Brieskow-Finkenheerd: See, Kanal und Kunsthandwerk
Unterkünfte in Brieskow-Finkenheerd
Brieskow-Finkenheerd verbindet eine Wasserlandschaft mit Wegen am Kanal sowie Kunst und Metallhandwerk. Der Brieskower See ist unmittelbar mit der Oder verbunden; dazu kommen eine Wanderung am Friedrich-Wilhelm-Kanal und eine Kanutour mit Ziel in Lebus. Ateliers, Gartenkunst und eine Galerie setzen eigene kulturelle Akzente. Wer eine Ferienwohnung sucht, kann zunächst überlegen, ob Wasser, ein Weg mit historischem Bezug oder Kunst und Handwerk den Aufenthalt stärker prägen soll.
Der Brieskower See und seine Ausdehnung
Der Brieskower See ist ein unmittelbar mit der Oder verbundenes Nebengewässer. Er ist rund drei Kilometer lang und 54 Hektar groß. Seine Ausdehnung reicht von seiner Mündung auf Höhe Lossow bis in die Gemeinde Brieskow-Finkenheerd. Der See ist zwischen 150 und 250 Meter breit; seine durchschnittliche Tiefe beträgt rund ein bis drei Meter und schwankt mit dem Wasserstand der Oder. Die Maße geben ein konkretes Bild des Gewässers, während die Tiefenangabe zugleich den wechselnden Wasserstand berücksichtigt.
Am See befindet sich ein historischer Zielrichterturm. Für Angler gilt am Westufer eine Naturschutzregel: Von der Nordkante der Metall-Spundwand bis auf Höhe des Zielrichterturms ist das Angeln verboten. Prüfen Sie vor dem Angeln die örtlichen Hinweise.
Wanderung am Friedrich-Wilhelm-Kanal und Kanutour nach Lebus
Eine Wanderung führt von Brieskow-Finkenheerd in Richtung Wiesenau am Friedrich-Wilhelm-Kanal entlang bis zum ehemaligen Schleusenwärterhäuschen. Der Kanal wurde 1668 unter dem Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm fertiggestellt. So treffen bei dieser Tour ein konkreter Zielpunkt und die Geschichte eines Kanals mit genau benanntem Fertigstellungsjahr zusammen.
Eine andere Möglichkeit auf dem Wasser ist die 20 Kilometer lange Kanutour. Sie beginnt am Brieskower See bei Lossow und führt nach Lebus. Damit lassen sich zwei unterschiedliche Ausflugsarten gegenüberstellen: eine Wanderung entlang des Kanals mit dem ehemaligen Schleusenwärterhäuschen als Ziel und eine fest umrissene Wasserroute nach Lebus. Wenn Sie Ihre Reise nach einer bestimmten Aktivität ausrichten möchten, bieten die genannten Zielpunkte dafür klare Anhaltspunkte.
Kunst, Garten und Metallhandwerk
Im Atelier von Olaf Hannemann können Sie Kunstschmiedearbeiten, Skulpturen, Gartenkunst aus Metall, Windspiele und Lampen bestaunen. Außerdem können Sie dort lernen, mit Metall, heißen Flammen und Werkzeug eigene Kunstwerke für Haus und Garten herzustellen. Damit stehen fertige Arbeiten und das Handwerk selbst im Mittelpunkt. Stimmen Sie einen Besuch vorher mit dem Anbieter ab.
Die Japanische Gartenwelt bietet nach Vereinbarung eine 45-minütige Gartenbesichtigung an. Die festgelegte Dauer ist ein praktischer Anhaltspunkt für Ihre Zeitplanung; klären Sie den Termin mit dem Betreiber.
Die Lindengalerie präsentiert Arbeiten von Marit Tantarn, in denen Malerei und Keramik kombiniert werden. Im Atelier TG542 in Brieskow-Finkenheerd können Interessierte und Kunstliebhaber die neuesten Werke der Künstlerin ansehen. Stimmen Sie einen Besuch im Atelier zuvor ab.
Vogelbeobachtung in der Umgebung
Im näheren Umfeld, in Aurith, liegt die Ziltendorfer Niederung. Die Auenlandschaft erstreckt sich zwischen Oder und Oder-Spree-Kanal und bietet ganzjährig Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung. Damit ergänzt ein Landschaftsraum im Umfeld die wasserbezogenen Touren und die Kunstangebote in Brieskow-Finkenheerd um einen eigenen Naturbezug.
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