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Blumenholz

Unterkünfte in Blumenholz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Seen, Wiesen, Felder und Wälder prägen den Charakter von Blumenholz. Zugleich reichen die Entdeckungen von einem markanten Höhenzug bis zu einer Fachwerkkirche sowie zu Spuren einer alten Burg. Wenn Sie für Ihren Urlaub Natur und Kultur verbinden möchten, bietet der Ort dafür unterschiedliche Anknüpfungspunkte – vom Wandern in den Hellbergen bis zu besonderen Bau- und Ausstattungsdetails.

Weisdin castle ruins Weisdin castle ruins Foto: Jörg Blobelt via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Landschaft zwischen Seen und Hellbergen

Blumenholz ist vom Tollenseseebecken und der Seenkette aus Müritzsee, Mittelsee, Langer See und Krebssee umgeben. Der Ort liegt eingebettet in Wiesen, Felder und Wälder. Geografisch befindet er sich im Bereich der Endmoräne des Pommerschen Stadiums der Wechselkaltzeit. Diese Landschaft bildet den Rahmen für einen Aufenthalt, bei dem Natur und Ortsgeschichte gleichermaßen eine Rolle spielen können.

Südlich der Lieps erstrecken sich die Hellberge als Höhenzug von Norden nach Süden. Sie sind etwa 1,5 Kilometer lang und erreichen eine höchste Erhebung von 91,7 Metern über NN. Von dort bietet sich ein weiter Rundblick. Die Hellberge gelten als beliebtes Ausflugs- und Wanderziel; auch das Gebiet um Blumenholz lädt zum Wandern ein. Für Radtouren bietet die Umgebung ebenfalls einen Anlass, die Landschaft auf eigene Weise zu erkunden.

Die Hellberge liegen in einem Landschaftsschutzgebiet. Ihre trockenen Hänge werden mit Schafen beweidet, und in trockenen Bereichen kommt Schafschwingel-Magerrasen vor. Eine besondere botanische Eigenheit ist das Vorkommen des Fünfmännigen Sparks: In den Hellbergen befindet sich sein einziges bekanntes Vorkommen in Mecklenburg-Vorpommern. Diese Details machen den Höhenzug nicht nur als Wanderziel interessant, sondern geben dem Naturraum auch ein unverwechselbares Profil.

Kirchen und historische Spuren

Die Kirche Blumenholz wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Fachwerkbauweise errichtet und hat keinen Turm. Im Inneren sind ein Kanzelaltar und Chorstühle aus der Rokokozeit erhalten. Gerade diese Verbindung aus schlichter, turmloser Baugestalt und der überlieferten Ausstattung zeichnet die Kirche aus. Wer sich für Baugeschichte interessiert, findet hier konkrete Merkmale statt bloß eines allgemeinen historischen Eindrucks.

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Auf dem Schloßberg nahe dem Mittelsee befinden sich die Grundmauerreste einer alten Burg. Auf dem Schloßberg liegt außerdem ein Findling mit einem Durchmesser von 4,5 Metern und einer Höhe von 2 Metern. Ursprünglich lag dieser Findling im Zechower Wald. Auch das Hilhaus gehört zu den bemerkenswerten historischen Bauwerken: Es ist ein 1938 erbautes Fachwerk-Sommer-Jagdhaus. Zusammen geben Burgreste, Findling und Hilhaus verschiedene Einblicke in die Geschichte und die baulichen Besonderheiten des Ortes.

In der zugehörigen Gemeinde bietet die Kirche Weisdin einen weiteren, eigenständigen Akzent. Sie wurde von 1747 bis 1749 durch das Herrschaftsgeschlecht von Peckatel auf einem achteckigen Grundriss erbaut. Ihr Türmchen verweist auf die damals modische Neigung zur Chinoiserie. Im Inneren hängt ein farbig bemalter Taufengel von der Decke. Die Kirche lässt sich so nicht nur über ihre Bauform, sondern auch über Details ihrer Gestaltung kennenlernen.

Blumenholz kommt besonders dann in Betracht, wenn Sie diese Themen neben der von Seen, Wiesen, Feldern und Wäldern geprägten Umgebung schätzen. Weitere Ortsseiten zum Vergleichen finden Sie unter Blankensee, Grünow, Carpin, Möllenbeck, Wokuhl-Dabelow, Godendorf, Hohenzieritz und Userin.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Neustrelitz-Land.

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