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Weißenohe: Lillach, Wanderwege und Klosterkirche St. Bonifatius

Unterkünfte in Weißenohe

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Weißenohe verbindet Wanderziele an der Lillach mit einer besonderen Landschaft und Kulturgeschichte rund um die Klosterkirche St. Bonifatius. Dazu kommt zeitgenössische Kunst in den Räumen der alten Mälzerei der Klosterbrauerei. Für Ihre Planung lohnt sich die Frage, ob Sie den Schwerpunkt eher auf Wanderwege und Natur oder auf Geschichte und Kunst legen möchten.

Blick von Süden auf das Kloster Weißenohe Das ehemalige Benediktinerkloster prägt zusammen mit der Pfarrkirche St. Bonifatius den historischen Ortskern von Weißenohe. Foto: Ermell via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Wanderziele zwischen Dorfhaus und Lillach

Vom Weißenoher Ortsteil Dorfhaus führt ein gelb markierter Wanderweg durch den Teufelsgraben zur Lillachquelle, die gut zwei Kilometer entfernt liegt. So verbindet die beschriebene Tour einen konkreten Startpunkt mit einem benannten Ziel. Da sich der Zustand der Route ändern kann, informieren Sie sich vor dem Aufbruch über die aktuelle Situation.

Rund um Weißenohe und Dorfhaus gibt es zahlreiche markierte Wanderwege. Der Frankenweg verläuft direkt durch Weißenohe; außerdem ist der Ort ein Einstiegspunkt für den Brauereiwanderweg „5-Seidla-Steig®“. Entlang der Lillach führt zudem ein Lehrpfad, der die Besonderheiten des Lillachtals vermittelt. Die Angaben eröffnen unterschiedliche Ansätze für die Tourenplanung: eine Wanderung zur Quelle, Wege in der Umgebung oder der Verlauf eines benannten Wanderwegs. Der Lehrpfad ergänzt die Bewegung um das Thema Landschaft und Tal.

Lillachlandschaft und Naturdenkmal

Eine besondere Rolle spielen die Sinterstufen in der Lillach bei Weißenohe. Wegen ihrer Schönheit und Besonderheit wurden sie 1976 als flächenhaftes Naturdenkmal ausgewiesen. Seit 1995 befinden sie sich in einer Schutzzone des Naturparks Fränkische Schweiz. Damit gehören sowohl die markanten Landschaftsformen als auch ihre Schutzgeschichte zu den Themen, die einen Ausflug an der Lillach prägen. Wer gern unterwegs genauer auf die Landschaft achtet, findet hier einen anderen Akzent als bei der bloßen Wahl einer Wanderstrecke.

Klosterkirche und zeitgenössische Kunst

Auch die Baugeschichte der Klosterkirche St. Bonifatius bietet einen konkreten Zugang zur Ortsgeschichte. Die Pläne für die heutige Kirche stammen von Wolfgang Dietzenhofer (1648–1706), einem Mitglied einer oberbayerischen Baumeisterfamilie. Am Bonifatiustag 1707 wurde sie durch den Bamberger Weihbischof Johann Werner Schnatz geweiht. Planer, familiärer Hintergrund und Weihetermin machen die Geschichte des Bauwerks anschaulich und geben kulturgeschichtlich Interessierten einen eigenen Schwerpunkt für ihren Aufenthalt.

Der KunstRaum Weißenohe zeigt jedes Jahr Ausstellungen zeitgenössischer Kunst mit verschiedenen Künstlern in den Räumen der alten Mälzerei der Klosterbrauerei. So steht neben der historischen Kirchenarchitektur auch ein jährlich wiederkehrendes Kunstprogramm. Wenn Sie einen Besuch planen, prüfen Sie vorab die aktuellen Ausstellungstermine und den Zugang.

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Fränkische Einkehr und die Wahl des Urlaubsorts

Nach einer ausgiebigen Wanderung laden die Gaststätten in Weißenohe mit typischer fränkischer Küche zur Einkehr ein. Da sich einzelne Betriebe und Angebote ändern können, lohnt es sich, die aktuelle Einkehrmöglichkeit vorab zu prüfen. Für die Suche nach einer Ferienwohnung können die Interessen Ihrer Reise den Ausschlag geben: Möchten Sie Wanderwege und die Lillach in den Mittelpunkt stellen, oder interessieren Sie sich besonders für Kirchengeschichte und Kunst? Weißenohe bietet für beide Schwerpunkte konkrete Anknüpfungspunkte, ohne dass Sie Ihre Tage auf ein einziges Thema festlegen müssen.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Forchheim

Auch im übergeordneten Reiseziel Forchheim gibt es eigene Kultur- und Wanderthemen. Der Wanderweg Kulturerlebnis Fränkische Schweiz verbindet auf mehr als 280 Kilometern im Landkreis Forchheim wegweisende Kulturprojekte. Schloss Wiesenthau befindet sich in Privatbesitz, wird gastronomisch genutzt und kann nach Vereinbarung besichtigt werden; stimmen Sie einen Besuch vorher ab. Die Ruine Neideck und der Archäologische Park Neideck sind jederzeit begehbar. Beachten Sie dort die örtlichen Sicherheits- und Naturschutzhinweise.

Weitere Reiseziele entdecken: Hiltpoltstein, Dormitz, Igensdorf, Wiesenthau, Hallerndorf, Gößweinstein, Gräfenberg, Obertrubach

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Forchheim.

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