Nordwestuckermark: See, Wege und Geschichte
Unterkünfte in Nordwestuckermark
Nordwestuckermark bietet unterschiedliche Natur- und Geschichtserlebnisse: den See bei Naugarten, die 55 Kilometer lange Radroute „Spur der Steine“, die überwiegend auf einem ehemaligen Bahndamm durch den Naturpark Uckermärkische Seen führt, sowie mittelalterliche Bauwerke in Fürstenwerder. Sie können Ihren Aufenthalt danach ausrichten, ob Sie lieber am Wasser Zeit verbringen, zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind oder sich für regionale Geschichte interessieren.
Quillow Bridge, Falkenhagen, Nordwestuckermark
Foto: Hans G. Oberlack via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
See, Wege und Kunst in Naugarten
Der gemeindeeigene See bei Naugarten ist etwa 33 Hektar groß. Er lädt zum Baden und Angeln ein; auch eine Umwanderung des Sees bietet ein Naturerlebnis. In Naugarten gibt es einen Fahrrad- und einen Bootsverleih. Wer Bewegung an Land vorzieht, findet ausgeschilderte, naturbelassene Rad- und Wanderwege: Sie führen zu kleinen Spaziergängen ebenso wie zu größeren Touren, darunter auch geführte Touren zu markanten Punkten. So können Sie zwischen einem kurzen Ausflug und einem längeren Tag draußen wählen, ohne dass beide Wege dieselbe Art der Erkundung voraussetzen.
Ein weiterer Anlaufpunkt in Naugarten ist der Hof Kokurin. Dort zeigt eine Galerie ständig wechselnde Malereien, Holzskulpturen und Kleinkunstwerke. Der Besuch bietet damit einen kulturellen Gegenpol zu den Aktivitäten am See und auf den Wegen. Wer seine Zeit gern unterschiedlich gestaltet, kann Wasser, Bewegung und Kunst als verschiedene Schwerpunkte in die Reiseplanung aufnehmen.
Rad- und Wanderrouten mit unterschiedlichen Verläufen
Der „Uckermärkische Rundweg“ verbindet Angermünde, Templin und Prenzlau. Von Boitzenburg kommend führt der Wanderweg durch Naugarten weiter in Richtung Gollmitz. Für die Planung lässt sich damit ein längerer, mehrere Orte verbindender Weg von einem Spaziergang auf den örtlichen Wegen unterscheiden.
Für eine ausgedehntere Radtour kommt die 55 Kilometer lange „Spur der Steine“ in Betracht. Sie verläuft überwiegend auf einem ehemaligen Bahndamm durch den Naturpark Uckermärkische Seen: von Templin über Warthe und Boitzenburg bis nach Fürstenwerder. Die Streckenlänge und der frühere Bahndamm sind hilfreiche Orientierungspunkte, wenn Sie eine längere Radstrecke in Ihren Aufenthalt einbeziehen möchten. In Fürstenwerder führt außerdem ein 1900 angelegter Promenadenweg mit alten Kastanienbäumen rund um die Stadtmauer.
Feldsteine und Geschichte in Fürstenwerder und Wittstock
Der historische Kern von Fürstenwerder wird von einer rund 1.300 Meter langen Feldsteinmauer umschlossen. Die Stadttore Berliner Tor und Woldegker Tor besitzen spitzbogige Durchfahrten und gehören zu den ältesten ihrer Art in Norddeutschland. Auch die aus Feldsteinen errichtete Kirche in Fürstenwerder stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Im Heimatmuseum Fürstenwerder steht vor allem das dorftypische Handwerk im Mittelpunkt.
Zwischen Wittstock und Rittgarten, am Rand des Weges nach Augustfelde, steht die Ruine der Wüsten Kirche Wittstock. Der rechteckige Feldsteinbau mit querrechteckigem Westturm stammt aus dem 13. Jahrhundert. Erhalten sind das Turmuntergeschoss und Teile der Umfassungswände des Kirchenschiffs. Das macht den Ort besonders interessant für alle, die sich für mittelalterliche Bauformen und erhaltene historische Strukturen interessieren.
Auch Kulturveranstaltungen gehören zum Bild der Region: Die Schlosskirche Kröchlendorff dient der Gemeinde als Kultur- und Veranstaltungszentrum. Wenn Sie eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus in Nordwestuckermark suchen, können die für Sie wichtigsten Erlebnisse den Ausschlag bei der Ortswahl geben: etwa Zeit am Naugartener See, Touren auf Rad- und Wanderwegen oder historische Entdeckungen in Fürstenwerder und Wittstock.
Für die weitere Erkundung können Sie auch Röpersdorf, Parmen und Gollmitz berücksichtigen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Uckermark.
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