Vilsheim – Auenweg und Wallfahrtskirche
Unterkünfte in Vilsheim
Vilsheim verbindet zwei sehr unterschiedliche Entdeckungen: den Weg durch die Auen am Oberlauf der Kleinen Vils und die Geschichte einer Wallfahrtskirche mit ungewöhnlichem Rundgrundriss. Der Vilsauen-Weg macht die Landschaft zum roten Faden; St. Maria von Einsiedeln in Münchsdorf setzt dazu einen kulturhistorischen Akzent. Bei der Reiseplanung können Sie so zwischen einer Wanderung am Fluss und der Geschichte eines besonderen Kirchenbaus wählen.
Der Vilsauen-Weg an der Kleinen Vils
Der Vilsauen-Weg führt über den Pfarrweg in die nahegelegenen Auen am Oberlauf der Kleinen Vils. Weg und Landschaft stehen dabei in einem klaren Zusammenhang: Der Verlauf führt in die Auen und nimmt den Flusslauf in den Blick. Als Orientierung für den Ausflug sind 8,1 Kilometer Länge, eine Gehzeit von etwa 2 Stunden und 5 Minuten sowie 50 Höhenmeter im Auf- und Abstieg angegeben. Die Gehzeit hilft, den zeitlichen Rahmen einzuordnen; Länge und Höhenmeter ergänzen ihn um Umfang und Höhenprofil.
Zu den markanten Stationen gehört die kleine Saalkirche St. Nikolaus. Der Weg führt an ihr und einer Ruhebank vorbei; nach der Kirche geht es leicht bergab zurück zum Flusslauf der Kleinen Vils. Auen und Fluss bilden eine Seite der Tour, die Kirche und die Bank eine andere. Wer einen Weg gern anhand seiner Landschaft und einzelner Orientierungspunkte plant, findet hier konkrete Anhaltspunkte, um die Wanderung in die eigenen Tagespläne einzuordnen.
Eine Wallfahrtskirche mit besonderem Grundriss
In Münchsdorf wurde St. Maria von Einsiedeln Ende des 17. Jahrhunderts als Wallfahrtskirche errichtet. Ihr ungewöhnlicher Rundgrundriss unterscheidet sie schon in der architektonischen Form von einem gewöhnlichen Saalbau. Damit bietet sie einen eigenen Zugang zur Ortsgeschichte: Nicht nur die Entstehungszeit, sondern auch der besondere Grundriss prägt das Bild dieses Kirchenbaus.
Ein weiteres Kapitel reicht ins Jahr 1707 zurück. Damals ließ Borgia Plankh das von zahlreichen Wallfahrern verehrte Muttergottesbild „Maria Einsiedeln“ aus der Schlosskapelle in die von ihm erbaute Kirchenkapelle übertragen. Das Datum, der Name des Bildes und seine Verehrung gehören zusammen und geben der Wallfahrtskirche eine konkrete historische Erzählung. Wer sich für die religiöse Geschichte des Ortes interessiert, kann so Bauform und Bildübertragung als zwei unterschiedliche Aspekte betrachten: hier die ungewöhnliche Architektur, dort die Geschichte des verehrten Bildes.
Wanderziele im größeren Reiseziel
Auch im übergeordneten Reiseziel Landshut gibt es Wege in einem anderen Maßstab. Der Landshuter Höhenwanderweg ist rund 50 Kilometer lang und verläuft durch die sanften Erhebungen des niederbayerischen Hügellandes. Die Time Trails sind thematische Wege durch das Isar-, Vils- und Laabertal. Im Vergleich dazu ist der Vilsauen-Weg mit 8,1 Kilometern eine deutlich kürzere Tour. Der Vilsauen-Weg führt auf 8,1 Kilometern in die Auen der Kleinen Vils; der rund 50 Kilometer lange Höhenwanderweg und die thematischen Time Trails gehören zum übergeordneten Reiseziel Landshut.
Für die Wahl einer Ferienwohnung in Vilsheim kann der geplante Schwerpunkt den Ausschlag geben: Steht die Tour durch die Auen im Mittelpunkt, sind Länge und angegebene Gehzeit konkrete Größen für die eigene Planung. Interessieren Sie sich besonders für die Wallfahrtskirche, bieten deren Rundgrundriss und die Geschichte des Bildes einen anderen Anlass, sich mit dem Ort zu beschäftigen.
Weitere Reiseziele entdecken: Altfraunhofen, Gerzen, Buch Am Erlbach, Neufahrn in Niederbayern, Bodenkirchen, Essenbach, Obersüßbach, Wörth An Der Isar.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Landshut.