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Woggersin: Schneeglöckchenpark und Tollensetal

Unterkünfte in Woggersin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Woggersin liegt unmittelbar am Westrand des Tollensetals. Der Ort verbindet einen markanten saisonalen Naturmoment mit einer kleinen Auswahl historischer und handwerklicher Entdeckungen: Im Schneeglöckchenpark bedeckt im Februar und März ein weißer Blütenteppich die gesamte Parkfläche. Dazu kommen die Fachwerkkirche, ein historischer Stallspeicher, Wanderwege von und nach Neubrandenburg und eine Töpferwerkstatt. So können Sie für Ihren Aufenthalt unterschiedliche Interessen in den Blick nehmen, ohne Woggersin auf einen einzigen Ausflugsschwerpunkt zu reduzieren.

File:Woggersin-Kirche-01.jpg File:Woggersin-Kirche-01.jpg Foto: LasseG via Wikimedia Commons, Public domain

Schneeglöckchenpark und Landschaft am Tollensetal

Der Schneeglöckchenpark ist ein geschützter Park und zugleich ein Baudenkmal. Sein ungewöhnlich großer Bestand an Schneeglöckchen macht ihn besonders im Februar und März prägnant: Dann liegt der weiße Blütenteppich über der gesamten Parkfläche. Der saisonale Eindruck unterscheidet sich damit deutlich von der offenen Landschaft rund um den Ort. Wer Natur und Ortsgeschichte gleichermaßen interessant findet, kann den Park als eigenen Schwerpunkt für einen Aufenthalt vormerken; seine Bedeutung ergibt sich aus dem besonderen Pflanzenbestand und seiner geschützten Stellung.

Auch die Umgebung hat verschiedene Landschaftszüge. Nördlich, südlich und westlich von Woggersin erstrecken sich Felder. Im Osten liegt die Tollenseniederung mit einigen alten, wassergefüllten Torflöchern. Außerdem grenzt die bebaute Ortslage unmittelbar an das FFH-Gebiet DE 2245-302 „Tollensetal mit Zuflüssen“. Für die Wahl einer Ferienwohnung können Sie daher überlegen, ob Sie vor allem den Park, die Ortsgeschichte oder die Landschaft als gedanklichen Schwerpunkt Ihrer Reise setzen möchten.

Baudenkmale und handwerkliche Entdeckungen

Die Fachwerkkirche in Woggersin ist ein Baudenkmal. Ihr Altar stammt aus der Zeit um 1788 und gehört zum späten Spätbarock. Damit bietet die Kirche einen konkreten kunsthistorischen Anknüpfungspunkt: Der Altar lässt sich zeitlich und stilistisch einordnen, während die Fachwerkkirche selbst eine weitere Facette des Ortsbildes bildet. Ein weiteres Baudenkmal steht mitten in Woggersin. Das Gebäude wurde um 1850 als Stallspeicher errichtet. Kirche, Altar und ehemaliger Stallspeicher erzählen jeweils auf eigene Weise von Bauformen und Geschichte; sie bilden unterschiedliche Themen für alle, die neben Natur auch das bauliche Erbe eines Ortes beachten.

Wer gern selbst etwas ausprobiert, kann in der Töpferwerkstatt von Christine Schmidt das Töpfern erlernen. Das ergänzt die Besichtigung von Baudenkmalen um eine praktische, handwerkliche Beschäftigung. Im Hofladen werden ausgewählte regionale Produkte angeboten. So stehen in Woggersin neben Landschaft und Kultur auch Töpfern und regionale Erzeugnisse als eigene Interessen zur Auswahl, ohne dass daraus ein festgelegtes Besuchsprogramm werden muss.

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Wanderwege und die passende Reiseidee

In Woggersin gibt es Wanderwege von und nach Neubrandenburg. Das ist ein eigener Ansatz für Reisende, die ihre Zeit draußen verbringen und einen Weg zwischen den beiden Orten in ihre Überlegungen einbeziehen möchten. Familien können je nach gemeinsamem Interesse zwischen Naturbeobachtung, historischen Bauwerken und einer handwerklichen Erfahrung gewichten, statt alle Aktivitäten in einen Tagesplan zu pressen.

Wenn Sie eine Ferienwohnung in Woggersin suchen, kann die Landschaftsrichtung ein Gesichtspunkt sein: Im Norden, Süden und Westen liegen Felder; östlich erstreckt sich die Tollenseniederung mit alten, wassergefüllten Torflöchern.

Weitere Orte zur Entdeckung: Sponholz, Wulkenzin, Neddemin, Zirzow, Beseritz, Neverin, Trollenhagen und Staven.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Neverin.

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