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Hohenmocker: Kirche, Pfarrwitwenhaus und Gutsgeschichte

Unterkünfte in Hohenmocker

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Hohenmocker verbindet eine frühgotische Feldsteinkirche mit dem um 1800 errichteten Fachwerkbau des Pfarrwitwenhauses. Zusammen mit den Gutsorten der Gemeinde liegt ein Schwerpunkt auf Baugeschichte und früherem Leben auf dem Land. Für die Reiseplanung lässt sich dieser örtliche Blick von Naturthemen im größeren Reiseziel Mecklenburgische Seenplatte unterscheiden.

Kirche in Hohenmocker mit freistehendem Glockenstuhl Die Kirche mit freistehendem Glockenstuhl prägt den kirchlichen Ortsmittelpunkt von Hohenmocker. Foto: Jörg Blobelt via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kirche auf der Anhöhe

Die Kirche in Hohenmocker wurde um 1235 als frühgotischer Feldsteinquaderbau auf einer Anhöhe errichtet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1239. Die beiden Zeitangaben bezeichnen unterschiedliche Stationen: die ungefähre Bauzeit und die erste schriftliche Erwähnung.

An der Westseite sind Fundament und Maueransätze eines früheren Querturms noch zu erkennen. Er diente der Bevölkerung als Schutzraum. Die massiven Grundmauern des unteren Turmteils waren 3,20 Meter dick; diese breite Bauform gilt in der Gegend als selten.

Pfarrhof und Gutsgeschichte

Das Hohenmocker Pfarrwitwenhaus ist ein um 1800 errichteter Fachwerkbau. Zwei Wohneinheiten und die zugehörigen Stallungen befinden sich unter einem Dach. Das Haus veranschaulicht frühere Wohn- und Lebensbedingungen der Einlieger des Pfarrhofs, darunter Gesinde und Pfarrwitwen. So stehen bei diesem Bau sowohl seine Fachwerkkonstruktion als auch die Nutzung durch verschiedene Bewohnergruppen im Mittelpunkt.

Zum Gemeindegebiet gehört Hohenbrünzow. Dort entstand das Herrenhaus um 1865 im spätklassizistischen Stil; gleichzeitig begann die Anlage des englischen Parks. Die Gutsanlage mit Herrenhaus, Park und Wirtschaftsgebäuden gehörte bis zum Abriss einiger Stallanlagen zu den weitestgehend vollständig erhaltenen Gutsanlagen in Mecklenburg-Vorpommern. Das Gutshaus befindet sich in Privatbesitz und wird seit 2018 saniert.

Auch Tentzerow gehört zur Gemeinde. Das Gutshaus dort ist ein Umbau vom Beginn des 19. Jahrhunderts und besteht aus zwei Gebäudeteilen. Im ehemaligen Gutspark Tentzerow steht direkt westlich hinter dem Gutshaus ein Virginischer Wacholder. Im Park befindet sich außerdem ein frühdeutscher Turmhügel aus dem 14. oder 15. Jahrhundert, der mit mächtigen Stieleichen bewachsen ist.

Landschaft und regionale Ausflugsziele

Durch die Gegend von Hohenmocker fließt der Strehlower Bach; später mündet er bei der Leistenower Mühle in den Augraben. In der Gemeinde befindet sich außerdem der Bahnhof Sternfeld, Bahnhof 34, 17111 Hohenmocker.

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Im übergeordneten Reiseziel Mecklenburgische Seenplatte bietet der Müritz-Nationalpark einen anderen Naturfokus. Er ist von Wäldern, Mooren, Seen und weiten Wiesen geprägt. Der Müritz-Nationalpark-Wanderweg erschließt die Landschaft in neun Etappen und führt an Seen, durch urwüchsige Wälder, vorbei an Binnendünen und zur Havelquelle. Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer bieten Touren durch den Nationalpark an, darunter Führungen im UNESCO-Welterbe-Buchenwald von Serrahn und Touren von der Wasserseite aus.

Ein weiteres Naturthema im übergeordneten Reiseziel ist das Wisentreservat Damerower Werder. Es liegt auf einer Halbinsel im Kölpinsee und im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide. Besucher können dort Wisente beobachten. Zum Reservat gehört außerdem ein Walderlebnispfad mit Klettermöglichkeiten, einem Ameisenhaus, einer Ausstellung mit Fühl- und Sichttafeln sowie einem Dendrophon.

Bei der Suche nach einer Ferienwohnung hilft es, den Schwerpunkt Ihrer Reise festzulegen: Hohenmocker und seine Gemeindeteile stehen für Bau- und Gutslandschaft; die genannten Naturangebote gehören zum größeren Reiseziel Mecklenburgische Seenplatte.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Demmin-Land.