Mainau – Blumeninsel mit Gärten, Schloss und Schmetterlingshaus
Unterkünfte in Mainau
Mainau verbindet eine vielfältige Pflanzenwelt mit bemerkenswerten Bauwerken und Erlebnissen für unterschiedliche Interessen. Auf der 20 Hektar umfassenden Blumeninsel führen Spaziergänge durch Park- und Gartenanlagen, während Schloss Mainau, die Schlosskirche St. Marien und das Schmetterlingshaus eigene Schwerpunkte setzen. Wer eine Ferienwohnung für den Besuch sucht, kann daher überlegen, ob der Aufenthalt vor allem von Natur, Kultur oder gemeinsamen Entdeckungen geprägt sein soll.
Gärten, Palmen und ein Arboretum
Die Gartenanlagen der Insel bieten Ausblicke auf den Bodensee und die Alpen. Im Palmenhaus wachsen mehr als 20 verschiedene Palmenarten. Zu den auffälligen Exemplaren gehört eine über 15 Meter hohe Kanarische Dattelpalme (Phoenix canariensis). Der Italienische Rosengarten ist als streng geometrische Anlage gestaltet und beherbergt etwa 1.000 Rosensorten. Damit lässt sich ein Besuch je nach Interesse zwischen weitläufigen Gartenbildern, einzelnen Pflanzensammlungen und besonderen Baum- und Palmenexemplaren gestalten.
Das historische Arboretum umfasst etwa 250 verschiedene Baumarten, darunter viele seltene und imposante Exemplare. Zusätzlich werden geführte botanische Touren angeboten. Dabei können Besucher die Baumriesen aus nächster Nähe erleben und ihre Geschichten kennenlernen. Für die Tagesplanung ist das eine eigene Möglichkeit, die Pflanzenwelt nicht nur beim Spaziergang, sondern auch im Rahmen einer Führung zu entdecken.
Schloss, Kirche und Denkmalensemble
Die Insel Mainau wurde 2003 als Gesamtensemble unter Denkmalschutz gestellt; ein Teil der Insel ist als „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“ in das Denkmalbuch eingetragen. Schloss Mainau wurde zwischen 1739 und 1746 nach den Entwürfen des Baumeisters Johann Caspar Bagnato errichtet. Im unteren Bereich des Schlosses befindet sich der historische Wappensaal, in dem regelmäßig Ausstellungen stattfinden.
Auch die Schlosskirche St. Marien gehört zur Baugeschichte der Insel. Johann Caspar Bagnato erbaute sie zwischen 1732 und 1739. Ihre Hauptausstattung stammt vom Barockbildhauer Joseph Anton Feuchtmeyer (1696–1770) und umfasst unter anderem den Hochaltar, die Seitenaltäre, die Kanzel und die Skulpturen. Wer sich für barocke Architektur und sakrale Kunst interessiert, findet hier einen anderen Zugang zur Mainau als im Garten- und Landschaftserlebnis.
Schmetterlinge, Kinderland und Ziegenhof
Im Schmetterlingshaus leben bis zu 120 verschiedene Schmetterlingsarten und -unterarten aus den tropischen Regionen Süd- und Mittelamerikas, Afrikas und Asiens. Besucher können frei fliegende tropische Tagfalter beobachten und die Entwicklung vom Ei über Raupe und Puppe bis zum fertigen Falter verfolgen.
Das 1.100 Quadratmeter große Mainau-Kinderland umfasst einen Abenteuerspielplatz, einen Baggerspielplatz und eine Murmelbahn. Hinzu kommen Möglichkeiten zum Klettern, Schaukeln und Balancieren. Auf dem Mainau-Bauernhof ist außerdem ein Teil des Ziegengeheges für alle zugänglich; dort können Besucher die Ziegen streicheln. Diese Angebote ergänzen den botanischen und kulturellen Teil um konkrete Aktivitäten, die sich in einen abwechslungsreichen Inseltag einplanen lassen.
Unterkunftssuche und Anreiseplanung
Für die Suche nach einer Ferienwohnung lohnt es sich, den gewünschten Schwerpunkt des Mainau-Besuchs früh festzulegen: Gärten und Pflanzen, historische Räume und Kunst oder Erlebnisse wie Schmetterlingshaus und Kinderland. Die Insel ist mit Schiffen von Konstanz, Meersburg, Überlingen, Uhldingen und weiteren größeren Häfen am Bodensee erreichbar. Wenn Sie eine Unterkunft auswählen, können Sie deshalb auch die bevorzugte Schiffsverbindung in Ihre Reiseplanung einbeziehen, ohne den Besuch auf nur eine Erlebnisart zu beschränken.
Als Ergänzung zur Suche nach Mainau können Sie auch Staad und Dingelsdorf ansehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Konstanz.