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Schotten: Vulkangeschichte, Niddastausee und Fachwerk

Unterkünfte in Schotten

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schotten bietet ganz unterschiedliche Anlässe zum Entdecken: Im Vulkaneum geht es um die Entstehung des Vogelsbergs, am Niddastausee stehen Bewegung und Naherholung im Mittelpunkt. Hinzu kommen historische Fachwerkhäuser, eine gotische Kirche und ein selbstständig erkundbarer Stadtrundgang. So können Sie bei der Wahl einer Ferienwohnung in Schotten überlegen, ob Sie vor allem Kultur, Aktivitäten am Wasser oder weitere Ausflüge in den Vogelsberg in den Blick nehmen möchten.

Oldtown of Schotten (Vogelbergskreis), former townhall Oldtown of Schotten (Vogelbergskreis), former townhall Foto: Bytfisch via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Niddastausee und Wege rund ums Wasser

Der 65 ha große Niddastausee liegt dort, wo die Nidda am südlichen Ortsausgang von Schotten aufgestaut wird. Das Gebiet dient der Naherholung. Ein asphaltierter Rundweg führt auf 5 km um den See und eignet sich zum Inlineskaten, Radfahren, Skaten und für erholsame Spaziergänge. Die feste Streckenlänge macht den Weg zu einer klar umrissenen Möglichkeit, Bewegung in einen Aufenthalt einzubauen; ob Sie lieber zu Fuß oder auf Rollen und Rädern unterwegs sind, können Sie nach Ihren eigenen Vorlieben entscheiden.

Am Niddastausee sind außerdem Bootsverleih, eine Surf- und Segelschule, ein großer Kinderspielplatz und Sonnenwiesen benannt. Damit bietet der See verschiedene Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt am Wasser.

Vulkanismus, Fachwerk und Geschichte

Das Vulkaneum in Schotten widmet sich dem Vulkanismus und erklärt, wie Vulkane den Vogelsberg geformt haben und bis heute beeinflussen. Experimentierstationen, interaktive Exponate und Multimedia-Installationen begleiten durch die Ausstellung. Wer sich für Naturgeschichte interessiert, findet hier einen anderen Zugang zum Vogelsberg als bei einem Spaziergang am See. Das Vulkaneum ist von den Bahnhöfen in Nidda, Lich, Lauterbach und Gießen mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Von dort fährt ein Bus zur Haltestelle „Vulkaneum“; von der Haltestelle sind es etwa 50 m bis zum Eingang.

Auch die Baugeschichte ist in Schotten präsent. Das Heimatmuseum befindet sich im ehemaligen Wohnhaus des hessischen Staatsrates Dr. Karl Weber, einem stattlichen Fachwerkbau von 1816. Das Innere wurde 1908 im Stil des Jugendstils umgestaltet. Ein weiterer Zugang zur Stadtgeschichte ist der historische Stadtrundgang: Er umfasst 29 Stationen mit Informationen zu alten Fachwerkhäusern und ihrer Geschichte und kann eigenständig erkundet werden.

Die Liebfrauenkirche ist eine gotische Kirche, die zwischen 1350 und 1385 erbaut wurde. Zu ihren besonderen historischen Werken zählt der Flügelaltar, den der „Schottener Meister“ um 1385 malte. Er zeigt Szenen aus dem Marienleben und enthält unter anderem hebräische Schriftzeichen und jüdische Symbole. Der Altar gilt als eines der frühesten Zeugnisse jüdischen Lebens im Vogelsberg. Nahe der historischen Altstadt liegt außerdem der Alteburgpark. Mittelpunkt der Anlage ist ein Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert mit einem von der Nidda gespeisten Wassergraben.

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Erlebnisse in Schotten und im näheren Umfeld

Der Tier- und Erlebnispark in Schotten erstreckt sich über 40.000 m² und beherbergt mehr als 60 Tierarten aus aller Welt. An den Park angeschlossen ist ein Sinnespark mit Barfußweg und Duftgarten. Tierwelt und Sinneseindrücke setzen unterschiedliche Akzente; sie lassen sich bei der Planung als verschiedene Interessen für gemeinsame Urlaubstage berücksichtigen.

Im näheren Umfeld liegt der Baumkronenpfad auf dem Hoherodskopf. Seilbrücken, die direkt an den Bäumen befestigt sind, verbinden Baumplattformen; von dort bietet sich ein Blick über die Hügellandschaft des Vogelsbergs. Am Informationszentrum Hoherodskopf beginnen und enden außerdem zwei GPS-Angebote mit unterschiedlichen Strecken und Aufgaben. Das GeoCaching ist 5 km lang, ab dem 3. Schuljahr geeignet und dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden. Die GeoRallye umfasst 8 km mit Fragen und Aufgaben zu Umwelt, Natur und Technik; sie dauert etwa 3 bis 3,5 Stunden und kann auch mit dem Mountainbike absolviert werden. Die Nutzung kostet 10,00 € je GPS-Gerät beim GeoCaching und 12,00 € je GPS-Gerät bei der GeoRallye. Ein GPS-Gerät ist für höchstens vier Personen vorgesehen.

Für weitere Ortsseiten: Betzenrod, Michelbach, Gemünden, Homberg, Antrifttal, Lautertal, Herbstein und Grebenhain.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vogelsberg.

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