieten Möglichkeiten zur Ruhe und Erholung. Auch die Verbindung von Stadt und Moor prägt Bad Sülze: Das Grenztalmoor liegt zwischen Bad Sülze und Tribsees und reicht mit seinem Moorvorkommen bis in die Stadt hinein. Unmittelbar am Kurpark wird Moor zu Heilzwecken abgebaut, aufbereitet und für Moorbäder verwendet.
Im näheren Umfeld liegen das Naturschutzgebiet Grenztalmoor und das Landschaftsschutzgebiet Recknitzniederung. Beide Gebiete bieten Möglichkeiten zum Wandern und Erholen. In Bad Sülze und der unmittelbaren Umgebung gibt es außerdem viele Wanderwege durch die Natur, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Kanu genutzt werden können. So können Sie bei Ihrer Reise zwischen einem Aufenthalt mit Kultur- und Ortsgeschichte und Aktivitäten in der Landschaft unterschiedliche Schwerpunkte setzen.
Rundkurs und Wasserwege
Eine Wandertour um Bad Sülze führt als Rundkurs vom Kurpark über den Sportplatz und die Schulenberger Burg zurück zum Kurpark. Die beschriebene Strecke lässt sich dadurch als Runde planen; Angaben zu Länge oder Gehzeit sind damit nicht verbunden. Eine andere Perspektive bietet die heutige Parkbahn „Moorblitz“. Sie fährt auf einem 675 Meter langen Rundkurs nördlich des alten Kurhauses beziehungsweise westlich des Salzmuseums. Die Bahnstation liegt gegenüber dem Salzmuseum.
Auch für Kanutouristen gibt es einen benannten Rastpunkt: Der Wasserwanderrastplatz Gästehaus Mühlenstein in Bad Sülze bietet einen Rastplatz und gegen ein geringes Entgelt eine Übernachtungsmöglichkeit. Wenn Sie für Ihre Ferienwohnung in Bad Sülze ein Reiseziel mit Kulturgeschichte, Kurpark und Möglichkeiten für Wander- oder Kanutouren suchen, können diese konkreten Unterschiede bei der Auswahl Ihres Aufenthaltsortes helfen.
Weitere Orte
Wenn Sie weitere Orte entdecken möchten: Eixen, Hugoldsdorf, Deyelsdorf, Drechow, Dettmannsdorf, Tribsees, Grammendorf und Lindholz.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Recknitz-Trebeltal.