Vialiki Trascianiec: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Rund um Vyaliki Trastsyanets verbindet der Gedenkkomplex Trostenets den Obelisken in Bolshoy Trostenets mit dem ehemaligen Lagergelände in Maly Trostenets, der Verbrennungsstätte in Shashkovka und dem Ort der Massenerschießungen in Blahovshchyna. Mehrere Quadratkilometer rund um das Gedenkprojekt Maly Trostenets wurden in der Umgebung von Vyaliki Trastsyanets unter staatlichen Schutz gestellt, um Bebauung oder eine andere Nutzung zu verhindern.
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Kultur und Geschichte
Die virtuelle Führung durch Trostenets erläutert die während der deutschen Besatzung begangenen Verbrechen und die Entwicklung des Ortes zu einer Gedenkstätte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart. Die Historical Workshop bietet thematische Führungen und Veranstaltungen zur Geschichte des Ghettos von Minsk, des Todeslagers Trostenets und anderer Tatorte nationalsozialistischer Verbrechen in Belarus an.
In der Umgebung von Vyaliki Trastsyanets wurde die erste Bauphase des Gedenkkomplexes Maly Trostenets im Sommer 2015 als Gedenkstätte für die Opfer eröffnet. Das zentrale Monument des Gedenkkomplexes Trostenets ist die zehn Meter hohe bronzene Komposition „Gates of Memory“.
Gedenkorte
In Bolshoy Trostenets steht ein Gedenkobelisk für die Opfer des Todeslagers Trostenets. Der Obelisk zum Gedenken an die im Todeslager Trostenets ermordeten Häftlinge wurde dort 1963 als Teil des Gedenkkomplexes Trostenets errichtet. Zum Gedenkkomplex gehört in Bolshoy Trostenets außerdem ein Gedenkplatz. Der Obelisk wurde zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus mit einer ewigen Flamme errichtet.
Das Schulmuseum in Bolshoy Trostenets wurde zum 30. Jahrestag der Befreiung von Belarus eröffnet. Über 20 Jahre hinweg führten Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte des Schulmuseums Recherchen durch, trafen Zeitzeugen und ehemalige Häftlinge, nahmen Kontakt zu Angehörigen der Opfer auf und arbeiteten mit dem Belarusian State Museum of the Great Patriotic War zusammen.
Wege und Gelände
In der Umgebung von Vyaliki Trastsyanets beginnt der Ausflugsweg des Gedenkkomplexes Trostenets entlang der „Road of Death“, dem Weg, auf dem Gefangene geführt wurden.
In derselben Umgebung lädt Leonid Levins „Path of Death“ dazu ein, den letzten Weg der Opfer über Betonkoffer, stilisierte Eisenbahnwaggons und einen Waldabschnitt bis zu den Massengräbern oder Erschießungsgruben nachzugehen. Im Wald von Blahovshchyna befinden sich Erschießungs- und Massengräber sowie der „Path of Death“ und der „Forest of Remembrance“.
Historische Einordnung
Die Gedenkfeiern zu Maly Trostenets fanden historisch hauptsächlich in Bolshoy Trostenets statt, einige Kilometer vom ehemaligen Lagergelände entfernt. Das geplante Mahnmal „Das Massiv der Namen“ sollte an nahezu 10.000 österreichische Jüdinnen und Juden erinnern, die zwischen Mai und Oktober 1942 von Wien in Richtung Minsk deportiert und in Maly Trostenets ermordet wurden.
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