Ferienwohnung in Hostišová: Kultur, Traditionen und Landschaft
Hostišová verbindet barockes Kulturerbe, historische Erinnerungsorte, wiederkehrende Feste und Spuren menschlicher Besiedlung seit der älteren Steinzeit. Zwischen Kapelle, Kreuzweg, Aussichtsturm und den Landschaftsräumen oberhalb der Gemeinde entsteht ein vielseitiges Bild des Ortes.
Kultur
Die Siedlung Hostišová wurde 1397 erstmals schriftlich erwähnt. Zu den markanten religiösen Zeugnissen gehört das steinerne barocke Kreuz „Barokní kříž“ aus grobkörnigem Sandstein. Es wurde 1756 von Jakub Polášek errichtet und ist unter der Nummer 1909 in der Liste der Kulturdenkmäler der Tschechischen Republik eingetragen. Die Kapelle „Kaple Navštívení Panny Marie“ entstand 1869 an der Stelle eines früheren Glockenturms.
Auch die jüngeren Erinnerungsorte gehören zum kulturellen Bild von Hostišová. Das Denkmal „Památník Clay - Eva“ wurde am 6. Mai 2005 enthüllt. Die Fallschirmgruppe Clay sprang in der Nacht vom 12. auf den 13. April 1944 im Raum Trnovec auf dem Katastergebiet der Gemeinde Hostišová ab. Das Denkmal „Památník partyzána Metoděje Ponížila“ erinnert an den Partisanen Metoděj Ponížil, der im Zuge der Befreiung am 5. Mai 1945 im Alter von 29 Jahren fiel.
Traditionen und Termine
Die jährlich stattfindenden Hody von Hostišová, genannt „Náš svátek“, werden immer am 2. Juli gefeiert. In der Kapelle finden jedes Jahr am 2. Mai, 2. Juli und 2. September Messen statt; die Messe am 2. Juli ist die örtliche Wallfahrt „Náš svátek“.
Zu Neujahr findet jedes Jahr ein Aufstieg auf den nahe gelegenen Hügel Hřeben statt. Der Hügel liegt 399 m über dem Meeresspiegel; die Teilnehmenden erhalten einen eigenen Neujahrsstempel. Beim Faschingsfest in Hostišová findet am letzten Samstag vor Aschermittwoch ein Maskenumzug mit einem Bären an der Spitze statt. Oberhalb von Hostišová wurde der Kreuzweg „Křížová cesta“ am 26. September 2009 feierlich eröffnet. Unterhalb der Kapelle befinden sich ein Workout-Sportplatz und ein Kinderspielplatz.
Landschaft
Im Umfeld des heutigen Hostišová weist die Landschaft archäologische Siedlungsspuren aus allen Epochen seit der älteren Steinzeit auf. Paläolithische Funde werden auf etwa 10.000 v. Chr. datiert. Auf den Feldern oberhalb von Hostišová steht eine etwa 250 Jahre alte Gemeine Birne (Pyrus communis) mit einem Stammumfang von 370 cm.
Im Zentrum der Gemeinde wächst auf dem Gelände einer Schlosserwerkstatt eine Stieleiche (Quercus robur) mit einem Stammumfang von 270 cm. Sie steht in Verbindung mit der Geschichte der Familie Vojáček. Während der Ersten Republik fanden in ihrem Garten Feste statt, bei denen an der Eiche Staatsflaggen aufgehängt wurden. Der Aussichtsturm ist 14 m hoch, besteht aus Naturmaterialien wie Stein und Holz und verfügt über eine kreisförmige Aussichtsplattform in 11 m Höhe.
Prüfen Sie außerdem, für welche Belegung das Angebot vorgesehen ist, welche Leistungen enthalten sind, aus welchen Bestandteilen sich der Preis zusammensetzt und welche Buchungs- oder Stornobedingungen gelten. So lassen sich verschiedene Unterkünfte anhand der tatsächlich genannten Merkmale gegeneinander halten.
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