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Gresse: Kirche, Finkenberg und Herrenhaus

Unterkünfte in Gresse

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gresse lässt sich über drei sehr unterschiedliche Motive entdecken: die Dorfkirche auf einer Anhöhe, den Weg zum Finkenberg und ein Herrenhaus auf einer kleinen Insel an der Boize. Fachwerk, Gehölz und Park setzen eigene Akzente. Für Ihre Reiseplanung können Sie zunächst überlegen, ob Sie historische Bauformen, den Weg ins Gehölz oder die jahreszeitliche Erscheinung der Kirche besonders interessiert.

Kulturdenkmal in der Zarrentiner Straße 3 in Gresse, Mecklenburg-Vorpommern Kulturdenkmal in Gresse, heute als Wohnhaus genutzt. Foto: Patrick Ch. Apfeld via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Dorfkirche und Kirchhof

Die Dorfkirche von Gresse steht auf einer Anhöhe und ist hinter alten Bäumen verborgen. Im Kern besteht sie aus einem Fachwerkbau des späten 17. Jahrhunderts. So begegnen Ihnen an der Kirche sowohl eine besondere Lage als auch eine konkrete historische Bauform. Im Herbst und Winter wird das Gebäude angestrahlt und bildet in der dunklen Jahreszeit einen auffälligen Blickfang. Die beleuchtete Kirche setzt dann einen saisonalen Akzent neben ihrer Lage zwischen den alten Bäumen.

Zum Kirchhof gehören eine Grabkapelle, drei Soldatengräber und ein Kriegerdenkmal 1939/45. Damit umfasst der Bereich neben der Dorfkirche mehrere eigenständige Elemente. Wer sich für die Geschichte von Gresse interessiert, kann den Blick also vom Fachwerkbau auf den Kirchhof mit seinen unterschiedlichen Bestandteilen erweitern.

Der Weg zum Finkenberg

Zum Finkenberg gelangen Sie vom Dorf Gresse aus, indem Sie die B195 überqueren und dem Lindenweg 750 Meter folgen. Am Finkenberg können Besucher ihr Fahrrad abstellen. Von dort führt ein Fußweg in das Gehölz; nach wenigen Metern erreichen Sie den eindrucksvollen Grabhügel. Die Wegbeschreibung benennt damit konkrete Orientierungspunkte: die Querung der B195, den Lindenweg und den anschließenden Fußweg. Wenn Sie mit dem Fahrrad unterwegs sind, ist auch das Abstellen am Finkenberg Teil der beschriebenen Abfolge.

Die Entstehung des Hügels ist nicht eindeutig geklärt. Er wirkt wie ein eindrucksvoller bronzezeitlicher Großgrabhügel, könnte jedoch erst im 19. Jahrhundert von der örtlichen Gutsherrschaft angelegt worden sein. Diese offene Deutung macht den Ort auch zu einer Gelegenheit, sichtbare Gestalt und mögliche Geschichte auseinanderzuhalten. Mit Kindern kann die Frage, wie sich der Eindruck eines bronzezeitlichen Großgrabhügels von der Möglichkeit einer späteren Anlage unterscheidet, ein Gespräch unterwegs anregen.

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Herrenhaus an der Boize

Ein anderer architektonischer Akzent ist das Herrenhaus von Gresse. Es steht auf einer kleinen Insel inmitten eines schönen Parks an der Boize. 1850/60 wurde es durch den Architekten Heinrich Gustav Thormann im Tudorstil neu errichtet. Damit kommen in Gresse unterschiedliche Bauformen und Zeitbezüge in den Blick: der Fachwerkbau im Kern der Dorfkirche stammt aus dem späten 17. Jahrhundert, während das Herrenhaus 1850/60 im Tudorstil neu errichtet wurde. Wer sich für Architektur interessiert, kann diese beiden Angaben als verschiedene Ansatzpunkte für die Beschäftigung mit den Bauwerken nutzen.

Für die Wahl einer Ferienwohnung in Gresse können Sie Ihren gewünschten Reiseschwerpunkt berücksichtigen: Der Weg zum Finkenberg führt über den Lindenweg weiter ins Gehölz und verbindet sich mit der offenen Frage nach der Entstehung des Hügels. Bei Interesse an Baugeschichte stehen Fachwerk und Tudorstil als unterschiedliche Themen im Vordergrund. So können Sie die Auswahl Ihres Aufenthaltsortes an den Erlebnissen ausrichten, die Sie in Gresse besonders interessieren.

Wenn Sie weitere Orte erkunden möchten: Tessin B. Boizenburg, Nostorf, Besitz, Dersenow, Neu Gülze, Schwanheide, Teldau und Bengerstorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Boizenburg-Land.

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