Jablůnka: Ferienwohnungen und Ferienhäuser

File:Jablůnka, nádraží (1).jpg File:Jablůnka, nádraží (1).jpg Foto: Palickap via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Jablůnka zeigt seine Geschichte an konkreten Orten. An der Straße zwischen Jablůnka und Bystřička steht auf der Anhöhe U Kříže das Kreuz von Jablůnka aus dem Jahr 1771. Seit 1958 ist es als Kulturdenkmal geschützt. Das Kreuz bei U Kříže besitzt einen barocken Sockel aus Sandstein. Auf dessen Vorderseite befindet sich das Reliefwappen der Familie Illesházy, auf der Rückseite die Jahreszahl 1771.

Kultur und Geschichte

Zur Geschichte des Ortes gehört auch die evangelische Kirche in Jablůnka. Ihr Grundstein wurde 1877 gelegt; 1903 brannte die Kirche ab und wurde anschließend wiederhergestellt. Neben dem Kirchengebäude steht ein Denkmal für die Opfer des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Dieses Denkmal wurde 1995 rekonstruiert und mit einer Gedenkkapsel versehen.

Die erste schriftliche Erwähnung von Jablůnka stammt vom 24. Juni 1505. Sie erfolgte im Zusammenhang mit der Eintragung eines Gutskaufs in die mährischen Landtafeln. Eine deutlich jüngere lokale Tradition ist der Wettbewerb „O nejlepší jablůnecků jabkovicu a o nejlepší jabkovů buchtu“, der 2026 seine 21. Ausgabe erreichte. Damit stehen in Jablůnka sowohl ein historischer Eintrag aus dem frühen 16. Jahrhundert als auch eine bis in die Gegenwart reichende Veranstaltung nebeneinander.

Landschaft

Jablůnka liegt teilweise auf den Flussablagerungen der Vsetínská Bečva und teilweise an Hängen, die zu den westlichen Ausläufern der Vsetínské vrchy führen. Diese beiden Landschaftsformen gehören unmittelbar zur geografischen Einordnung des Ortes: Auf der einen Seite stehen die Ablagerungen des Flusses, auf der anderen die ansteigenden Hänge in Richtung der westlichen Ausläufer der Vsetínské vrchy.

Verkehr

Jablůnka liegt an der Straße I/57 und an der Bahnstrecke von Valašské Meziříčí nach Vsetín. Auch das Bahnhofsgebäude trägt eine eigene Entwicklungsgeschichte: Es wurde ursprünglich 1885 an einer eingleisigen Bahnstrecke errichtet und 1937 beim Ausbau der Strecke auf zwei Gleise umgebaut. Der Bahnhof Jablůnka ist in ein integriertes Verkehrssystem eingebunden.

Am Bahnhof Jablůnka gibt es keinen Fahrkartenverkauf; die Fahrkarten werden im Zug verkauft. Der Bahnhof liegt außerdem an der Linie 280 auf der Strecke (Olomouc–) Přerov–Hranice na Moravě–Střelná (–Púchov). So stehen bei der Bahn sowohl die historische Entwicklung des Gebäudes als auch die heutige Einordnung der Strecke im Mittelpunkt.

Unterwegs

Durch die Landschaft rund um Jablůnka führt der Lehrpfad Kotáry, co pamatujú. Er verbindet die Geschichte der Gemeinde, die Landschaft und die Erinnerungen der örtlichen Bevölkerung. Der Lehrpfad hat zehn Stationen mit Informationen zur Geschichte Jablůnkas, zum Alltag und zu den Erinnerungen der Einwohner. Seine Inhalte verbinden damit Ortsgeschichte und Landschaft nicht nur über einzelne Denkmäler, sondern auch über die Erzählungen, die an den Stationen vermittelt werden.

Für den Lehrpfad Kotáry, co pamatujú gibt es zwei mittelschwere Varianten: einen grünen Rundweg von ungefähr 6 km und einen gelben Rundweg von ungefähr 10 km. Die beiden Strecken unterscheiden sich damit sowohl durch ihre Markierungsfarbe als auch durch die jeweils ungefähr angegebene Länge.

Weitere Einträge im selben Verzeichnis: Bystřička, Študlov, Zašová, Střelná, Malá Bystřice, Dolni Becva, Branky und Wesetin.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Vsetín.

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