Gunningen zwischen Lombach und Elta
Unterkünfte in Gunningen
Gunningen liegt in der Ostbaar zwischen Lombach und Elta. Seine Geschichte reicht bis zur ersten urkundlichen Erwähnung am 30. März 797 zurück; im näheren Umfeld liegt der Hohenkarpfen mit seiner markanten Kegelform und der Aussicht über die Baar bis in den Schwarzwald. Bei der Wahl einer Ferienwohnung können Sie abwägen, ob Gunningens Geschichte und das nahe Umfeld den Schwerpunkt bilden sollen oder ob Sie auch weitere Landschaften und Aktivitäten im übergeordneten Reiseziel Tuttlingen einplanen möchten.
Gunningens frühe Geschichte und die St.-Georgs-Kirche
Am 30. März 797 wurde Gunningen erstmals urkundlich erwähnt. In einer Schenkungsurkunde an das Kloster St. Gallen übertrug Warin seine Güter in Gunningen dem Kloster. Hinter dem frühen Datum steht damit ein konkreter Vorgang mit einer benannten Person, einem Empfänger und einem Besitztransfer – ein prägnanter Einstieg in die Ortsgeschichte.
Ein späterer Abschnitt zeigt sich an der heutigen St.-Georgs-Kirche in Gunningen: Sie wurde von 1816 bis 1820 im damals modernen Rundbogenstil neu erbaut und 1849 geweiht. Der Rundbogenstil verweist bereits im Namen auf die Rundbogenform; Bauzeit und Weihe setzen zwei verschiedene Daten in die Ortsgeschichte. So reicht der historische Blick vom frühen Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert, ohne dass beide Zeugnisse dasselbe Kapitel erzählen.
Der Hohenkarpfen im näheren Umfeld
Der Hohenkarpfen im näheren Umfeld von Gunningen ist wegen seiner markanten Kegelform und der Aussicht über die Baar bis in den Schwarzwald ein beliebtes Ausflugsziel. Er ergänzt die Ortslage zwischen Lombach und Elta um einen zweiten landschaftlichen Bezugspunkt.
Im übergeordneten Reiseziel Tuttlingen
Im übergeordneten Reiseziel Tuttlingen öffnet sich ein größerer Rahmen: Der Landkreis Tuttlingen umfasst 734,4 Quadratkilometer und die südwestlichen Ausläufer der Schwäbischen Alb, Teile der Baar sowie das Tal der Jungen Donau. Im nördlichen Teil des Landkreises liegen Wacholderheiden und die Region der 10-Tausender mit zehn Bergen über 1.000 Metern Höhe. Zu den landschaftlichen Höhepunkten des Landkreises zählen außerdem das Donaudurchbruchstal und der Vulkankrater Höwenegg. Im Donautal ragen weiße Kalkfelsen auf. So kommen zur Baar weitere, eigenständige Landschaftsthemen hinzu.
Die Donauversickerung zwischen Immendingen, Möhringen, Tuttlingen und Fridingen kann täglich ein anderes Bild bieten. Je nach Tag führt die Donau dort viel oder wenig Wasser; an verschiedenen Stellen kann sie auch vollständig trocken liegen. Der wechselnde Wasserstand gehört damit unmittelbar zu dem, was dieses Naturphänomen ausmacht.
Auch für Touren gibt es unterschiedliche regionale Bezugspunkte. Mühlheim an der Donau liegt direkt am Internationalen Donauradweg, der bis zur Mündung der Donau ins Schwarze Meer führt und in kleinen Etappen befahren werden kann. Der Premiumwanderweg „Donauversinkung“ der DonauWellen verläuft zwischen Tuttlingen-Möhringen und Immendingen. In Tuttlingen-Nendingen ist die zwei Kilometer lange „Rock- & Roll-Tour“ eine weitgehend barrierefreie und vollständig rollstuhltaugliche Spazier- und Wanderstrecke. Prüfen Sie vor der Tour die örtlichen Bedingungen.
Für Kulturinteressierte setzt das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck einen anderen Akzent: Es zeigt 25 historische Gebäude, die an ihren ursprünglichen Standorten abgebaut, nach Neuhausen ob Eck versetzt und in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt wurden. Im Künstlerhaus Scharf Eck in Fridingen befindet sich in den oberen Stockwerken ein Museum über den Maler des Donautals Hans Bucher; auf drei Etagen werden sein Leben und Werk gezeigt. So stehen im Landkreis die Geschichte historischer Gebäude und die Präsentation eines einzelnen Künstlers als unterschiedliche Kulturthemen nebeneinander.
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