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Río Hondo: Thermalwasser, Natur und Kultur

Unterkünfte in Río Hondo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Río Hondo verbindet die Landschaft des Chaco mit Thermalwasser, archäologischen Funden und einer lebendigen Handwerkstradition. Im Departamento liegen Naturgebiete wie das Reserva Natural Privada Pozo del Arbolito, während die zugehörige Gemeinde Las Termas de Río Hondo für ihre thermomineralischen Wässer bekannt ist. Dazu kommen Museen, historische Orte und regionale Küche. Welche dieser Seiten Sie besonders interessiert, kann Ihre Wahl einer Ferienwohnung in der Region mitbestimmen.

Natur und Handwerk entdecken

Das Reserva Natural Privada Pozo del Arbolito bewahrt 60 Hektar halbtrockenen Chaco-Wald und besitzt einen bedeutenden ökotouristischen Wert. Einen anderen Landschaftseindruck bietet Isla de los Castillos: Der Ortsteil des Departamento liegt am Embalse Río Hondo und verbindet Thermalwasser und einheimische Arten mit einer Landschaft am vorgelagerten See.

In der zugehörigen Gemeinde liegt das Reserva Isla Tara Inti. Das Gebiet umfasst ungefähr 24 Hektar und beherbergt vielfältige Flora und Fauna, paläontologische Überreste sowie eine Lagune, die von natürlichen Thermalwasserquellen gespeist wird. Vier Aussichtspunkte eröffnen Blicke auf diese unterschiedlichen Natur- und Landschaftsthemen. Ein ausgeschilderter erhöhter Weg aus Quebracho-Colorado-Holz führt durch das Reserva; dort gibt es schätzungsweise 100 Vogelarten. Wer sich besonders für Naturbeobachtung interessiert, findet hier einen konkreten Schwerpunkt für den Aufenthalt.

Auch die Cestería gehört zur regionalen Identität von Santiago del Estero. Im Departamento Río Hondo arbeiten Kunsthandwerker mit Pflanzenfasern. In Las Termas de Río Hondo führt der Paseo Manos Laboriosas als Kulturkorridor entlang der Straße Caseros, von Teilen der Rivadavia und der Ruta Nacional 9; dort können Sie die Arbeit der Korbflechter kennenlernen.

Thermalwasser und Bewegung in Las Termas

Las Termas de Río Hondo liegt auf ausgedehnten thermomineralischen Grundwasserleitern und gilt als Spa unter freiem Himmel. In der Gemeinde können Besucher Wasser mit unterschiedlicher mineralischer Zusammensetzung nutzen, auch innerhalb desselben Betriebs. Die Temperaturen der hyperthermalen Wässer liegen ungefähr zwischen 30 °C und 70 °C. Diese Spannweite und die unterschiedlichen Mineralzusammensetzungen geben dem Thermalthema mehrere Facetten.

Für Bewegung im Freien bietet die Costanera von Las Termas insgesamt 3.400 Meter Länge. Sie umfasst eine zwei Meter breite Fahrradspur und einen drei Meter breiten Fußgängerbereich. Wenn Sie einen Aufenthalt mit Spaziergängen oder Radfahren verbinden möchten, können Sie diese Bereiche in Ihre Planung einbeziehen. Das Circuito Termas de Río Hondo liegt sechs Kilometer von der namensgebenden Stadt entfernt auf einem 150 Hektar großen Gelände am Uferbereich des Dique Frontal. Am Autódromo Internacional de Termas de Río Hondo findet der internationale Grand Prix MotoGP statt.

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Museen und historische Orte

Das Museo Rincón de Athacama zeigt archäologische Materialien über die Tonocote, die früher im Departamento Río Hondo lebten. Zu sehen sind dort außerdem Knochenreste quartärer Tiere aus Amerika, die im Departamento und im Flussbett des Río Dulce gefunden wurden. So stehen in einem Museum sowohl die frühere Besiedlung als auch Funde aus der Tierwelt im Mittelpunkt.

In der zugehörigen Gemeinde widmet sich das Museo del Automóvil in sechs Bereichen herausragenden Momenten der argentinischen und internationalen Motorsport- und Motorradsportgeschichte. Das Museum zeigt eine bedeutende Fahrzeugsammlung, darunter Leihgaben oder Fahrzeuge aus den Museen Fangio, La Plata und Arturo Scalise, und besitzt eine besonders große Zahl antiker Motorräder. Ein weiterer Blickfang ist die deutsche Lokomotive der Firma Richard Hartman im Garten des Museo de Artes y Artesanías Regionales. Sie gehört zu den zwei Lokomotiven dieses Typs, die derzeit in Argentinien erhalten sind. Das Museum befindet sich in dem ältesten Bahnhof der Ferrocarriles Argentinos, der aus dem Jahr 1929 stammt und sein ursprüngliches Design weitgehend bewahrt.

Geschichte lässt sich auch in Vinará und Sotelo kennenlernen. Vinará entstand zu Beginn des 18. Jahrhunderts als Posta del Camino Real an der Grenze zwischen Santiago del Estero und Tucumán. Dort wurde 1821 der Pacto de Vinará unterzeichnet; das Museum sowie der Río Dulce können besichtigt werden. Sotelo entstand ebenfalls als Posta del Camino Real. Dort kann die Capilla Nuestra Señora del Rosario besichtigt werden, die als eine der ältesten Kapellen des Landes gilt und im Zentrum des örtlichen Friedhofs liegt.

Regionale Küche und weitere Entdeckungen

Bei der Fiesta Nacional del Canasto werden Folklore und typische Speisen der Region geteilt. Als regionale Spezialität werden Empanadas santiagueñas zum Probieren empfohlen. Der Paseo Escultórico Temático Solano gilt als religiöser und historischer Ort. Für Einblicke in den Embalse bietet das Instituto de Hidrobiología geführte Besichtigungen an: Besucher erfahren dabei mehr über aktuelle und historische Bedingungen des Stausees sowie seine Bedeutung für die Regulierung der Wasserabflüsse.

Wenn Sie Ihre Reise auf Río Hondo ausrichten, können Natur, Thermalwasser, Handwerk und Geschichte unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Zum Departamento gehört auch Pérez de Zurita. Weitere Ziele derselben Ebene sind Departamento Capital, Departamento Guasayán, Departamento Moreno, La Banda, Departamento Choya und Robles.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Santiago Del Estero.

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