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Lahntal: Dorfgeschichte, Wanderwege und Felslandschaft

Unterkünfte in Lahntal

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Im Lahntal treffen Dorfgeschichte und Wandererlebnisse auf markante Landschaft. In Goßfelden führt ein Rundweg zu den Motiven Otto Ubbelohdes, in Caldern stehen zwei Strecken mit unterschiedlichen Längen zur Wahl. Der bewaldete Wollenberg und die Felsgruppe Wichtelhäuser setzen einen weiteren Schwerpunkt. Welche Ferienwohnung gut zu Ihrem Aufenthalt passt, können Sie daran ausrichten, welche dieser Entdeckungen Sie besonders interessiert.

File:Caldern (Lahntal) (0001).JPG File:Caldern (Lahntal) (0001).JPG Foto: Gerold Rosenberg via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Goßfelden: Ubbelohde-Motive und eine alte Brücke

Die alte Brücke in Goßfelden ist ein Wahrzeichen des Ortes. Auf ihrer Ostseite ist die Jahreszahl 1802 in römischen Ziffern zu erkennen. Überqueren lässt sie sich nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Der im Juni 2010 eingeweihte Rundweg „Auf den Spuren von Otto Ubbelohde durch Goßfelden“ beginnt beim Museum in den Lahnauen. Auf rund 1,5 Kilometern führt er mit 16 Stationen überwiegend durch das alte Goßfelden. Der Weg stellt Zeichnungen, Illustrationen und Gemälde Ubbelohdes an den Stellen im Dorf vor, an denen ihre Motive – darunter Märchenillustrationen – heute noch wiederzuerkennen sind oder wiederzuerkennen zu sein scheinen. So verbindet sich der Spaziergang mit einem Blick auf die Bildwelt des Künstlers und die Orte, die damit in Verbindung stehen.

Caldern: zwei Rundwanderwege und Geschichte am Weg

Der Rundwanderweg L1 führt von Caldern über Dilschhausen zurück nach Caldern. Auf seinen 12,9 Kilometern bietet er zwei Kirchen, das „Paradies“ und die historische Rimbergturmspitze. Der familienfreundliche Rundwanderweg L3 ist 6,7 Kilometer lang und verläuft auf befestigten Wegen durch Feld und Wald; unterwegs bieten sich Ausblicke auf Caldern. Wer eine kürzere Strecke sucht, kann den L3 in den Blick nehmen, während der L1 die längere Runde ist.

Auch die Baugeschichte ist in Caldern präsent: Neben der Nikolaikirche ist ein Teil der ehemaligen Klostermauer erhalten, und die Mauerreste wurden restauriert. Die Klostermühle wird seit 1389 als Mühle erwähnt und gehörte ursprünglich zum Zisterzienserkloster. In Sterzhausen ist das heutige Kirchenschiff ein klassizistischer Saalbau aus dem Jahr 1936; zu seinen charakteristischen Merkmalen zählen die Halbkreisfenster.

Wollenberg und Wichtelhäuser: Wald und Fels

Nördlich von Lahntal liegt der vollständig bewaldete Wollenberg. Von fast allen Lahntaler Ortsteilen ist er direkt erreichbar; zahlreiche Rundwanderwege führen durch das Waldgebiet. Auf dem Wollenberg steht auch die mehr als 20 Meter hohe Schenk-Eiche. Sie ist nach dem Hegemeister Johannes Schenk benannt, der bis 1928 im Wald auf dem Wollenberg nach dem Rechten sah.

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Von Brungershausen führt ein ausgeschilderter Wanderweg zu den „Wichtelhäusern“, einer mächtigen Felsgruppe. Die Steine liegen etwas abseits des Waldwegs, laden zum Klettern ein und bieten Ausblicke über das Lahntal, auf Kernbach und auf den gegenüberliegenden Rimberg. Damit stehen im Lahntal neben Waldwegen auch Felsformationen und weite Blicke als mögliche Schwerpunkte für einen Ausflug zur Wahl.

Für die Suche nach einer Ferienwohnung können Sie zunächst überlegen, welche Ziele Ihre Urlaubstage prägen sollen: der Ubbelohde-Rundweg und die Brücke in Goßfelden, die Wege und Baugeschichte in Caldern oder die Wald- und Felslandschaft. Prüfen Sie anschließend die Lage der konkreten Unterkunft im Verhältnis zu den Ausflügen, die Sie unternehmen möchten.

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