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Niederstotzingen: Eiszeitkunst, Wege und Wallfahrtskirche

Unterkünfte in Niederstotzingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Niederstotzingen verbindet Einblicke in die Eiszeit mit Wegen durch die Stadt und einer Wallfahrtskirche in Stetten. Besonders prägnant ist der Wechsel zwischen dem archäologischen Erbe rund um die Vogelherdhöhle, verschiedenen Möglichkeiten, die Umgebung zu Fuß zu erkunden, und einem Ziel mit eigener Pilgergeschichte. So können Sie Ihre Reise danach ausrichten, ob Sie lieber draußen unterwegs sind, Kultur entdecken oder beides verbinden möchten.

Eiszeitkunst rund um die Vogelherdhöhle

Die Vogelherdhöhle bei Niederstotzingen gehört seit Sommer 2017 zum UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“. Derzeit ist die Höhle nicht zugänglich. Ein Besuch im Besucherzentrum des Archäoparks Vogelherd bietet jedoch die Möglichkeit, das Original des aus Mammutelfenbein gefertigten Mammuts aus der Höhle zu betrachten.

Auch im Freigelände vermittelt der Archäopark die Eiszeit. Zu den Erlebnissen gehören eine abenteuerliche Spurensuche und Sinneserfahrungen. Die Größe eines Mammuts wird anschaulich vermittelt; außerdem gibt es Informationen zur damaligen Vegetation und bei Experten können Sie elementare Überlebenstechniken erlernen.

Stadtrundgang oder längerer Rundweg

Für eine Erkundung Niederstotzingens gibt es zwei unterschiedlich angelegte Wege. Der Stadtrundgang beginnt am Bahnhof und dauert ungefähr 1 bis 1,5 Stunden. Er kann jederzeit verkürzt werden und ist für Kinderwagen und Rollstühle geeignet.

Wer eine längere Runde in die Planung aufnehmen möchte, findet den 18 Kilometer langen Natur- und Kultur-Rundweg durch Niederstotzingen. Er führt durch sämtliche Teilorte der Stadt. Weiße Bodenmarkierungen und das schwarze 650-Jahre-Logo kennzeichnen den Weg. Die Länge und die Führung durch alle Teilorte machen ihn zu einer anderen Wahl als den zeitlich ungefähr angegebenen Stadtrundgang. Die Markierungen bieten dabei ein wiedererkennbares Zeichen, an dem Sie den Rundweg orientieren können.

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Eine weitere Möglichkeit ist der Panorama-Höhenweg. Sein Ausgangspunkt ist die Stadthalle Niederstotzingen; von dort führt der Weg kurz bergauf zum Galgenberg auf 498 Metern über dem Meeresspiegel. Die Angabe zum Anstieg beschreibt bereits den Beginn der Strecke, während der Galgenberg einen konkreten Höhenpunkt der Tour markiert. Damit können Sie für Ihre Ausflugsplanung zwischen einem kurzen Anstieg, einem Stadtrundgang mit ungefährer Zeitangabe und dem 18 Kilometer langen Rundweg unterscheiden.

Wallfahrtskirche in Stetten

In Niederstotzingen-Stetten beherbergt die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in ihrer Gnadenkapelle eine Schwarze Madonna. Die Geschichte des Kirchenbaus ist mit dem wachsenden Pilgerstrom verbunden: Als die Schlosskapelle zu klein geworden war, entschied sich Baron M. A. von Riedheim für den Neubau einer Wallfahrtskirche mit Gnadenkapelle. Christian Wiedemann wurde mit Planung und Ausführung beauftragt; diese Arbeiten fanden in den Jahren 1732 bis 1735 statt. Für kulturinteressierte Reisende verbindet sich hier ein benanntes Kunst- und Andachtsmotiv mit der konkreten Baugeschichte. Das macht Stetten zu einem eigenen kulturellen Schwerpunkt neben den Wegen und dem Thema Eiszeitkunst.

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