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Wipfeld: Wein, Wege und Geschichte

Unterkünfte in Wipfeld

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wipfeld ist ein kleiner, geschichtsreicher Weinort an der Mainschleife. Weinberge, ein historischer Ortsrundweg und Plätze am Main geben dem Aufenthalt unterschiedliche Akzente. Der Historische Celtis-Rundweg führt durch Gassen zu geschichtlichen Stationen und am Literaturhaus vorbei; der Zehntgrafenweinweg verläuft als Rundweg durch die Weinberge. Dazu kommen sakrale Baugeschichte, regionale Weinkultur und Beobachtungsmöglichkeiten am Main. Für die Suche nach einer Ferienwohnung ist es daher hilfreich, zuerst den gewünschten Schwerpunkt zu bestimmen: Ortsgeschichte, Weinlandschaft oder Beobachtungen am Main.

Historisches Rathaus am Marktplatz von Wipfeld mit Fachwerkgiebel und Freitreppe Das historische Rathaus am Marktplatz prägt das Ortsbild von Wipfeld. Foto: Tilman2007 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Rundwege zwischen Ortsgeschichte und Weinbergen

Der Historische Celtis-Rundweg ehrt Conrad Celtis (1459–1508), der als berühmtester Sohn Wipfelds und erster gekrönter deutscher Dichter bezeichnet wird. Auf 22 Stationen informieren Tafeln über historische Gebäude und Situationen. Der Weg beginnt in der Mainstraße, führt im Uhrzeigersinn durch den Ort und endet an der Pfarrkirche St. Johannis. Er verläuft durch die Gassen und am Literaturhaus Wipfeld vorbei, einem Literaturmuseum und kulturellen Zentrum des Dorfes.

Der Zehntgrafenweinweg ist ein 3,3 km langer Rundweg durch die Weinberge von Wipfeld. Die beiden Wege setzen unterschiedliche Schwerpunkte: 22 Stationen im Ort stehen der Runde durch die Weinberge gegenüber. Am Celtis-Rundweg ist ein Abzweig zum Zehntgrafen-Weinweg möglich, sodass sich Ortsgeschichte und Weinlandschaft verbinden lassen.

Am Zehntgrafenweinweg liegt die Zehntgrafenlaube, ein Rastplatz, der vom Weinbauverein Wipfeld betreut wird. Dort können Besucher regionale Weine probieren. Auch die Weinlage „Wipfelder Zehntgraf“ prägt den Weinort: Sie ist eine renommierte Lage mit gut 85 Hektar Rebfläche. Wipfeld gilt als besonders typisches Weindorf des Landkreises; im Ort gibt es verschiedene Weinfeste, Heckenwirtschaften und Weinstuben.

Baugeschichte und Kultur im Dorf

Im Dorfkern befinden sich gut erhaltene Ensembles. Die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer vereint Bauphasen aus mehreren Jahrhunderten: Der Julius-Echter-Turm wurde 1599 errichtet, der Chor folgte 1615, und das klassizistische Langhaus entstand zwischen 1786 und 1790. Der Hochaltar stammt von Materno Bossi. Die Figuren auf der Predella kommen aus dem ehemaligen Kloster Heidenfeld und wurden von Johann Peter Wagner geschaffen.

Eine weitere Facette religiöser und kultureller Geschichte ist die Klosterkirche St. Ludwig, die im Beuroner Stil errichtet wurde. Zusammen mit den Ensembles im Dorfkern und den Stationen des Celtis-Rundwegs ergibt sich ein eigenes Thema für Tage, an denen Baugeschichte und Literatur im Vordergrund stehen.

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Main, Landschaft und Orientierung

Am Main ergänzt der Generationenplatz den großen Spielplatz. Von dort lassen sich Schiffe und das Storchennest im Naturschutzgebiet „Mainaue bei St. Ludwig“ beobachten. Einen anderen Landschaftspunkt markiert der Aussichtshügel am Speiersberg: Er liegt auf 325 m ü. NN und zählt zu den höchsten Punkten der Mainschleife.

Wipfeld verfügt über Rad- und Wanderwege. Aus der Umgebung ist der Ort gut über den Mainradweg und mit der Mainfähre erreichbar. Wenn Sie Ihre Anreise auf die Fähre abstimmen möchten, prüfen Sie den Fahrplan vorab. So können Sie abwägen, welche dieser Seiten Wipfelds zu Ihrem Aufenthalt passen.

Weitere Reiseziele entdecken: Kolitzheim, Gochsheim, Frankenwinheim, Üchtelhausen, Geldersheim, Michelau Im Steigerwald, Werneck, Dittelbrunn

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schweinfurt.

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