Purmamarca: Farben, Wege und Kultur
Unterkünfte in Purmamarca
Farbige Landschaft und lebendige Traditionen
Purmamarca ist für den Cerro de Siete Colores bekannt: Seine Gesteinsschichten zeigen unterschiedliche Farbtöne. Der Cerro de los Siete Colores ist ein steinerner Regenbogen; die Farben spiegeln den sedimentären Ursprung seiner Gesteine wider. Damit prägt ein markantes Landschaftsmotiv den Charakter des Ortes. Wenn Sie überlegen, welche Eindrücke Ihren Aufenthalt bestimmen sollen, bietet Purmamarca sowohl diesen Blick auf die Landschaft als auch Wege und kulturelle Sehenswürdigkeiten.
Der Cerro ist nicht nur ein einzelner Farbpunkt im Ortsbild: Die beschriebenen Farbtöne gehören zu den Gesteinsschichten des Berges. Wer sich besonders für Landschaft und ihre Formen interessiert, findet darin einen konkreten Anlass, Purmamarca auf die Reiseliste zu setzen. Kulturinteressierte können dagegen die Capilla de Santa Rosa de Lima und das Cabildo in den Blick nehmen. Diese verschiedenen Interessen helfen dabei, zu entscheiden, welche Art von Aufenthalt Sie in Purmamarca suchen.
Der Paseo de los Colorados
Eine eigene Perspektive auf die Umgebung bietet der Paseo de los Colorados. Die Strecke ist 3 km lang und führt hinter dem Cerro de los Siete Colores durch das Flussbett des Río de Tumbaya. Sie verläuft auf einem geschwungenen, leicht begehbaren Weg. Die Länge und der Verlauf geben Ihnen konkrete Orientierung, wenn Sie eine Tour in die Tagesplanung aufnehmen möchten; eine Gehzeit lässt sich aus der Streckenangabe allein nicht ableiten.
Bei der Wahl des Reiseziels können Sie abwägen, ob der Weg und die Landschaft oder eher die Bauwerke und Traditionen für Sie im Vordergrund stehen. Der Paseo ist eine eigenständige Möglichkeit, sich mit der Umgebung Purmamarcas zu beschäftigen.
Capilla und Cabildo
Santa Rosa de Lima ist das einzige monumentale Bauwerk in der Siedlung Purmamarca. Die heutige Capilla de Santa Rosa de Lima weist charakteristische Merkmale hispanoamerikanischer Kirchen der sevillanischen Mudéjar-Tradition auf. An ihren Seitenwänden befindet sich eine Darstellung der Virgen de Cocharcas; anschließend folgen zehn Cuzco-Gemälde über das Leben der heiligen Rosa. Die Abfolge verbindet eine Darstellung der Virgen mit einer Bildserie zum Leben der Heiligen und macht die Innenausstattung zu einem konkreten Thema für Kulturinteressierte.
Auch das Cabildo gehört zur Ortsgeschichte: Es wurde etwa im Jahr 1850 erbaut. Gemeinsam mit der Capilla gibt es Anlass, Purmamarca nicht nur über seine Landschaft, sondern auch über seine Bauwerke kennenzulernen. Wenn Sie Ihre Ferienwohnung nach den Interessen Ihrer Reisegruppe auswählen, kann dieser kulturelle Schwerpunkt ebenso wichtig sein wie die Aussicht auf einen Aufenthalt, der vor allem von Wegen und Landschaft geprägt ist.
Feste und regionale Küche
Das Encuentro de Copleros de Purmamarca findet jedes Jahr auf dem zentralen Platz statt. Der Concurso de Queso de Cabra de Purmamarca wird jedes Jahr im Februar auf der Plaza 9 de Julio veranstaltet und gehört zu den bedeutendsten kulturellen und gastronomischen Festen der Region. Der Februar-Termin gibt dem Käsewettbewerb einen klaren zeitlichen Bezug. Wenn Sie sich für lokale Traditionen und Essen interessieren, sind diese Feste ein zusätzlicher Grund, Purmamarca als Reiseziel in Betracht zu ziehen.
Purmamarca als Ausgangspunkt
Purmamarca ist ein Ausgangspunkt zur Erkundung der Quebrada de Humahuaca, die 2003 zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde. Für Ihre Urlaubsplanung können Sie deshalb unterscheiden, ob Sie vor allem den Ort selbst kennenlernen oder die Quebrada als übergreifendes Ziel erkunden möchten. Purmamarca wird von der Nationalstraße 52 durchquert und liegt westlich der Nationalstraße 9, etwa 3 km entfernt.
Weitere Ortsseiten: San Salvador De Jujuy, Humahuaca, Ciudad Perico, Huacalera, Hornillos, La Quiaca, Maimará und San Javier.
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