Coburg: Veste, Residenz und lebendige Stadtgeschichte
Unterkünfte in Coburg
Coburg verbindet mittelalterliche Burganlage, herzogliche Residenzgeschichte und Sammlungen mit einem Marktplatz, auf dem bis heute Wochenmarkt stattfindet. Wer für den Urlaub eine Stadt mit Kunst, historischen Bauwerken und regionalen Traditionen sucht, findet hier unterschiedliche Themen für die Tagesplanung: vom Besuch der Veste Coburg über Schloss Ehrenburg bis zu den Kirchen und dem Marktgeschehen.
Veste Coburg: Burganlage und vielfältige Sammlungen
Die Ursprünge der Veste Coburg reichen bis ins Jahr 1056 zurück. In der mittelalterlichen Burganlage treffen mehrere Sammlungsgebiete aufeinander. Das Museum der Veste umfasst eine Kupferstichsammlung sowie Sammlungen von Jagdwaffen, Glas, Kutschen und Schlitten. Hinzu kommen Kunstsammlungen mit Werken von Cranach, Dürer und Grünewald. So lässt sich ein Besuch je nach persönlichem Interesse auf Kunst oder auf historische Gegenstände ausrichten.
Auch Martin Luther ist mit der Veste verbunden: Während des Augsburger Reichstags hielt er sich 1530 sechs Monate dort auf. Auf der Veste ist außerdem der Hedwigsbecher ausgestellt, der einst Luther gehörte. Wer sich für Reformationsgeschichte interessiert, kann diese historischen Bezüge neben den Kunst- und Sachsammlungen in die eigene Besuchsauswahl aufnehmen.
Ein anderes Museumsthema bietet das kleine archäologische Grabungsmuseum im Kirchhof. Es zeigt die Baugeschichte und Grabungsdokumentation des östlichen Kirchhofs, gefundene Objekte sowie eine Rekonstruktionszeichnung der Anlage. Eine Besichtigung ist nur nach Voranmeldung während der städtischen Öffnungszeiten möglich; für die Terminvereinbarung ist das Stadtarchiv Coburg zu kontaktieren. Das Coburger Naturkundemuseum wiederum ist das größte Naturkundemuseum Nordbayerns und hat den Rang eines Landesmuseums.
Residenzgeschichte und Stadtleben
Schloss Ehrenburg diente den Coburger Herzögen von 1547 bis 1918 als Stadtresidenz. Im 19. Jahrhundert erhielt es unter Herzog Ernst I. seine heutige neugotische Fassade, entworfen von Karl Friedrich Schinkel. Am Schlossplatz bilden Arkaden im Stil der späten italienischen Renaissance eine Art Grenze zum Fuß des Hofgartens; sie laden zum Spazierengehen und Verweilen ein. In den Sommermonaten finden auf dem Schlossplatz zahlreiche Konzerte und Festivals statt.
Der Coburger Marktplatz wurde im späten 13. Jahrhundert angelegt und bis zum 16. Jahrhundert gepflastert. In seiner Mitte steht das monumentale Standbild von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, das 1865 aufgestellt wurde. Mittwoch- und samstagvormittags findet hier der Wochenmarkt statt. Angeboten werden frische regionale Erzeugnisse, Blumen und handgefertigte Waren. Eine Coburger Spezialität können Sie ebenfalls auf dem Marktplatz probieren: Die Bratwurst wird traditionell über einem Feuer mit Kiefernzapfen gebraten und dort frisch vom Grill angeboten.
Kirchen und Wege durch die Stadt
Zu Coburgs historischen Kirchen zählen St. Moriz und die Heiligkreuzkirche. In St. Moriz befinden sich ein Renaissance-Herzogengrab und ein Alabasterepitaph für Herzog Johann Friedrich den Mittleren. Die Heiligkreuzkirche wurde 1401 erbaut. Für die Erkundung der Altstadt bietet Coburg Marketing Führungen an. Wer lieber im eigenen Tempo unterwegs ist, kann die kostenlosen Audioguides nutzen: Sie führen zu Veste Coburg, Schloss Ehrenburg, Hofgarten und Altstadt.
Die verschiedenen Schwerpunkte helfen Ihnen, Coburg passend zu Ihren Interessen auszuwählen: Kunst und Burgsammlungen, Residenzgeschichte, Kirchen, Marktleben oder sommerliche Veranstaltungen. Für einen Aufenthalt, bei dem solche Stadterlebnisse im Mittelpunkt stehen, können Sie Coburg als Reiseziel und eine Ferienwohnung in der Stadt in Ihre Urlaubsplanung einbeziehen.
Weitere Ziele, die Sie entdecken können: Weißenbrunn A.Forst, Ahorn, Rödental, Ebersdorf Bei Coburg, Weidhausen Bei Coburg, Dörfles-Esbach, Weitramsdorf, Grub Am Forst.
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