Ferienwohnung in Břest: Geschichte und Haná-Traditionen
Břest ist eine historische slawische Siedlung, die erstmals 1131 in einer Urkunde des Olmützer Bischofs Jindřich Zdík erwähnt wurde. Der Ort liegt am Rand einer weiten Überschwemmungs- und Auenebene der Fließgewässer Morava, Malá Bečva und Moštěnka. Zugleich befindet sich Břest im Tiefland der Haná, einer bedeutenden Agrarregion, die für ihre fruchtbaren Böden, Volkstrachten und volkstümlichen Bräuche bekannt ist.
Kultur und Geschichte
Das Schulgebäude in Břest wurde 1904 errichtet und ist als Kulturdenkmal ausgewiesen. Neben der Schule befindet sich das Gemeindehaus, das ebenfalls als Kulturdenkmal gelistet ist. Zur Ausstattung des Ortsbildes gehören außerdem die Statue des heiligen Johannes Nepomuk und das Kreuz vor der Kirche. Die Statue stammt aus dem Jahr 1753 und ist als Kulturdenkmal gelistet. Das Kreuz vor der Kirche stammt aus dem 18. Jahrhundert, ist als Kulturdenkmal gelistet und wurde 1998 restauriert.
Auch die Kirche in Břest hat eine über mehrere Jahrhunderte reichende Baugeschichte. Nach einem Brand im Jahr 1679 wurde sie 1708 wiederhergestellt und dabei um einen Turm erweitert. Im Jahr 1780 wurden die Kapellen angebaut. Der Turm wurde 1879 erhöht und mit einer Turmuhr versehen.
Der Name Břest leitet sich vom Ulmenbaum ab, der örtlich als břístek bezeichnet wird und früher in der Umgebung häufig vorkam. Eine weitere benannte Besonderheit ist die Baumgruppe „Lípy kolem kostela v Břestu“. Sie besteht aus 16 kleinblättrigen Linden (Tilia cordata), die rund um die Kirche des heiligen Jakobus des Älteren wachsen.
Landschaft
Die überwiegend flache, landwirtschaftlich geprägte Umgebung von Břest bietet Ausblicke auf die Hostýnské vrchy und den Svatý Hostýn. Nach Süden reicht der Blick auf das Landschaftsschutzgebiet Chřiby mit dem Aussichtsturm Brdo. Damit stehen in der Landschaft rund um den Ort die weite Auenebene, das Tiefland der Haná und die bewaldeten Erhebungen des weiteren Umfelds nebeneinander.
Veranstaltungen und Traditionen
Der Erntedankgottesdienst in Břest ist eine jährliche Tradition am zweiten Sonntag im September. Dabei bringen etwa 25 Trachtenträger aus der Haná Gaben der Landwirtschaft zum Altar. Seit 2007 nehmen Trachtenträger aus Břest und Umgebung regelmäßig an den regionalen Erntefesten in Kroměříž teil. Die Mitglieder der Haná-Gruppe aus Břest pflegen, nähen und reparieren ihre Trachten selbst.
Eine weitere religiöse Tradition ist die Křtinská-Pilgerfahrt, die in Břest bis ins Jahr 1793 zurückreicht und regelmäßig vor dem Fest Mariä Himmelfahrt stattfindet. Die Fronleichnamsfeier umfasst nach der Messe eine Prozession zu den einzelnen Häusern.
Sport und Ortszentrum
Das Sportcentrum Břest bietet zwei Bowlingbahnen und eine große Halle mit künstlichem Sportbelag. Es liegt im Ortszentrum und ist vom Sportareal Rajčuda oder vom Dorfplatz durch den Durchgang der Bibliothek erreichbar.
Anreise
Břest verfügt über Bus- und Bahnverbindungen; außerdem befindet sich die Autobahn D1 in der Nähe.
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