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Corrientes – Flüsse, Iberá und Chamamé

Unterkünfte in Corrientes

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Corrientes liegt zwischen dem Río Uruguay im Osten und dem Río Paraná im Westen und Norden; beide Flüsse bilden natürliche Grenzen des Provinzgebiets. Die Flusslandschaft, Schutzgebiete und ein lebendiges kulturelles Erbe geben einer Reise hier unterschiedliche Schwerpunkte – von Naturerlebnissen im Iberá bis zu Musik und Geschichte an verschiedenen Orten der Provinz.

Landschaft an der Küste der Esteros del Iberá in Corrientes, Argentinien Landschaft der Esteros del Iberá in der Provinz Corrientes Foto: Delfor Hernán Castro via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Iberá und die Schutzgebiete der Provinz

Der Parque Nacional Iberá liegt innerhalb der Reserva Natural del Iberá. Im Nationalpark gibt es Zugangsportale, von denen Bootsausflüge, Kajakfahrten und Ausritte starten; mehrere Wanderwege ergänzen das Angebot. Welche Route Sie planen, ist für die Vorbereitung wichtig: Für einen Besuch sollten Sie sich je nach Route vorab an eine Touristeninformationsstelle in San Miguel, Ituzaingó, Concepción, Mercedes oder Colonia Carlos Pellegrini wenden.

Ein anderes Schutzgebiet ist der Parque Nacional Mburucuyá. Er umfasst 17.086 Hektar und wurde 2001 durch das Gesetz Nr. 25.447/01 geschaffen. Informationstafeln im heutigen Nationalpark erzählen die Geschichten ehemaliger Beschäftigter der Estancias Santa Teresa und Santa María: Sie handeln von ihrer Arbeit an diesen Orten und ihren Beziehungen zu den früheren Eigentümern Dr. Pedersen und Nina Sinding. So gehört neben der Natur auch die Geschichte der Menschen, die dort gearbeitet haben, zum Besuchskontext.

Sportfischen ist in der Provinz an Paraná, Uruguay und Río Corriente sowie an zahlreichen Binnenlagunen möglich. Damit reicht die Auswahl an Naturerlebnissen über die Wanderwege und Ausflüge im Iberá hinaus. Wenn Sie für Ihre Ferienwohnungssuche einen Schwerpunkt setzen, kann die geplante Route den Ausschlag geben; für den Nationalpark Iberá empfiehlt sich die vorherige Orientierung an den jeweiligen Informationsstellen.

Chamamé, Karneval und Kultur in Corrientes

Die Fiesta Nacional del Chamamé findet jedes Jahr im Januar in der Stadt Corrientes statt. Sie ehrt den Chamamé, der von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt wurde. Ein anderer musikalischer Akzent folgt im Februar: In Mburucuyá stellt das jährlich stattfindende Festival del Auténtico Chamamé Tradicional den traditionellen Chamamé in den Mittelpunkt. „Los Caminos del Carnaval“ verteilen sich im Januar und Februar auf mehr als zwanzig Orte der Provinz. Die genauen Veranstaltungsdaten und Programme können von Jahr zu Jahr variieren; prüfen Sie sie daher vor Ihrer Reise.

In Corrientes Capital verläuft die Avenida Costanera General San Martín, auch Costanera Norte genannt, etwa 2,5 Kilometer am Ufer des Río Paraná entlang. Die Stadt ist außerdem als „Ciudad de los Murales“ bekannt: Mehr als hundert Kunstwerke verteilen sich auf Plätze, Parks, Promenaden und öffentliche Räume. Chamamé, Karneval und die städtischen Wandbilder stehen damit für unterschiedliche kulturelle Zugänge – ein Festivalbesuch ist ebenso ein möglicher Schwerpunkt wie die Erkundung der Kunst im Stadtraum.

Auch das religiöse und historische Erbe bietet verschiedene Anknüpfungspunkte. Der Circuito Religioso de las Siete Iglesias in der Stadt Corrientes wird ganzjährig als touristisches und kulturelles Angebot durchgeführt und ist besonders am Gründonnerstag von Bedeutung. Der Corredor Jesuítico Guaraní verbindet Gobernador Virasoro, La Cruz, San Carlos, Santo Tomé, Alvear und Yapeyú mit historischem Erbe, Landschaften und Traditionen des guaranischen und jesuitischen Vermächtnisses.

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Historische Orte und regionale Erlebnisse

In La Cruz liegt die Iglesia Antigua. La Cruz zählt zu den dreißig jesuitischen Orten, zu denen die 1629 gegründete Nuestra Señora de la Asunción de Acaraguá y Mbororé gehörte. In Yapeyú bewahrt das Templete Casa Natal Gral. San Martín archäologische Überreste des Hauses, in dem José Francisco de San Martín am 25. Februar 1778 geboren wurde. Das Centro de Interpretación Jesuítico Guaraní in Yapeyú bietet Führungen zur Geschichte und zum kulturellen Erbe der jesuitisch-guaranischen Missionen. Die Orte setzen unterschiedliche historische Akzente: von der jesuitisch-guaranischen Geschichte bis zur Geburtsstätte San Martíns.

Im weiteren regionalen Umfeld verbindet das Centro de Conservación Aguará Naturschutz und Umweltbildung. Es liegt wenige Kilometer von Paso de la Patria entfernt an der Ruta Nacional N.º 12 und dient der Rettung, Rehabilitation und Erhaltung einheimischer Wildtiere. Führungen stellen die Arbeit der Fachleute bei der Wiederherstellung von Tieren vor, die etwa durch illegalen Tierhandel, Wilderei, Haltung als Haustiere oder Verkehrsunfälle gefährdet wurden. Am Portal Río Corriente werden Bootsfahrten und Schnorcheln angeboten; ein historischer Rundweg führt zu Orten, die mit Manuel Belgranos Paraguayfeldzug von 1810 und der Schlacht von Caa Guazú von 1841 verbunden sind.

Für die Wahl einer Ferienwohnung lohnt es sich, zuerst die Orte und Erlebnisse festzulegen, die Ihre Reise prägen sollen: Natur und Routen im Iberá, ein Festivaltermin, städtische Kultur oder historische Stationen. Da die genannten Angebote an verschiedenen Orten liegen, stimmen Sie Ihre Standortwahl auf den geplanten Schwerpunkt ab, statt aus einer einzelnen Aktivität auf die Lage einer passenden Unterkunft zu schließen.

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