Ferienwohnung in Pozlovice: Talsperre, Lehrpfade und Kultur
Pozlovice liegt am Südrand der Vizovická vrchovina und an der Grenze des Landschaftsschutzgebiets Bílé Karpaty. Die Talsperre Luhačovická wurde am Fluss Šťávnice in Pozlovice zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet. Sie wird für Sport, Erholung und Angeln genutzt. In den Sommermonaten bietet das Freibad Duha Gelegenheit zum Baden und Entspannen sowie ein Becken mit Wasserattraktionen. Zum Freibad gehören außerdem ein Kinderspielplatz und ein Angebot zur Verpflegung.
Wasser und Freizeit
Rund um die Talsperre Luhačovická verläuft die Stezka zdraví mit rund zehn Geräten für das Training im Freien. Zu diesem Weg gehört auch ein Spielgerät für Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren. Ergänzend steht bei der Schule in Pozlovice ein Mehrzweckspielfeld zur Verfügung, das für Tennis, Kleinfeldfußball, Basketball, Volleyball, Nohejbal und andere Bewegungsaktivitäten vorgesehen ist.
Eine touristische Straßenbahn fährt auf der Strecke Luhačovice–Pozlovice. Auf der Rückfahrt führt die Strecke durch Pozlovice an der Kirche des heiligen Martin vorbei.
Wege und Natur
Mehrere Lehrpfade erschließen die Umgebung mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Der Lehrpfad Antonína Václavíka beginnt im Zentrum von Pozlovice neben dem Musikpavillon. Er führt an der Kirche des heiligen Martin und am unbeweglichen Kulturdenkmal Niva vorbei und verläuft anschließend weiter nach Luhačovice.
Der Lehrpfad Skřítka Větrníka in der Landschaft Větrník umfasst sechs Stationen zu Wind, Windenergie und dem Konzept des Klimakurorts. Zu seiner Ausstattung gehören hölzerne Spielelemente, Rugebänke aus Holz und ein Picknickset. Ein weiterer Lehrpfad an der Talsperre Luhačovická präsentiert die Geschichte des ursprünglichen Šťavnice-Tals, heute verschwundene Mühlen, Überschwemmungen in Luhačovice sowie den Bau und die Gegenwart der Talsperre.
Auch ein blau markierter Wanderweg verbindet verschiedene historische Bezugspunkte: Er führt von der Burg Starý Světlov nach Luhačovice und durch Pozlovice.
Kultur und Geschichte
Die Kirche des heiligen Martin in Pozlovice wurde 1642 aus Stein neu errichtet und 1672 durch eine Verlängerung sowie seitliche Kapellen erweitert. Der Kirchenkomplex ist als Kulturdenkmal geschützt. Zu ihm gehören vier steinerne Grabmale und ein steinernes Kruzifix. Die Kirche besitzt historische Orgeln, die zwischen 1790 und 1798 angeschafft und inzwischen restauriert wurden.
Zum historischen Ortsbild gehören außerdem das Pfarrhaus und weitere geschützte Bauteile. Das Pfarrhaus von Pozlovice wurde 1757 im Barockstil mit dem Wappen der Grafen Serenyi errichtet. Zum geschützten Pfarrhauskomplex gehören das Pfarrhaus, Wirtschaftsgebäude mit Ställen und Scheune, eine Einfriedungsmauer sowie eine Statue des heiligen Johannes Nepomuk.
Weitere eingetragene Kulturdenkmäler liegen an Wegen und Kreuzungen. Das Bildstockheiligtum am Feldweg nach Horní Lhota stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert. Das Bildstockheiligtum an der Kreuzung von Řetechov stammt aus dem Jahr 1719. Beide sind als Kulturdenkmal eingetragen. Die Statue des heiligen Johannes Nepomuk in Pozlovice ist ebenfalls als Kulturdenkmal eingetragen und stammt aus dem Jahr 1774.
Zur historischen Umgebung zählt auch die Ruine der Burg Starý Světlov. Sie bewahrt deutlich sichtbare steinerne Mauern; Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten stabilisieren das Mauerwerk und schützen das Kulturdenkmal.
Lokale Traditionen
Eine zeitgenössische Seite des Ortslebens zeigte sich am 14. März 2026: In Pozlovice fanden an diesem Tag die 20. Verkostung von Slivovice und die 17. Verkostung von Honig aus dem Luhačovské Zálesí statt.
Weitere Reiseziele: Drnovice U Valašských Klobouk, Dolní Lhota, Doubravy, Machová, Podhradí U Luhačovic, Sehradice, Lukoveček, Vlachova Lhota.
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