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Bastheim entdecken

Unterkünfte in Bastheim

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bastheim erschließt sich über prägnante Kulturorte: Der Sebastiansbrunnen erinnert an den Feldzug 1870/71; im Kloster Wechterswinkel treffen traditionelle Krippendarstellungen und zeitgenössische Kunst aufeinander. So begegnen Ihnen ein Denkmal mit eigener Geschichte und ein Ort, an dem unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen zusammenkommen.

Ortsgeschichte am Sebastiansbrunnen

Der Sebastiansbrunnen ist ein Kriegerdenkmal für die „siegreichen Söhne vom Feldzuge 1870/71“. Valentin Weidner errichtete es 1897 zum goldenen Priesterjubiläum des ehemaligen Gemeindepfarrers Karl Frantz. Auf dem Inschriftsockel steht eine 2,5 Meter hohe Statue des Kirchen- und Ortspatrons St. Sebastian aus Lothringer Kalkstein; davor befindet sich ein Brunnenbecken. 1982 wurde das Denkmal restauriert. Die Inschrift, die Figur und das Becken verbinden am selben Ort Erinnerung, religiöse Symbolik und die Geschichte des Denkmals.

Kunst und Kultur im Kloster Wechterswinkel

Im zweiten Obergeschoss des Klosters Wechterswinkel befindet sich die 2024 entstandene Dauerausstellung WÜRDEVOLL – Impulse zur Menschwerdung. Hier begegnen traditionelle Krippendarstellungen unmittelbar zeitgenössischer Kunst. Der thematische Kontrast zwischen vertrauten Darstellungen und heutigen künstlerischen Positionen prägt den besonderen Akzent der Ausstellung.

Das Kloster beherbergt außerdem ein Kreiskulturzentrum für bildende Kunst, Musik, Literatur und Lebensart. Die Galerie im Erdgeschoss zeigt zeitgenössische Kunst mit einem Schwerpunkt auf Bildhauerei. Damit stehen im selben Kloster unterschiedliche kulturelle Schwerpunkte nebeneinander: die Dauerausstellung im zweiten Obergeschoss und die Galerie mit ihrer Ausrichtung auf Skulptur im Erdgeschoss. Die Bushaltestelle Wechterswinkel liegt nur wenige Schritte vom Kloster entfernt. Wenn Sie eine Anreise mit dem Bus erwägen, prüfen Sie den Fahrplan für Ihren Besuch.

Ein weiterer Kulturort in Bastheim

Die Besengau-Scheuer ist ein Veranstaltungsort in der Geckenauer Straße 6 in Bastheim. Zusammen mit dem Denkmal und den kulturellen Einrichtungen im Kloster ergänzt sie das Bild der örtlichen Kultur um einen weiteren benannten Ort. Für die Orientierung bei der Planung können Sie die konkrete Adresse heranziehen.

Weitere Entdeckungen im übergeordneten Reiseziel Rhön-Grabfeld

Das übergeordnete Reiseziel Rhön-Grabfeld liegt im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön und vereint Natur- und Kulturthemen mit jeweils eigenem Charakter. Die Lange Rhön ist Bayerns größtes Naturschutzgebiet außerhalb der Alpen. Das Schwarze Moor ist als Kernzone des Biosphärenreservats streng geschützt. Ein Holzbohlenpfad führt durch Teilbereiche des Moores, Informationstafeln erläutern den Weg, und von einem Aussichtsturm bietet sich ein eindrucksvoller Blick auf das Moor.

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Am Gangolfsberg verbindet der Naturlehrpfad Landschaft und Erdgeschichte: Die Basaltprismenwand entstand vor 30 bis 10 Millionen Jahren während vulkanischer Aktivitäten in der Rhön und kann auf dem Weg erkundet werden. Der Naturlehrpfad ist etwa 2,5 Kilometer lang; festes Schuhwerk ist erforderlich. Gruppenführungen sind auf Anfrage möglich. Das Naturwaldreservat am Gangolfsberg gehört zur Kernzone des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön. Wer Wanderwege vergleichen möchte, findet mit dem Premiumwanderweg „DER HOCHRHÖNER“ eine weitere Wandermöglichkeit im Landkreis Rhön-Grabfeld.

Für Kulturinteressierte setzt das Fränkische Freilandmuseum Fladungen einen anderen Schwerpunkt. Auf einem rund 12 Hektar großen Museumsgelände umfasst es rund 30 historische Gebäude, darunter Bauernhöfe, Handwerksgebäude und eine Dorfschule. Originalgetreu wiederaufgebaute Häuser und Höfe vermitteln 350 Jahre ländliche Alltagsgeschichte in Unterfranken und der Rhön. Mitmachangebote zu Handwerk und Traditionen umfassen Vorführungen, Praxiskurse und Veranstaltungen. Die Museumsbahn Rhön-Zügle fährt mit Dampf- und Diesellokomotiven durch das Streutal und ergänzt diese Museumsperspektive um eine Fahrt mit historischen Lokomotiven.

Auch Kirchenburgen und Kunstsammlungen geben Einblicke in die Region. Die Kirchenburg von Ostheim vor der Rhön wurde 2003 zu einem Denkmal von nationaler Bedeutung erklärt; sie ist Deutschlands größte und besonders gut erhaltene Kirchenburg. Das Kirchenburgenmuseum stellt ein Dutzend weiterer Kirchenburgen aus der Region vor, darunter jene in Nordheim, Oberstreu und Kaltensundheim. In Mellrichstadt zeigt die Kreisgalerie im Alten Spital die Sammlung des Landkreises Rhön-Grabfeld: bedeutende Gemälde und Skulpturen vom Barock bis zur Gegenwart, alle mit regionalem Bezug. Zum Alten Spital gehört auch ein Museumscafé mit hausgemachtem Kuchen; in der warmen Jahreszeit wird dieser auch im Museumsgarten serviert. Prüfen Sie die Verfügbarkeit des Caféangebots vor Ihrer Reise.

Ein weiterer markanter Bezugspunkt ist der Kreuzberg: Mit 928 Metern ist er der höchste Berg im Landkreis Rhön-Grabfeld. Dort befinden sich ein Franziskanerkloster mit eigener Brauerei, das seit 1644 besteht, und eine Wallfahrtskirche; das Kloster ist ein spirituelles Zentrum in Unterfranken. Die regionalen Beispiele setzen unterschiedliche Akzente – von Naturlehrpfad und Moor über Freilichtmuseum bis zu Kunst und Kirchenburgen. Für die Suche nach einer Ferienwohnung in Bastheim ist daher ein sinnvoller Ausgangspunkt, ob Sie die benannten Kulturorte des Ortes in den Mittelpunkt stellen oder Ihre Planung an weiteren Themen im übergeordneten Rhön-Grabfeld ausrichten möchten.

Weitere Reiseziele entdecken: Bischofsheim an der Rhön, Niederlauer, Nordheim vor der Rhön, Wollbach, Unsleben, Mellrichstadt, Bad Königshofen im Grabfeld, Oberelsbach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rhön-Grabfeld.

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