Ferienwohnung in Šipovo – Natur an Janj und Pliva
Unterkünfte in Šipovo
Šipovo zeigt seine besondere Seite dort, wo Quellflüsse, Schluchten und überlieferte Kultur aufeinandertreffen. Die Prašuma Janj ist Bestandteil des UNESCO-Welterbegebiets „Ancient and Primeval Beech Forests of the Carpathians and Other Regions of Europe“. Dazu kommen Wasserlandschaften, mittelalterliche Stätten, jährliche Veranstaltungen und regionale Spezialitäten.
Natur
Der Canyon des Flusses Janj ist ein geschütztes Naturreservat. Die Quelle des Flusses Janj eignet sich für Picknicks und Spaziergänge; die Quelle selbst ist nur zu Fuß erreichbar. Vier Kilometer flussabwärts von der Quelle des Janj liegen die Janjske otoke neben der Hauptstraße von Šipovo nach Kupres. Sie umfassen mehrere Kaskaden und Wasserfälle und bilden ein etwa einen Kilometer langes und etwa 300 Meter breites Karsttal. Im Janj-Canyon gibt es außerdem einen Wanderweg.
Wasser
Im westlichen Teil der Gemeinde Šipovo entspringt der Fluss Pliva 8,5 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt auf 481 Metern Höhe aus drei Quellen. Auf einer zugänglichen Länge von 33 Kilometern bietet er vielfältige Fischbestände und Möglichkeiten zum Fliegenfischen. Der Mai gilt am Fluss Pliva als bevorzugter Monat zum Fliegenfischen, weil große Eintagsfliegen und Steinfliegen dann häufig vorkommen.
Am Fluss Pliva liegt Ada Sokočnica, ein erschlossenes Erholungsgebiet, das sich für Ausflüge und sommerliche Aktivitäten im Freien eignet. Bei Ada Sokočnica beginnt ein Wanderweg. Der Fluss Sokočnica fließt durch einen zehn Kilometer langen Canyon; dieser Canyon ist eine Route für Fotosafaris und Wanderungen.
Wege
In Šipovo gibt es zahlreiche Rad- und Wanderwege durch charakteristische Landschaften. Eine weitere Besonderheit ist die Vaganska-Höhle: Sie liegt 19 Kilometer von Šipovo entfernt nahe dem Dorf Vagan an der Straße nach Kupres. So stehen neben den Wegen entlang von Flüssen und durch Canyons auch unterirdische Naturformen im Umfeld des Ortes.
Geschichte
Soko Grad ist eine mittelalterliche Festung, die als letzter Zufluchtsort des bosnischen Königs Stjepan Tomašević bekannt ist. Auch die historische Salzstraße verlief durch Šipovo; ihre Überreste sind noch heute sichtbar.
Das Kloster Glogovac ist ein mittelalterliches serbisch-orthodoxes Kloster, das dem heiligen Großmärtyrer Georg geweiht ist. Es liegt in Janj, im Canyon des Baches Glogovac zwischen den Hügeln des Gebirges Gorice. Entstanden ist das Kloster in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts während der Herrschaft der Könige Dragutin und Milutin.
Kultur
Im Kloster Glogovac findet jedes Jahr am Allerheiligensonntag die Kulturveranstaltung Janjski Sabor statt, und zwar seit der Zeit des Königreichs Jugoslawien. Dani Šipova ist eine traditionelle Veranstaltung, die jedes Jahr im Juli ein sportliches, kulturelles und unterhaltsames Programm bietet. Ebenfalls jedes Jahr im Juli findet in Strojice der Janjski višeboj statt, eine traditionelle sportlich-kulturelle Veranstaltung.
Die traditionelle Tracht aus Janj wird von Mitgliedern der Kultur- und Kunstgesellschaft „Janj“ aus Strojice bewahrt. Die „Svetosavska Ausstellung“ zeigt Kunstwerke und volkstümliche Handarbeiten. Damit stehen in Šipovo neben historischen Bauwerken auch lebendige Formen von Festkultur, Handwerk und regionaler Überlieferung.
Regionale Spezialitäten
Bei der Pitijada treten Teilnehmer im schnellen Ausrollen von Teig und in der Zubereitung von Pita gegeneinander an. Janj ist außerdem für den geflochtenen Janj-Käse, den Käse Gužvaš und den Janj-Kajmak bekannt.
Weitere Ziele
Wenn Sie Šipovo mit weiteren Orten vergleichen möchten, finden Sie auf den jeweiligen Ortsseiten Vrhovina, Karanovac, Bijeljina, Bileća, Dera, Mrkonjić Grad, Pale und Rudo Polje.
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