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Altlandsberg: Nachtwächter, Torturm und Brautradition

Unterkünfte in Altlandsberg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Altlandsberg verbindet mittelalterliche Stadtgeschichte mit einer Brautradition der Gegenwart. Beim Nachtwächter-Rundgang stehen Erzählungen aus dem Leben des Nachtwächters neben Geschichten über Stadtmauer, Häuser und Kirchen. Der Berliner Torturm macht die Geschichte der Befestigung an einem konkreten Bauwerk sichtbar. Dazu kommt das Brauhaus auf dem Schlossgut, in dem seit 2016 wieder regional Bier gebraut wird.

File:Altstadt Altlandsberg 11.JPG File:Altstadt Altlandsberg 11.JPG Foto: Marcus Cyron via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Stadtgeschichte im Rundgang und am Torturm

Bei einem Rundgang mit dem Nachtwächter erkunden die Teilnehmenden die historische Stadt. Sie hören Geschichten aus dem Leben des Nachtwächters und erfahren von der Stadtmauer, den Häusern, der Stadtkirche und der Schlosskirche. So treffen persönliche Erzählungen auf unterschiedliche Seiten des historischen Orts. Wer sich für Stadtgeschichte interessiert, erhält dabei nicht nur einen Blick auf ein einzelnes Gebäude, sondern auf mehrere Themen, die den Rundgang prägen.

Der Berliner Torturm ergänzt diesen erzählerischen Zugang um einen klar umrissenen Baubefund: Der quadratische Feldsteinturm ist 18 Meter hoch, seine Mauern stammen aus dem 13. Jahrhundert. Er ist der älteste Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung und dient heute als Aussichtsturm mit Blick über die Altstadt. Grundriss, Höhe und Alter der Mauern beschreiben verschiedene Seiten des Turms; seine heutige Funktion als Aussichtsturm setzt dazu einen weiteren Akzent.

Ein anderer Gegenwartsbezug ist das Brauhaus auf dem Schlossgut Altlandsberg. Dort wird seit 2016 wieder regional Bier gebraut. Damit stehen in Altlandsberg historische Bauwerke und eine wiederaufgenommene regionale Herstellung als unterschiedliche Themen nebeneinander.

Wenn Sie eine Ferienwohnung in Altlandsberg suchen, können diese Ortsgeschichten einen ersten Anhaltspunkt für Ihre Zielwahl geben: Der Rundgang, der Torturm und das Brauhaus setzen jeweils eigene Schwerpunkte. Überlegen Sie, ob Altlandsbergs Stadtgeschichte den Mittelpunkt Ihres Aufenthalts bilden soll oder ob Ihre Reiseplanung stärker an anderen Themen des übergeordneten Reiseziels Märkisch-Oderland ausgerichtet ist.

Märkisch-Oderland: weitere Kultur- und Naturthemen

Im übergeordneten Reiseziel Märkisch-Oderland kommen weitere, eigenständige Kulturthemen hinzu. Dazu zählen prächtige Schlösser und Herrenhäuser, gut erhaltene Fachwerkhäuser in historischen Stadtkernen und Museen. Das Brecht-Weigel-Haus in Buckow ist seit 1977 ein Museum. Das Literaturmuseum veranstaltet ganzjährig Lesungen, Konzerte, Gespräche, Diskussionen, Filme, Ausstellungen und Sonderführungen; die einzelnen Angebote variieren. Auch das alte Kolonistendorf Neulietzegöricke, ein Ortsteil der Gemeinde Neulewin, steht vollständig unter Denkmalschutz.

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Für Wanderungen stehen in der Märkischen Schweiz zwei unterschiedlich lange Routen zur Wahl: der 17 Kilometer lange Natura Trail und die knapp 21 Kilometer lange zertifizierte Naturparkroute Märkische Schweiz. Die Längen bieten einen konkreten Vergleich für die Planung; die jeweiligen Routenbedingungen sollten Sie vor Ort prüfen. Der Oderlandweg führt durch schattige Waldwege, sonnendurchflutete Laubwälder, enge Täler und an kleinen Wasserflächen vorbei. Für Radtouren sind in Märkisch-Oderland außerdem der Oder-Neiße-Radweg und der Oderbruchbahn-Radweg Themen. Die Hauptroute des Oderbruchbahn-Radwegs führt von Fürstenwalde/Spree oder alternativ von Müncheberg nach Wriezen. Sie verläuft durch die Landschaft des Oderbruchs und führt zugleich in die Anfänge des 20. Jahrhunderts und die Geschichte des Eisenbahnverkehrs.

Auch der Jahreslauf zeigt unterschiedliche Möglichkeiten im übergeordneten Reiseziel. In Rüdersdorf bei Berlin wird das Bergfest seit der Wiederbelebung des bergmännischen Brauchs jedes Jahr am ersten Juli-Wochenende gefeiert; Programm und Termine variieren. In Bad Freienwalde können alle Sprungschanzen der Sparkassen Ski Arena im Sommer und im Winter genutzt werden. Spezielle Matten und witterungsunabhängige Anlaufspuren ermöglichen ganzjähriges Skispringen; der Betriebszugang kann variieren.

Die Gedenkstätte und das Museum Seelower Höhen bieten eine multimediale Ausstellung zum Kriegsgeschehen, zu den Kriegsfolgen und zur Nutzung des Erinnerungsortes in deutscher und englischer Sprache. Das Außengelände ist unabhängig von den Öffnungszeiten frei zugänglich. Prüfen Sie den aktuellen Stand vor der Anreise.

Weitere Reiseziele entdecken: Wilkendorf, Fichtenhöhe, Alt Tucheband, Vierlinden, Falkenhagen, Buchholz, Neulewin, Zeschdorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Märkisch-Oderland.

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