Im Kreis Korelichi liegt der UNESCO-Welterbekomplex Mir Castle Complex. Seine gotische Burg wurde später im Stil der Renaissance und des Barock erweitert; das Umfeld wurde als Park gestaltet. Wer Kareličy als Reiseziel ins Auge fasst, möchte vielleicht eine Ferienwohnung mieten.
Kultur
Die Kirche der Heiligen Apostel Peter und Paul steht auf einer Anhöhe im Zentrum von Korelichi und ist von weitem sichtbar. Der steinerne Bau wurde 1866 aus Ziegeln im retrospektiv-russischen Stil an der Stelle einer früheren Holzkirche errichtet. Seine dreiteilige Komposition umfasst ein rechteckiges Refektorium mit einem niedrigen Glockenturm, einen Gebetssaal mit seitlichen Kapellen sowie eine halbrunde Apsis mit Sakristeien. Die Kirche ist weiterhin aktiv und wird als Gotteshaus genutzt. Hinter dem Tempel steht ein Denkmal für Jan Czeczot.
Die Kirche Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe wurde 1938 im neoklassizistischen Stil erbaut. Nach ihrer Rückgabe an die Gläubigen Anfang der 1990er Jahre wurde sie 1992 wieder vollständig in Betrieb genommen.
Das Heimatmuseum des Kreises Korelichi befindet sich in der Sowjetskaja-Straße 19. Seine Ausstellung umfasst sieben Säle, darunter einen Bereich zur Geschichte der Region von der Urgeschichte bis zum 18. Jahrhundert.
Geschichte
Korelichi ist außerdem mit der belarussischen Tapisseriegeschichte verbunden. Michal Kazimierz Radziwill, genannt „Rybonka“, eröffnete 1760 in Korelichi eine Tapisseriemanufaktur, die bis 1792 bestand. Die ersten in Korelichi gefertigten Tapisserien schmückten 1764 die Säle des Schlosses Nesvizh.
Auch Jan Czeczot gehört zur kulturellen Überlieferung des Ortes: Er sammelte und veröffentlichte etwa tausend belarussische Lieder.
Natur
Im Gebiet der Kreise Korelichi und Novogrudok liegt die Grafskaya Pushcha mit wertvollen Pflanzenarten und einer vielfältigen Tierwelt.