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Kloster Lehnin: Klosterkirche, See und Auenlandschaft

Unterkünfte in Kloster Lehnin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kloster Lehnin verbindet die Geschichte eines Zisterzienserklosters mit Erlebnissen am Wasser und in einer Auenlandschaft. Zwischen Klosterkirche, Museum, Klostersee und Rundweg können Sie Ihren Aufenthalt kulturell, draußen oder mit beidem gestalten. Welche Ferienwohnung in Kloster Lehnin zu Ihrer Reise passt, hängt auch davon ab, ob Sie vor allem die Baugeschichte erkunden, Zeit am See verbringen oder eine längere Runde zu Fuß unternehmen möchten.

Kornhaus Kloster Lehnin, ehem. Getreidespeicher für Pachtabgaben (Lehnin) Potsdam-Mittelmark.jpg Kornhaus Kloster Lehnin, ehem. Getreidespeicher für Pachtabgaben (Lehnin) Potsdam-Mittelmark.jpg Foto: Ursula Jaeger via Source, CC BY-SA 4.0

Klostergeschichte und Backsteinarchitektur

Das Kloster wurde 1180 als erste Gründung des Zisterzienserordens in der Mark Brandenburg gegründet. Es diente als Hauskloster und Grablege der Askanier und Hohenzollern. Damit ist Lehnin nicht nur durch seine Kirche geprägt: Die Klosteranlage steht auch für eine lange Geschichte, die im Museum aus verschiedenen Zeiten betrachtet wird.

Die St.-Marien-Klosterkirche gilt als herausragendes Beispiel früher norddeutscher Backsteinarchitektur. An ihrem Bau lässt sich ein Wechsel der Stile ablesen: Der Ostteil mit Chor, Chorhaus und einem Langhausjoch ist romanisch gestaltet, während der Westteil im Stil der Frühgotik ausgeführt ist. Wer sich für Architektur interessiert, kann so unterschiedliche Gestaltungsformen innerhalb eines Kirchenbaus wahrnehmen. Die Klosterkirche ist außerdem Aufführungsort der Konzerte der Lehniner Sommermusiken.

Das Museum im Kloster befindet sich im barocken Amtshaus auf dem ehemaligen Wirtschaftshof der Klosteranlage. Seine Dauerausstellung behandelt das Leben und Arbeiten auf dem Gelände im Wandel der Jahrhunderte: vom mittelalterlichen Zisterzienserkloster bis zur heutigen Arbeit eines diakonischen Unternehmens. Kirche und Museum eröffnen damit unterschiedliche Zugänge zur Klostergeschichte – über Architektur auf der einen und das Leben und Arbeiten auf der Anlage auf der anderen Seite.

Klostersee, Rundweg und Strandbad

Der Klostersee erstreckt sich von Lehnin im Süden bis zum Ortsteil Nahmitz im Norden. Er ist 38 Hektar groß und etwa vier Meter tief. Über die Emster ist er mit dem Netzener See und anschließend mit dem Rietzer See verbunden. Diese Gewässerdaten geben dem See eine eigene landschaftliche Dimension, während die unterschiedlichen Angebote am Ufer verschiedene Möglichkeiten für einen Aufenthalt am Wasser eröffnen.

Der Rundweg Klostersee ist 7,2 Kilometer lang. Er beginnt und endet am Marktplatz an der Friedenseiche im Ortsteil Lehnin, vor dem Kloster-Café. Die festgelegte Länge und derselbe Start- und Endpunkt machen den Rundweg zu einer klar umrissenen Option für die Tagesplanung. Wer Kultur und Bewegung verbinden möchte, kann den Weg als eigenen Programmpunkt neben Kirche und Museum berücksichtigen.

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Am Klostersee bietet das Strandbad Lehnin eine Kletterwelt, Beachvolleyball und Tischtennis sowie einen Spielplatz. Zum Angebot gehören außerdem eine Wasserrutsche, ein Sandstrand, Schwimmer- und Nichtschwimmerbereiche, eine Steganlage und Rettungsschwimmeraufsicht. Für Familien, die Zeit am Wasser einplanen möchten, sind diese konkreten Angebote ein eigener Schwerpunkt neben der Klosterkultur. Welche davon für Sie wichtig sind, können Sie bei der Wahl Ihrer Unterkunft und der Planung Ihrer Urlaubstage berücksichtigen.

Auenlandschaft und Anreise

Der Klosterauenpark liegt an der gegenüberliegenden Seeseite des Skulpturenparks am Klostersee. Ein sich schlängelnder Weg erschließt dort die Auenlandschaft für Besucher. Der Park ist etwa 3,5 Hektar groß. Sein Weg durch die Aue setzt einen anderen Akzent als die Architektur der Klosteranlage oder die Angebote des Strandbads: Hier steht die Landschaft im Mittelpunkt.

Zum Lehniner Busbahnhof führen die Buslinien 580, 550, 553 und 554 aus Bad Belzig, Potsdam, Groß Kreutz und Brandenburg. Für die Anreise mit dem Bus sind diese Verbindungen ein konkreter Ausgangspunkt; Fahrzeiten und Anschlüsse sollten Sie passend zu Ihrem Reisetag prüfen. Bei der Wahl Ihres Aufenthalts können Sie außerdem überlegen, ob Sie die Klostergeschichte, die Zeit am See oder beide Seiten Lehnins in den Vordergrund stellen möchten.

Weitere Orte zum Entdecken: Stahnsdorf, Roskow, Rabenstein/Fläming, Petzow, Wilhelmshorst, Wusterwitz, Niemegk, Caputh.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Potsdam-Mittelmark.

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