Ferienwohnung in Bořenovice: Kultur und Radwege entdecken

File:Bořenovice , tabule.jpg File:Bořenovice , tabule.jpg Foto: Palickap via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Wer Bořenovice entdecken möchte, findet die Besonderheiten des Ortes in einer Folge klar benannter Bauwerke, Erinnerungszeichen und Wege. Sakrale Tradition, Gedenken und die Geschichte der Windmühlen stehen hier nebeneinander und geben dem Ort ein vielschichtiges historisches Profil.

Kultur

Zu den sakralen Zeugnissen zählt die Kapelle der Familie Šinkyřík an der Straße nach Pacetluky. Der barocke Bau wurde 1885 errichtet und ist der Geburt der Jungfrau Maria geweiht. Am 27. November 1963 wurde die Kapelle in das staatliche Verzeichnis der unbeweglichen Kulturdenkmäler eingetragen. Von dieser Marienkapelle zogen die Einwohner von Bořenovice einst betend zum Wallfahrtsort Svatý Hostýn.

Ein weiteres kleines Wegheiligtum ist die Kaplička pod lípou – Boží muka. Sie steht unter einer breit ausladenden Linde an der Straße zwischen Holešov und Bořenovice, näher bei Bořenovice, und wurde wahrscheinlich Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet. An derselben Straße, jedoch näher bei Holešov, befindet sich eine Kapelle, die um 1874 errichtet wurde.

Auch die Erinnerungszeichen des Ortes tragen konkrete historische Bezüge. Das Kreuzdenkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten steht am Ortseingang von Holešov kommend. Es erinnert an sieben Gefallene aus Bořenovice im Ersten Weltkrieg und wurde am 1. September 1922 errichtet. Die steinerne Statue der Panna Maria Svatohostýnská steht rechts an der Ausfahrt in Richtung Pacetluky. Sie wurde 1946 zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs und als Dank dafür geschaffen, dass Bořenovice in diesem Krieg kein Todesopfer zu beklagen hatte.

Die Bořenovská zvonice wurde 2010 zum Kulturdenkmal erklärt. Wahrscheinlich entstand sie während der Herrschaft von Maria Theresia; historisch diente sie sowohl als Warnsignal als auch zum Aufruf zum Gebet. Heute gehört sie zu den ältesten erhaltenen Gemeindeglockentürmen im Zlínský kraj.

Geschichte

Zur Geschichte der Windmühlen gehören in Bořenovice zwei unterschiedliche Überlieferungen. Die ehemalige Bořenovský-Windmühle wurde 1795 in Bořenovice errichtet und stand bis 1976 östlich des Dorfes. Im Freilichtmuseum Rymice befindet sich die aus dem nahe gelegenen Bořenovice überführte hölzerne Windmühle deutschen Typs.

Ein datierter Hinweis aus dem örtlichen Kalender ist außerdem der Bořenovský košt, der für Freitag, den 20. März 2026, angesetzt war.

Wege

Für Radfahrende verläuft ein befestigter Feldweg von Pacetluky durch Bořenovice nach Holešov. Dort können sie auf die regionale Radroute 5033 wechseln. Zusätzlich führt ein mikroregionaler Radrundweg durch Holešov, Bořenovice, Pacetluky, Karlovice, Kostelec u Hol., Roštění und Rymice.

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Weitere Ziele: Chvalnov-Lísky, Vrbka, Osíčko, Chomýž, Vítonice, Pravčice, Lechotice, Koryčany

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kroměříž.

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