Naila – Wege, Wasser und Kultur
Unterkünfte in Naila
In Naila führen leichte Lehr- und Rundwanderwege zu ganz unterschiedlichen Themen: Wasser, Geologie und die Geschichte der Rohstoffgewinnung. Dazu kommen Aussichtspunkte und kulturelle Entdeckungen in der Stadt und im näheren Umfeld. Die Streckenlängen und Inhalte helfen Ihnen, Ausflüge nach Ihren Interessen auszuwählen und Naila als Urlaubsort passend zu Ihrem Reiseprogramm kennenzulernen.
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Foto: PantheraLeo1359531 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Wasser erleben und Geologie entdecken
Der 5,3 Kilometer lange Erlebnispfad Wasser ist als leichter Lehr- und Rundwanderweg angelegt. Er beginnt an den Mineralquellen Höllensprudel und Hochfrankenquelle. Unterwegs erfahren Sie mehr über die frühere und heutige Nutzung der Wasserkraft. Der Weg erklärt auch, wie die Selbitz das Höllental geschaffen hat, und führt auf dem Röhrensteig zum Quellenhäuschen zurück. Damit verbindet die Runde eine überschaubare Streckenlänge mit Einblicken in Wasser und Landschaft.
Ein anderer Schwerpunkt erwartet Sie auf dem 6,6 Kilometer langen, leichten Geopfad Naila. Der Lehrpfad widmet sich der Geologie und dem Geopark Schieferland sowie dem früheren Rohstoffvorkommen und dessen Gewinnung in Naila. An den Pikritfelsen führt der Weg an einem Rastplatz vorbei. Wer den Ausflug ergänzen möchte, kann einen etwa 800 Meter langen Abstecher zum Flaserkalk-Steinbruch Kalkofen einplanen; die Angabe bezeichnet die einfache Strecke.
Rundwege und Aussichtspunkte
Der Garles-Weg OS 43 ist eine leichte, 10,6 Kilometer lange Rundwanderung von Naila zum Garlesfelsen und über Marlesreuth. Am Garlesfelsen gibt es eine Sitzgruppe und eine Aussicht. So lässt sich die Wanderung mit einem Aufenthalt am Felsen verbinden. Die längere Streckenangabe unterscheidet diese Runde deutlich von den beiden Lehrpfaden.
Auch das FrankenwaldSteigla „Der Wilde Mann“ setzt einen landschaftlichen Akzent: Im Bereich des alten Guts Schneckengrün reicht die Aussicht über Naila und den Altlandkreis bis zum Döbraberg. Der Weg berührt außerdem den Nailaer Stadtteil Froschgrün. Diese Aussicht und die geologischen Stationen des Geopfads sprechen unterschiedliche Interessen an; Sie können daher danach wählen, ob Sie unterwegs eher Landschaftsblick oder Erdgeschichte in den Mittelpunkt stellen möchten.
Stadtkirche und Museum
In der heutigen Stadtkirche Naila verbinden sich Baugeschichte und Orgelkunst. Sie wurde nach dem letzten großen Stadtbrand zwischen 1869 und 1871 im neugotischen Baustil erbaut. Die Orgel entstand 1997 bei der Berliner Orgelbaufirma Karl Schuke und zählt zu den herausragendsten Instrumenten in ganz Oberfranken.
Das Museum Naila im neuen „Forum Naila“ zeigt Exponate zum Schusterhandwerk und eine faszinierende Puppenstube. Dort wird außerdem der bekannte Heißluftballon gezeigt, der mit der spektakulären Ballonflucht von 1979 verbunden ist. Die Ausstellungen setzen damit eigene Schwerpunkte neben den Wanderwegen und der Stadtkirche.
Entdeckungen im näheren Umfeld
Im näheren Umfeld liegt das Handwebermuseum in Marlesreuth. Es vermittelt das Leben und die Arbeit der Handweber und führt in die vergangene Zeit des „Handweber-Frankenwaldes“ zurück. Auch die Dorfkirche Marlesreuth bietet kunsthandwerkliche Details: Zu ihrer Ausstattung gehören eine geschnitzte Holzkassettendecke, ein Kanzelaltar und ein Taufengel. Das Weberhaus Marlesreuth wird als Sehenswürdigkeit im touristischen Angebot rund um Naila genannt.
Am Finkenflug in Dreigrün befindet sich ein Ballon-Landeplatz. Zusammen mit dem im Museum gezeigten Ballon ist dies ein weiterer Bezug zum Thema Ballonfahrt, ohne dass daraus ein bestimmtes Angebot vor Ort folgt. Das Höllental gilt als wildromantisch und bildet zudem einen thematischen Bezugspunkt des Erlebnispfads Wasser.
Wenn Sie weitere Orte für Ihre Reise entdecken möchten: Sparneck, Münchberg, Köditz, Lichtenberg, Geroldsgrün, Schwarzenbach Am Wald, Hof und Schauenstein.
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