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Schipkau: Aussicht, Wege und Kirchenbau

Unterkünfte in Schipkau

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schipkau verbindet einen markanten Blick nach Südosten mit Aussichtspunkten, Rad- und Wanderwegen sowie besonderen Baudetails. Für Ihre Reiseplanung können Sie überlegen, welche dieser Perspektiven Sie besonders interessiert: Landschaft, aktive Wege oder Kirchenarchitektur.

Nordwestansicht der evangelischen Kirche in Schipkau Die evangelische Kirche in Schipkau. Foto: Hans G. Oberlack via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Aussichten auf Hügelland und Bergbaufolgelandschaft

Vom Schipkauer Dachbalkon sehen Sie im Südosten die Kamenzer Hügellandschaft mit dem Hutberg und dem Hennersdorfer Berg. Der Aussichtsturm Hörlitz eröffnet einen anderen Rundblick. Er steht in der Gemeinde Schipkau, ist 27 Meter hoch und aus Stahl gebaut; seine Gestalt soll an einen ehemaligen Wasserturm erinnern. Von dort reicht die Sicht über Hörlitz und Senftenberg, den EuroSpeedway Lausitz und die Bergbaufolgelandschaft des ehemaligen Tagebaus Meuro bis zum sächsischen Bergland.

Wege mit unterschiedlichen Themen

Die etwa 510 Kilometer lange Niederlausitzer Bergbautour führt durch die Gemeinde Schipkau. Auch der Fürst-Pückler-Weg verläuft durch die Gemeinde. Er wurde 2006 vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) mit vier Sternen ausgezeichnet und führt auf mehr als 500 Kilometern durch die Zeitgeschichte der Lausitz. So stehen eine Bergbautour und ein Weg durch die Lausitzer Zeitgeschichte als unterschiedliche Themen im Raum.

Am Drochower See laden Rad- und Wanderwege zu einem Aufenthalt ein. Hier verbindet sich der Gedanke ans Unterwegssein mit einem konkreten Ziel am See, während die beiden langen Routen mit ihrer Länge und ihrem jeweiligen Thema eine andere Planungsdimension eröffnen.

Kirchenbau in Klettwitz

Die Kirche Klettwitz vereint mehrere prägnante Baudetails. Von 1905 bis 1907 wurde sie nach Entwürfen des Berliner Architekten Wilhelm Blaue und des Regierungsbaurates Carl Weber umfassend umgebaut und erweitert. Besonders fällt die Scheinkassettendecke aus dem Jahr 1906 mit ihren 91 verschiedenen Motiven auf. Eine steinerne Kapelle ist als Eingangshalle der Kirche erhalten. Auf der Orgelempore befindet sich die 970. Orgel des königlichen Hoforgelbaumeisters Wilhelm Sauer aus Frankfurt/Oder; sie hat 12 Register.

Der weitere Rahmen: Oberspreewald-Lausitz

Im Süden des Landkreises Oberspreewald-Lausitz entsteht durch die Flutung ehemaliger Tagebaue eine Wasserlandschaft mit mehr als 20 künstlichen Seen: das Lausitzer Seenland. Im Landkreis gibt es Wanderrouten mit Längen zwischen 4 und 32 km sowie Radwanderwege ab 40 km Länge. Dazu gehören individuelle oder geführte Mehrtagestouren mit guten Rast- und Einkehrmöglichkeiten.

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Mehr als 580 km ausgeschilderte Radwanderwege verbinden die Regionen zwischen dem Spreewald und den Kmehlener Bergen sowie überregional Südbrandenburg mit Sachsen und Nordbrandenburg. Einen kulturellen Akzent im Landkreis setzt auch Lübbenau/Spreewald: Die historische Altstadt umfasst ein klassizistisches Schlossensemble. Landschaft, Touren und Architektur bilden damit unterschiedliche Interessen, die Sie für die eigene Reiseplanung gegeneinander abwägen können.

Für die Wahl Ihrer Ferienwohnung können Sie zuerst gewichten, ob Aussicht, Wege, Kirchenarchitektur oder der weitere Landschafts- und Tourenrahmen Ihre Reise prägen sollen.

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Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Lübbenau/Spreewald, Vetschau/Spreewald, Laasow, Gosda, Großkmehlen, Schwarzbach, Raddusch, Schwarzheide.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oberspreewald-Lausitz.