Gartz (Oder): Stadtgeschichte, Kultur und Radweg
Unterkünfte in Gartz
Gartz (Oder) lässt sich über mehrere konkrete Seiten kennenlernen: Ein Stadtrundgang führt durch die Geschichte bis zur heutigen Grenzstadt, während der Oder-Neiße-Radweg über Gartz und Mescherin in Richtung Ostsee verläuft. Hinzu kommen historische Bauwerke, Kulturorte und wiederkehrende Veranstaltungstermine. Für die Wahl einer Ferienwohnung können Sie zunächst überlegen, welcher Schwerpunkt Ihre Reise prägen soll: Stadtgeschichte, Kulturveranstaltungen, die Kranichtage oder eine Radreise.
Stadtgeschichte im Rundgang
Der angebotene Stadtrundgang vermittelt die Geschichte Gartz’ von den slawischen Anfängen über die mittelalterliche Blütezeit und die brandenburgisch-preußische Zeit bis zur heutigen Grenzstadt. Damit spannt er einen Bogen über verschiedene Epochen, statt die Stadt auf eine einzelne historische Phase zu beschränken. Für die Orientierung bei einem Stadtrundgang gibt es einen Faltblatt-Stadtplan. Auch QR-Codes an den Informationstafeln der Sehenswürdigkeiten erleichtern die Orientierung. Der Rundgang und diese Orientierungshilfen sind unterschiedliche Aspekte der Stadterkundung: Der Rundgang vermittelt den geschichtlichen Verlauf, Stadtplan und QR-Codes unterstützen die Orientierung unterwegs.
Tor, Museum und Kirche
Das Ackerbürgermuseum befindet sich im ehemaligen Torwächterhaus und dem angeschlossenen Fachwerkhaus am Stettiner Tor. Es zeigt das Leben in der Ackerbürgerstadt im 18. und 19. Jahrhundert. Wenn Sie sich für den Alltag vergangener Jahrhunderte interessieren, liegt hier ein anderer Schwerpunkt als bei den älteren Bauwerken: Das Museum widmet sich dem Leben in der Stadt, nicht nur der Geschichte eines einzelnen Gebäudes.
Das Stettiner Tor wurde im 13. Jahrhundert aus Feldsteinen erbaut und ist das einzige der vier Tore von Gartz (Oder), das erhalten geblieben ist. Es steht damit für die mittelalterliche Baugeschichte der Stadt. Auch der Baubeginn der St. Stephanskirche reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Zusammen mit dem Museum ergeben sich so verschiedene historische Blickwinkel: mittelalterliche Bauwerke auf der einen und das städtische Leben des 18. und 19. Jahrhunderts auf der anderen Seite.
Kultur und saisonale Anlässe
Das Heilig-Geist-Hospital, auch Spittel genannt, wird heute vom Heimatverein für Ausstellungen und Konzerte genutzt. Eine weitere Kulturstätte ist der Kanonenschuppen: Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten wurde er 1995 als öffentliche Kulturstätte für die Stadt und ihre Besucher übergeben. An der St. Stephanskirche finden während der Sommermonate Konzerte und Veranstaltungen unter freiem Himmel statt. Diese Orte und Anlässe setzen unterschiedliche Akzente – von Ausstellungen und Konzerten im Hospital über die Geschichte des Kanonenschuppens bis zu sommerlichen Veranstaltungen im Freien.
Ein wiederkehrender saisonaler Anlass sind die Kranichtage. Sie werden jedes Jahr Ende September und/oder Anfang Oktober in Gartz (Oder) und Mescherin mit einem Programm rund um den Kranich begangen. Wenn Sie Ihre Reisezeit planen, können Sie diese Zeitspanne als möglichen Veranstaltungsschwerpunkt berücksichtigen. Inhaltlich unterscheidet sich das Programm rund um den Kranich von den stadtgeschichtlichen Themen und den Kulturorten.
Gartz als Ziel für eine Radreise
Der Oder-Neiße-Radweg führt über Gartz (Oder) und Mescherin in Richtung Ostsee. Damit bietet Gartz auch einen Anknüpfungspunkt für Reisende, deren Tour auf dem Radweg verläuft.
Weitere Orte entdecken
Für zusätzliche Ortsideen können Sie auch die Seiten zu Boitzenburger Land, Randowtal, Mescherin, Gerswalde, Oberuckersee, Schöneberg, Grünow und Angermünde aufrufen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Uckermark.