Tramm – zwischen Lewitz und Dorfgeschichte
Unterkünfte in Tramm
Zwischen Lewitz und Dorfgeschichte
Tramm liegt am Rand des Großlandschafts- und Naturschutzgebiets „Lewitz“. Gut erhaltene Bauernhäuser in Tramm, die Geschichte der Forstscheune Bahlenhüschen und Wege durch Felder, Wälder und Wiesen bieten jeweils einen eigenen Blick auf die Gegend. Für die Entscheidung, ob Tramm als Urlaubsort zu Ihnen passt, können daher sowohl Dorfgeschichte als auch Naturerlebnisse eine Rolle spielen. Wenn Sie eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus suchen, überlegen Sie, welcher Schwerpunkt Ihren Aufenthalt prägen soll: bäuerliche Baukultur, Wanderungen und Radtouren, ein Rundblick über die Lewitz oder die Badestelle am Settiner See. Die verschiedenen Themen geben Ihnen eine konkrete Orientierung, worauf Sie Ihren Aufenthalt ausrichten möchten.
Die Bauernhäuser zeugen vom Fleiß der Lewitzbauern. Sie setzen einen eigenen Akzent neben den Natur- und Landschaftsthemen: Tramm lässt sich auch über seine bäuerliche Geschichte entdecken. Am Ortseingang stehen große Holzgänse, die „Trammer Gois“ genannt werden.
Die Forstscheune Bahlenhüschen
Die Forstscheune Bahlenhüschen wurde um 1770 als Lagerscheune errichtet und von 2000 bis 2004 nahezu originalgetreu wiederaufgebaut. Die beiden Zeitangaben markieren unterschiedliche Abschnitte ihrer Geschichte: die ursprüngliche Errichtung und den späteren Wiederaufbau. Heute ist die Scheune für Informations-, Dokumentations- und Bildungszwecke hergerichtet, insbesondere für Schulklassen im Rahmen praktischer Umweltbildung und -erziehung. Außerdem kann sie für Feiern, Vorträge und Ausstellungen genutzt werden. So stehen an einem Bauwerk die frühere Lagerfunktion und verschiedene Bildungs- und Veranstaltungszwecke nebeneinander. Wer sich für Geschichte oder Umweltbildung interessiert, findet hier einen konkreten thematischen Anknüpfungspunkt.
Wandern und Radfahren
Der Themenwanderweg Alte Riesen II beginnt an der Forstscheune Bahlenhüschen und führt durch Felder, Wälder und Wiesen. Im Herbst kann man auf diesem Weg das Röhren der Hirsche hören. Wer den Weg auswählt, verbindet die Wanderung mit diesen wechselnden Landschaftsformen; im Herbst kommt ein besonderes Naturerlebnis hinzu. Ein weiterer Weg zur Forstscheune ist ein Waldweg von Göhren über die Krähenberge, der direkt dorthin führt. Damit unterscheiden sich die beschriebenen Wandermöglichkeiten bereits durch ihren Ausgangspunkt und Verlauf.
Auch eine Fahrradtour führt von Göhren über Bahlenhüschen und einen Abschnitt der Waldlewitz nach Tramm. Hier ist Tramm das Ziel der Radtour; beim Waldweg über die Krähenberge ist die Forstscheune Bahlenhüschen das Ziel. Wenn Sie Ihre Ausflüge planen, können Sie so zwischen einer Wanderung auf dem Themenweg, dem Waldweg zur Scheune und einer Radtour nach Tramm unterscheiden. Zu den Streckenlängen oder zum Schwierigkeitsgrad macht diese Auswahl keine Aussage – entscheidend sind hier die genannten Wegverläufe und Ziele.
Rundblick, Wasser und Köhlertradition
Vom Molkerei-Berg bietet sich ein Rundblick über die Lewitz. Am Settiner See befindet sich eine Badestelle. Beide Orte setzen andere Akzente als Dorfhäuser, Scheune und Wanderwege: Der Molkerei-Berg steht für den Blick über die Landschaft, der Settiner See für den Aufenthalt an einer Badestelle. Wenn Natur, Bewegung und Wasser für Ihre Urlaubswahl wichtig sind, können diese Themen neben der Dorfgeschichte in Ihre Überlegungen einfließen.
Ein weiterer kultureller Schwerpunkt ist das Köhlerfest an der Forstscheune Bahlenhüschen. Dort wird alle zwei Jahre auf traditionelle Weise Holzkohle aus Lewitzer Buchenholz hergestellt. Das Fest gibt der regionalen Köhlertradition einen konkreten Bezug zu Holz und Handwerk. Zusammen mit der Geschichte der Scheune und ihrer Bildungs- und Veranstaltungszwecke entsteht ein eigener kultureller Akzent neben den Wegen und Landschaftserlebnissen.
Weitere Orte entdecken
Weitere Orte: Demen, Friedrichsruhe, Crivitz, Barnin, Zapel, Bülow.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Crivitz.