Lindau: Bodensee, Natur und Kultur
Unterkünfte in Lindau
Lindau verbindet markante Bauwerke und Geschichten mit Naturerlebnissen und regionalen Wegen. In Lindau ist der Neue Leuchtturm 33 Meter hoch; zu ihm führen 139 Stufen. Auch der Diebsturm erzählt von der Stadtgeschichte: Der 1380 errichtete Turm auf der Insel Lindau bildete lange Zeit das westliche Ende der Stadtbefestigung. Wer sich für historische Orte interessiert, findet so sowohl ein weithin sichtbares Bauwerk als auch einen Teil der früheren Befestigung.
Natur erleben und Wege auswählen
Im Naturschutzgebiet Eistobel stürzt das Wasser der Oberen Argen über mehrere Wasserfälle talwärts. Entlang des Bachs verläuft ein drei Kilometer langer Wanderweg; ein Besucherpavillon informiert Gäste, bevor sie in die Schlucht hinabsteigen. Eine andere Landschaft prägt die Rohrachschlucht. Sie ist das größte Naturschutzgebiet im Landkreis Lindau und bietet mit Nass- und Streuwiesen, Quellen, Fels- und Offenlandbereichen seltenen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Wer Naturziele in die Reise einbeziehen möchte, kann diese beiden Gebiete als unterschiedliche Eindrücke vormerken: Wasserfälle und ein talwärts führender Weg auf der einen, vielfältige Lebensräume auf der anderen Seite.
Für eine Radtour bietet die Panorama-Radrunde am Lindauer Bodensee Ausblicke auf besonders schöne Plätze am See und in höher gelegenen Bereichen. Eine Radkarte des Landkreises Lindau im Maßstab 1:50.000 bildet das gesamte Radwegenetz einschließlich Rundtouren und Fernradwegen ab und erschließt das Westallgäu bis zum Bodensee. So lässt sich der größere Radfahrraum auf einer Karte überblicken. Ein neu angelegter Geh- und Radweg führt außerdem von Lindenberg Im Allgäu über Röthenbach nach Weiler.
Kulturorte und besondere Entdeckungen
In Wasserburg wurde das Museum im Malhaus 1596 erbaut; heute zeigt es wechselnde Ausstellungen. In Nonnenhorn stammt die gotische St. Jakobus-Kapelle aus dem 13. Jahrhundert. Sie liegt im Ortskern an der alten Pilgerstraße. Ebenfalls in Nonnenhorn gibt es einen Weintorkel aus dem Jahr 1591. Diese Orte bieten verschiedene Anknüpfungspunkte für einen Ausflug mit Interesse an Baugeschichte, regionaler Geschichte und wechselnden Ausstellungen.
Ein anderer Zugang zur Landschaft und ihrer Nutzung ist der Plenterwaldweg in Scheidegg. Er verläuft vom Kurhaus Scheidegg bis kurz vor den Eingang der Waldwelt Skywalk Allgäu und vermittelt an neun Stationen Wissen über den Plenterwald. In Maierhöfen führt ein etwa fünf Kilometer langer Rundweg an 17 Skulpturen und 12 Textstellen vorbei. Die Werke wurden von Künstlern bei einem Symposium geschaffen und Maierhöfen dauerhaft zur Ausstellung überlassen. Wer lieber eine winterliche Aktivität einplant, findet in Gestratz insgesamt acht Kilometer gespurte Loipen für den nordischen Skisport.
Anreise, regionale Produkte und Ortswahl
In Nonnenhorn bestehen von der Schiffsanlegestelle Verbindungen nach Lindau, Bregenz, Meersburg, Konstanz und zur Insel Mainau. Der Ort verfügt außerdem über einen zentral gelegenen Bahnhof. Wenn Schiffsverbindungen oder ein Bahnhof für Ihre Reiseplanung wichtig sind, können diese Merkmale bei der Wahl eines Urlaubsorts eine Rolle spielen. Die Schiffsziele eröffnen unterschiedliche Ausflugsideen, ohne dass daraus ein gemeinsamer Rundweg folgt.
Regionale Herstellung lässt sich auf unterschiedliche Weise kennenlernen: In einer Schaubrennerei in Opfenbach können Besucher die Arbeitsschritte von der Verarbeitung des Obstes bis zum verkaufsfertigen Schnaps erleben. Die Allgäuer Käsestraße im Landkreis Lindau verbindet verschiedene Sennereien, Direktvermarkter und Hofläden. Damit stehen als Entdeckungen sowohl die Verarbeitung von Obst als auch die Vielfalt regionaler Käsebetriebe und Verkaufsstellen im Raum.
Weitere Ortsseiten: Stiefenhofen, Weißensberg, Weiler-Simmerberg, Sigmarszell, Bodolz, Heimenkirch, Hergatz und Argental.
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