Parchim entdecken: Wockersee, Natur und Stadtgeschichte
Unterkünfte in Parchim
Parchim verbindet markante Zeugnisse seiner Stadtgeschichte mit Naturerlebnissen am Wockersee und im Wockertal. Am See können Sie wandern, schwimmen oder Boot fahren; in der Stadt führen Kirchen, historische Bauwerke und ein Museum durch verschiedene Kapitel der Vergangenheit. So können Sie Ihren Aufenthalt nach dem ausrichten, was Sie besonders entdecken möchten: Wasser und Landschaft, Stadtgeschichte oder beides.
Blick vom Turm der St.-Georg-Kirche auf den Wockersee in Parchim.
Foto: Niteshift ( talk ) via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Wasser und Natur am Wockersee
Der 62 Hektar große Wockersee liegt am nördlichen Stadtrand von Parchim. Er eignet sich zum Wandern, Schwimmen und Bootfahren. Direkt an den See schließt sich das Landschaftsschutzgebiet Wockertal an. Wer die Natur auf einem ausgewiesenen Lehrpfad erkunden möchte, findet am Unteren Voigtsdorfer Teich im Wockertal den Eisvogellehrpfad: Er ist etwa 1.100 Meter lang und hat neun Stationen. Die ungefähre Streckenlänge und die Stationen geben Ihnen einen konkreten Rahmen für diesen Naturspaziergang.
Der Eichberg dient als Ausgangspunkt für eine Umrundung des Wockersees. Am Fischerdamm gibt es eine Kanuverleihstation, die sehr gut erreichbar ist und eine direkte Verbindung von der Stadt in die Natur bietet. Damit stehen neben dem Wandern auch Aktivitäten auf dem Wasser als mögliche Schwerpunkte Ihres Aufenthalts zur Wahl.
Stadtgeschichte zwischen Museum und Wallanlagen
Die Dauerausstellung des Museum Parchim befindet sich in der Kulturmühle. Auf 900 m² zeigt sie die Stadtgeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Das bietet einen umfassenden zeitlichen Bogen für alle, die Parchim nicht nur über einzelne historische Bauwerke kennenlernen möchten. Die St.-Marienkirche ist das älteste heute in Parchim erhaltene Gebäude. St. Georgen gilt wegen ihrer geschichtlichen, architektonischen und kunsthistorischen Bedeutung als Kirche von regionaler Bedeutung.
Auch die Parchimer Wallanlagen lassen sich heute als städtischer Park erleben; sie umfassen etwa 4,4 Hektar. Ein weiterer erhaltener Teil der Stadtgeschichte ist an der Straße Am Wallhotel zu sehen: Dort können Sie einen sehr gut erhaltenen Abschnitt der Parchimer Stadtmauer betrachten. Der Fangelturm wurde 1360 als Bestandteil einer Landwehr zur äußeren Stadtverteidigung errichtet. Heute ist er der einzige Turm seiner Art in Mecklenburg und gehört zu den ältesten Bauwerken des Landes. Museum, Kirchen, Wallanlagen und Stadtmauer bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte, wenn Sie Ihren Aufenthalt stärker kulturell ausrichten möchten.
Stadtführungen und Jahrmarkt
Über den Heimatbund Parchim e.V. werden in den Sommermonaten auf Anfrage öffentliche allgemeine Stadtrundgänge durchgeführt; sie werden seit 1997 angeboten. Zu den öffentlichen Stadtführungen gehören außerdem Rundgänge zu Parchim im Mittelalter und zur Parchimer Dragonergeschichte. Sie können damit zwischen einem allgemeinen Überblick und thematischen Zugängen wählen. Der Parchimer Martinimarkt ist ein viertägiger Jahrmarkt mit Action, Spaß, Unterhaltung und kulinarischen Angeboten.
Anreise und Orientierung
Wenn Sie mit der Bahn anreisen, erreichen Sie zunächst Ludwigslust oder Schwerin mit der Deutschen Bahn und fahren von dort mit der ODEG weiter nach Parchim. Vom Parchimer Bahnhof gelangen Sie zu Fuß in etwa zehn Minuten in die Innenstadt; für die Weiterfahrt stehen alternativ Taxi und Bus zur Verfügung. Diese Angaben helfen Ihnen, die Anreise und den Weg in die Innenstadt einzuordnen. Bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Parchim können Sie Ihren gewünschten Aufenthaltsschwerpunkt danach setzen, ob Sie vor allem Stadtgeschichte, den Wockersee oder Naturerlebnisse im Wockertal in Ihre Reise einbeziehen möchten.
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