Provodov entdecken: Wallfahrtskirche, Burgruinen und Natur

File:Provodov, Malenisko, replika Plečnikovy lavičky (1).jpg File:Provodov, Malenisko, replika Plečnikovy lavičky (1).jpg Foto: Palickap via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Seit dem 18. Jahrhundert ist die Kirche Panny Marie Sněžné bei Provodov ein bedeutender Wallfahrtsort in der Region. Von Mai bis September kann sie mit Führung besichtigt werden. Samstags gelten dafür die Zeiten von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 16:00 Uhr, sonntags von 12:00 bis 14:00 Uhr und von 15:30 bis 17:00 Uhr. Während der Öffnungszeiten ist eine Führung anwesend. Die Kirche ist ein eingetragenes Kulturdenkmal der Tschechischen Republik.

Landschaft

Provodov liegt im Luhačovické Zálesí und in der Vizovicer Hochebene, in einer hügeligen Landschaft mit kleinen Wäldern, Weiden und Feldern. Die verschiedenen Landschaftsformen lassen sich bei der Planung neben kulturellen Besichtigungen und historischen Wegen berücksichtigen.

Kultur

Der Wallfahrtsort Malenisko liegt an einem Hang des Kamms Brda im Vizovicer Bergland, etwa 1 Kilometer südöstlich von Provodov. Neben der Kirche von Malenisko steht eine 1865 erbaute Kapelle. An der Kapelle kann man vom örtlichen Quellwasser trinken; die Quelle befindet sich unter dem Kirchenaltar. Von der Kapelle von Malenisko führt ein steiler Kreuzweg auf den Gipfel des Kamms.

Komora u č.p. 38 ist eine zweigeschossige gemauerte Kammer mit einer hölzernen Laube. Dieser Gebäudetyp war früher für Wohnhäuser im Gebiet Luhačovské Zálesí typisch. 38 ist ein eingetragenes Kulturdenkmal der Tschechischen Republik. Auf dem Dorfplatz von Provodov steht eine barocke Statue des heiligen Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1774. Die Statue des heiligen Johannes Nepomuk ist ebenfalls ein eingetragenes Kulturdenkmal der Tschechischen Republik.

Geschichte

Die Burgruine Rýsov ist eine Burganlage aus dem 13. Jahrhundert auf einem Sporn südlich von Provodov. Von ihr sind ein Halsgraben, ein Wall und eine Akropolis mit Felsklippen erhalten. An den Felsklippen befinden sich Spuren der Verankerung von Holzkonstruktionen. Die einzige schriftliche Erwähnung der Burg stammt aus dem Jahr 1517; damals wurde die Burg bereits als verlassen bezeichnet.

Starý Světlov ist eine mittelalterliche Burgruine aus dem 14. Jahrhundert mit erhaltenem Kern, Resten von Mauerbauten, Vorburg, umfangreichen Erdwerken und einer vorgelagerten Bastion. Von der Kirche Panny Marie Sněžné aus ist die Burgruine über einen grünen Wanderweg und einen Waldweg zu Fuß erreichbar; die Strecke ist nicht für Kinderwagen geeignet. Bei Ihrer Planung können Sie Führungszeiten, den steilen Kreuzweg und die Wegbeschaffenheit getrennt nebeneinanderhalten.

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Weitere Ortsseiten: Lutonina, Ludkowice, Tečovice, Lukoveček, Spytihněv, Poteč, Dolní Lhota, Jestrabi.

Natur

Čertův kámen ist eine natürliche Felsformation mit zahlreichen Vertiefungen, Rillen und Rissen sowie rötlich gefärbten Bereichen. Bei Čertův kámen informiert eine Lehrtafel über die Lokalität und ihre Sage.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Zlín.

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