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Payogasta entdecken: Inkawege, Lehmhäuser und Pimentón

Unterkünfte in Payogasta

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Payogasta verbindet den ruhigen Charakter eines Ortes im Valle Calchaquí mit einer eindrucksvollen Inka-Geschichte und einer regionalen Esskultur, die vom Pimentón geprägt ist. Schmale unbefestigte Straßen und einige Lehmgebäude, an denen der Lauf der Zeit sichtbar wird, bestimmen das Ortsbild. Für Ihre Ferienwohnungssuche ist Payogasta deshalb ein interessanter Ausgangspunkt, wenn Sie Dorfcharakter, Geschichte und regionale Küche in den Mittelpunkt Ihres Aufenthalts stellen möchten.

Ortsbild, Architektur und Geschichte

Zum historischen Zentrum gehören Gebäude mit typischer kolonialer und nachkolonialer Architektur. Dazu zählen eine hydraulische Mühle und ein altes Herrenhaus, das der Mühle gegenüberliegt. Auch La Sala ist ein bemerkenswertes Gebäude: Es ist das Hauptgebäude und die Residenz der Familie Zorrilla auf der Finca Palermo Oeste in Payogasta. Am 8. Dezember wird im Ort die Feier der Virgen Inmaculada Concepción begangen.

Nahe bei Payogasta liegt das archäologische Gebiet Potrero de Payogasta. Die Inka errichteten es etwa in der Mitte des 15. Jahrhunderts. Zu den Anlagen zählen ein Zeremonialplatz, ein Ushnu-Altarheiligtum und zwei große runde Kollkas, also Silos. Das Gelände gliedert sich in Bereiche: Im Süden befindet sich Casa del Curaca, in der Mitte liegen der Zeremonialplatz mit einem 2011 restaurierten Ushnu sowie zwei große runde Kollkas. Im Norden steht eine Kallanka, ein rechteckiger Saal mit einem 8 m hohen Giebel.

Potrero de Payogasta gehört zusammen mit Los Graneros Incaicos und der Stätte Tastil zum Qhapaq Ñan, dem Camino del Inca, der zum UNESCO-Welterbe zählt. Eine historische, vier Meter breite Inkaweg-Trasse verließ Payogasta nordöstlich der Ruta Nacional 40 und nördlich des heutigen Friedhofs. Sie überlagerte zunächst den Provinzweg nach Piul-Río Blanco, verlief anschließend südöstlich auf den Inkaweg von Agua de los Loros nach Palermo und führte über Agua de los Loros weiter nach TinTin. Diese Details machen die Anlage auch für Besucher interessant, die sich für die Wege und Bauformen der Inka interessieren.

Pimentón, Höhenwein und regionale Küche

Payogasta ist für die Produktion von Pimentón bekannt. Während der Erntezeit färbt sich das Gelände intensiv rot – ein saisonaler Anblick, der den Zusammenhang zwischen Landwirtschaft und Landschaft besonders deutlich macht. Im Ort gibt es handwerkliche und industrielle Weinkellereien. Die Weinberge gelten als einige der höchstgelegenen der Welt und prägen die besonderen Eigenschaften der örtlichen Höhenweine.

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Bei der Fiesta Provincial del Pimiento können Besucher Locro, Guaschalocro, gegrilltes Lamm, Ziegenkäse mit Cayote-Süßspeise und örtliche Höhenweine probieren. Wenn Sie die Fiesta in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten, informieren Sie sich vorab über die Veranstaltungstermine. Auch die Ruta del Queso de Cabra können Besucher in Payogasta erkunden; sie ergänzt das Thema regionale Produkte um Ziegenkäse.

Aktivitäten und Wahl des Aufenthaltsorts

In Payogasta können Sie wandern oder Ausflüge mit Quads und 4x4-Fahrzeugen unternehmen. Damit stehen unterschiedliche Arten für aktive Tage zur Wahl: zu Fuß unterwegs sein oder eine motorisierte Ausfahrt unternehmen. Der Paseo del Río Calchaquí bietet künstliche Badebecken, Sportplätze und Picknickbereiche. Wenn Sie diese Anlagen einplanen, prüfen Sie vor dem Besuch, welche Angebote aktuell nutzbar sind.

Für die Suche nach einer Ferienwohnung können Sie überlegen, ob Sie den Ortskern, seine Architektur und die regionale Küche zum Schwerpunkt machen möchten oder ob Sie vor allem die nahe gelegene Inka-Stätte in Ihre Interessen einbeziehen. So richtet sich die Wahl des Aufenthaltsorts nach den Erlebnissen, die Ihnen wichtig sind, ohne dass dafür ein bestimmter Unterkunftstyp oder besondere Ausstattung vorausgesetzt wird.

Ein weiterer archäologischer Blick ins Departamento Cachi

Auch Las Pailas im Departamento Cachi bietet einen Einblick in die archäologische Geschichte der Region. Die Stätte gilt als einer der bedeutendsten landwirtschaftlichen Standorte im nördlichen Valle Calchaquí. Sie umfasst etwa 500 Hektar landwirtschaftlicher Fläche, darunter vorhispanische Felder und einen Wohnbereich, in dem Arbeiter lebten und die Erzeugnisse der Felder verarbeiteten. Las Pailas ist damit ein eigener regionaler Bezugspunkt neben den Inka-Anlagen nahe Payogasta.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Departamento Cachi.

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