Burg (Spreewald) entdecken
Unterkünfte in Burg
Burg (Spreewald) lässt sich auf ganz unterschiedliche Weise entdecken: über Naturerlebnisse für die Sinne, eine Paddeltour oder einen Lehrpfad mit Aussicht über die Landschaft. Auch die Baugeschichte des Ortes wird an konkreten Beispielen greifbar. So können Sie bei Ihrer Reiseplanung überlegen, ob Sie vor allem Zeit auf dem Wasser, draußen unterwegs oder mit historischen Bauwerken verbringen möchten.
Natur mit mehreren Sinnen erleben
Im Außengelände des Schlossberghofs Burg befindet sich die durchgehend barrierefreie Natur-Erlebnis-Uhr. Ihre Bereiche sind den Sinnen zugeordnet: Besucher können Natur dort schmecken, riechen, ertasten und hören. Die Anlage setzt damit unterschiedliche Wahrnehmungen in den Mittelpunkt und eröffnet einen anderen Zugang zur Natur als ein Aussichtspunkt oder ein Weg durch die Landschaft. Das begehbare Luftbild am Fußboden im Schlossberghof vermittelt außerdem einen Eindruck von der Streusiedlung. Es macht die Siedlungsform zum Thema, während die Natur-Erlebnis-Uhr einzelne Sinneseindrücke aufgreift.
Wassererlebnisse: paddeln oder Kahn fahren
Wer eine Paddeltour in die Reise einbeziehen möchte, findet mit der Kolonistentour Burg & Burg Kolonie eine klar beschriebene Strecke: Sie ist leicht, 7 Kilometer lang und dauert 1 Stunde und 40 Minuten. Start und Ziel liegen am Hafen Burg. Diese Angaben geben Ihnen konkrete Eckdaten für die Planung eines Tages auf dem Wasser. Eine klassische Schleusenkahnfahrt durch den Spreewald startet ebenfalls an einem Hafen in Burg. Paddeln und Kahnfahren stehen damit als unterschiedliche Arten des Wassererlebnisses zur Wahl; für die Paddeltour sind Strecke und Dauer angegeben, für die Kahnfahrt ist der Startort benannt.
Lehrpfad und Panoramablick
Der Heimatkundliche Lehrpfad bei Burg (Spreewald) ist 5 Kilometer lang und beginnt und endet am Bismarckturm. Zu den Sehenswürdigkeiten am Weg zählen die Willischza sowie Natur- und Kulturlandschaft mit Fließen. Die feste Streckenlänge und der Rundweg mit Start und Ziel am Turm geben dem Ausflug eine klare Form. Wer sich für Landschaft und Ortsgeschichte interessiert, kann diese Stationen beim Blick auf den Lehrpfad berücksichtigen, statt den Tag ausschließlich einem Wassererlebnis zu widmen.
Der Bismarckturm ist 27 Meter hoch und bietet einen Panoramablick über die Landschaft des Spreewalds. Er wurde zwischen 1915 und 1917 aus 1,5 Millionen Klinkersteinen erbaut. Damit verbindet der Turm einen weiten Blick über die Landschaft mit einer konkreten Baugeschichte.
Historische Bauweisen in Burg
Ein weiteres Beispiel für die Baugeschichte ist das Annemarie-Schulz-Haus, ein historisches Burger Wohnstallhaus aus dem Jahr 1726. Es besteht aus Holz, Lehm und Backstein. Die genannten Materialien bieten einen konkreten Einblick in die Bauweise des Hauses; zugleich unterscheidet sich dieses Wohnstallhaus deutlich vom später errichteten Bismarckturm aus Klinkersteinen. Wer sich für historische Gebäude interessiert, kann so zwei unterschiedliche Bauwerke und ihre jeweils genannten Merkmale in die Entdeckung Burgs einbeziehen.
Für die Wahl einer Ferienwohnung in Burg (Spreewald) können diese Erlebnisse Ihren persönlichen Schwerpunkt bestimmen: Möchten Sie vor allem auf dem Wasser unterwegs sein, den Lehrpfad und seine Landschaftsthemen berücksichtigen oder Sinneserlebnisse und Baugeschichte entdecken?
Weitere Orte entdecken
Wenn Sie über Burg hinaus weitere Orte erkunden möchten: Groß Schacksdorf-Simmersdorf, Drebkau, Guben, Döbern, Hornow-Wadelsdorf, Turnow-Preilack, Jänschwalde und Werben.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Spree-Neiße.