Heufeld entdecken
Unterkünfte in Heufeld
Heufeld lässt sich über zwei prägnante Themen entdecken: die sakrale Kunst rund um St. Korbinian und Radwege, die bei Heufeld die Mangfall erreichen. Hinzu kommt die Kuchlmeier-Kapelle mit einer traditionellen Maiandacht. Für die Wahl einer Ferienwohnung ist die Frage nach Ihrem gewünschten Reiseakzent ein guter Ausgangspunkt: Soll die Reise vor allem kirchlicher Kunst und Ortsgeschichte gelten, oder möchten Sie Heufeld als Etappe einer Radtour einordnen? Die genannten Orte und Routen eröffnen dafür unterschiedliche Blickwinkel.
St. Korbinian: Baugeschichte und sakrale Kunst
Die Pfarrkirche St. Korbinian wurde 1953–54 erbaut und am 12. September 1954 geweiht. Der freistehende Glockenturm hat drei Glocken. Geplant wurde die Kirche von Josef Wiedemann in einem schlichten architektonischen Stil. Bauzeit, Weihe und Gestaltung geben dem Ort einen klaren historischen Bezug; der eigenständige Glockenturm ist ein prägnantes Merkmal der Kirche.
Im Innenraum befinden sich Werke des Heufelder Bildhauers Matthäus Bayer: das hölzerne Altarkreuz mit Christusfigur, die Taufkapelle, der Tabernakel und eine Korbiniansfigur. Der schlichte Stil der Planung und die konkret benannten sakralen Werke setzen unterschiedliche Akzente. Für Reisende, die sich für Baugeschichte und Kirchenkunst interessieren, bietet St. Korbinian damit mehrere Aspekte, die sich gemeinsam betrachten lassen.
Kuchlmeier-Kapelle und Maiandacht
Auch die Kuchlmeier-Kapelle hat einen fest datierten Bezug: Pfarrer Walter Wenninger weihte sie am 19. September 1999 feierlich ein. Am letzten Freitag im Mai feiert der Trachtenverein d´Mangfalltaler Heufeld e.V. dort traditionell eine Maiandacht. Die beiden Termine stehen für unterschiedliche Zeitbezüge: Die Weihe ist ein historisches Ereignis, die Andacht gehört zu einer wiederkehrenden Tradition im Mai. Wenn die Maiandacht für Ihren Aufenthalt wichtig ist, prüfen Sie vorab den konkreten Termin.
Mit dem Rad durch Heufeld
Die 31 Kilometer lange Etappe des Sempt-Mangfall-Radwegs führt von Grafing über Bruck und Schönau nach Heufeld. Bei Heufeld erreicht der Radweg die Mangfall und bietet Anschluss an den Mangfall-Radweg. Damit geht es hier nicht nur um einen einzelnen Zielpunkt, sondern auch um eine Strecke mit benannten Orten und einer Verbindung zu einem zweiten Radweg.
Ein Begleitheft stellt außerdem die „Radltour zu den Heufelder Feld- und Wegkreuzen“ vor. Das Heft und die Routendokumentation sind auf der Pfarrheimatseite verfügbar. Diese Radtour setzt einen anderen thematischen Akzent als die 31 Kilometer lange Etappe: Im Mittelpunkt stehen die Heufelder Feld- und Wegkreuze. Für Ihre Planung können Sie so zwischen einer längeren Radweg-Etappe und einer Tour mit einem konkreten lokalen Thema unterscheiden.
Im übergeordneten Reiseziel Bruckmühl
Im übergeordneten Reiseziel Bruckmühl gibt es weitere Möglichkeiten, die Sie unabhängig von den Heufelder Themen einordnen können. Die Rundwanderung „Wandern auf den Spuren der Holnstainer Ritter“ ist etwa 7 km lang, dauert ungefähr 2,5 Stunden und beginnt und endet am Bahnhof in Bruckmühl. Anders angelegt ist der Radwanderweg Via Julia von Günzburg nach Salzburg, der durch Bruckmühl führt. Die Angaben ermöglichen einen Vergleich zwischen einer Rundwanderung mit ungefährer Dauer und Länge und einer Radroute mit benannten Endpunkten.
Auch die Mangfalltal-Bahn bietet in Bruckmühl vier Zusteigemöglichkeiten: die Bahnhöfe Bruckmühl und Heufeld sowie die Haltepunkte Heufeldmühle und Hinrichssegen. Wenn Sie die Bahn in Ihre Reiseplanung einbeziehen, prüfen Sie vorab den Fahrplan.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bruckmühl.