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Hoby auf Lolland entdecken

Unterkünfte in Hoby

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Auf Lolland verbindet Hoby archäologische Geschichte mit einer markierten Radroute, die in Richtung des Ortes führt. Das gibt Ihrer Reise zwei konkrete mögliche Schwerpunkte: die Fahrt auf „Det flade Lolland“ und Spuren, die von Hoby in die ältere römische Eisenzeit zurückführen. Beide Themen prägen Hoby auf unterschiedliche Weise.

Häuptlingsgrab und weitere archäologische Spuren

In Hoby wurde ein Häuptlingsgrab aus der älteren römischen Eisenzeit gefunden. Die Entdeckung datiert auf 1920; zusammen mit dem Grab kamen Grabbeigaben ans Licht. Die beiden Zeitangaben stehen für unterschiedliche Dinge: 1920 bezeichnet den Fund, die ältere römische Eisenzeit die Epoche, der das Grab zugeordnet wird. So lässt sich die Entdeckung zeitlich einordnen, ohne Funddatum und Alter des Grabes gleichzusetzen.

Ein Gedenkstein wurde 1939 am Fundort eingeweiht. Das ergänzt die Geschichte des Grabes um eine spätere Erinnerung: Der Stein markiert einen weiteren historischen Zeitpunkt, während das Grab selbst der älteren römischen Eisenzeit angehört. Fund und Gedenkstein stehen damit für zwei verschiedene Kapitel der Ortsgeschichte.

Bei Hoby ist außerdem ein Teil einer verbrannten Hauswand erhalten. In dem Wandstück sind Abdrücke kleiner Bretter zu sehen. Diese Spur unterscheidet sich deutlich vom Grab mit seinen Beigaben: Hier richtet sich der Blick auf ein erhaltenes Stück Wand und die darin sichtbaren Abdrücke. Zusammen vermitteln die Funde zwei verschiedene Anknüpfungspunkte für alle, die sich für die archäologische Geschichte des Ortes interessieren.

Hoby in einer veränderten Landschaft

Das Hoby-Grab liegt auf einer kleinen Erhebung im ansonsten flachen Gelände Lollands. Dieser Gegensatz macht die Lage des Fundes anschaulich: eine kleine Erhebung innerhalb einer flachen Landschaft. Für die ältere römische Eisenzeit wird die Gegend rund um Hoby und den südöstlich gelegenen Rødby-Fjord als offene Kulturlandschaft beschrieben. Die Geländelage des Grabes und die historische Landschaft sind dabei zwei unterschiedliche Blickwinkel auf denselben Raum.

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Zu diesem früheren Landschaftsbild gehört wahrscheinlich ein kleiner Seitenarm des nahe gelegenen Rødby-Fjords, der sich in der älteren römischen Eisenzeit fast bis nach Hoby erstreckte. Ebenfalls wahrscheinlich war es damals von Hoby aus möglich, auf dem Wasserweg die Ostsee zu erreichen. Beide Wasserbezüge gehören in die historische Landschaft dieser Epoche und sind als Möglichkeiten beschrieben.

Radroute „Det flade Lolland“

„Det flade Lolland“ ist eine von 19 lokalen Erlebnisrouten und mit Symbolen ausgeschildert. Die Radroute führt in Richtung Gloslunde und Hoby. Wenn Sie eine Fahrt auf der Route einplanen, prüfen Sie die Routenangaben vor der Abfahrt noch einmal vor Ort.

Die Route gibt Ihrer Reise einen Fahrradschwerpunkt; Grab, Gedenkstein und Wandfragment eröffnen einen archäologischen. Wenn Sie nach einer Ferienwohnung suchen, können Sie überlegen, welches dieser Themen den Charakter Ihres Aufenthalts stärker prägen soll. So beginnt die Wahl Ihres Reiseziels bei den Erlebnissen und Geschichten, die Sie besonders interessieren.

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