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Rüdersdorf bei Berlin: Kalksee und Industriekultur

Unterkünfte in Rüdersdorf Bei Berlin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Rüdersdorf bei Berlin verbindet einen großen See mit einer außergewöhnlichen Industriekulturlandschaft. Das Freilichtmuseum Museumspark Rüdersdorf liegt zwischen dem Strausberger Mühlenfließ und dem seit über 770 Jahren aktiven Kalksteintagebau. Hier stehen Wasser, Natur und die Geschichte des Kalkabbaus als unterschiedliche Seiten des Ortes nebeneinander.

Nordansicht der Kirche Kalkberge in Rüdersdorf bei Berlin Die Kirche Kalkberge in Rüdersdorf bei Berlin. Foto: Hans G. Oberlack via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Industriekultur im Museumspark Rüdersdorf

Der Museumspark erstreckt sich über 17 Hektar. Zu seinen Angeboten gehören Ausstellungen und alte Kalkbrennöfen; außerdem verfügt er über ein weltweit einzigartiges Ensemble der Industriekultur. Wer sich für die Geschichte und die Spuren des Kalkabbaus interessiert, findet hier einen besonderen Schwerpunkt des Aufenthalts. Die Kalkbrennöfen machen den industriellen Charakter des Museumsparks greifbar, während die Ausstellungen weitere Einblicke bieten.

Der Museumspark ist auch ein Ausgangspunkt für eine aktive Entdeckung der Gemeinde und der Region mit dem Rad: Über die fLotte Brandenburg können jedermann zwei Lastenräder kostenlos ausleihen. Sie lassen sich etwa für den Parkbesuch oder für Radtouren durch die Gemeinde und die Region nutzen. Abholung und Rückgabe erfolgen am Buchungstag an der Kasse des Museumsparks.

Kalksee und Wege am Wasser

Der Kalksee ist der zweitgrößte See der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin. Er ist 1,9 Kilometer lang und maximal 600 Meter breit. Sie können ihn mit dem Fahrgastschiff, dem Kajak oder auf dem SUP erkunden. So lässt sich der See aus verschiedenen Perspektiven erleben: auf dem Wasser oder, mit eigener Bewegung, von einem Kajak beziehungsweise SUP aus.

Auch zu Fuß führt ein Weg am Kalksee entlang: Der 66-Seen-Wanderweg begleitet das Wasser auf der Rüdersdorfer Seite über weite Strecken.

Aussicht und Kultur in der Gemeinde

Auf dem Wachtelberg steht der über 20 Meter hohe Wachtelturm, das Wahrzeichen Hennickendorfs. Von dort reicht der Blick über die Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin bis nach Berlin und auf die umliegende Natur. Der Aussichtspunkt ergänzt die Eindrücke am Kalksee und im Museumspark um einen Blick über die Gemeinde und ihre Umgebung.

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Ein weiterer kultureller Ort ist das Kulturhaus Martin-Andersen-Nexö. Es wurde 1956 eingeweiht und wird seitdem ununterbrochen als Kulturhaus genutzt und aktiv bespielt. Damit gehört eine kontinuierliche kulturelle Nutzung ebenso zum Ortsbild wie die Industriekultur des Museumsparks. Wer seine Reise nicht nur auf Landschaft und Aktivitäten ausrichten möchte, kann auch diesen kulturellen Aspekt in die Erkundung einbeziehen.

Anreise und Wahl des Urlaubsschwerpunkts

Die Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahnlinie 88 verbindet den S-Bahnhof Friedrichshagen mit Alt-Rüdersdorf. Sie fährt werktags im 20-Minuten-Takt sowie an Sonn- und Feiertagen im 30-Minuten-Takt. Zusätzlich gibt es mehrere Buslinien. Die Buslinie 950 verbindet die Regionalbahnhöfe beziehungsweise S-Bahn-Stationen Strausberg und Erkner. Diese Verbindungen bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Anreise und die Orientierung in der Gemeinde.

So wählen Sie Ihren Urlaubsort passend zu den Interessen, die Sie während Ihres Aufenthalts verfolgen möchten.

Weitere Orte zum Entdecken: Wilkendorf, Lebus, Gusow-Platkow, Buchholz, Wriezen, Alt Tucheband, Görlsdorf, Treplin.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Märkisch-Oderland.

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