Leštinka: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Im Lom Leštinka beginnt ab 13 Metern Tiefe ein Unterwasser-Freilichtmuseum mit Holzhäusern, Schienen, Spitzhacken und Förderwagen.
Landschaft
Leštinka liegt im hügeligen Randbereich der Böhmisch-Mährischen Höhe zwischen Skuteč und Vrbatův Kostelec. Der untere Ortsteil erstreckt sich in einer Schlucht entlang des rechten Ufers des Bachs Žejbro.
Auf der Anhöhe Horka befindet sich ein System stillgelegter Steinbrüche. Dazu gehören Andrůzův lom, Zvěřinov, Kaňon, Leštinka II – Ekhardka, Holubák und Družstvo; der Abbau wurde Ende des vergangenen Jahrhunderts eingestellt. Im angrenzenden Wald Dusaveci liegt die in einen Sandsteinblock gehauene künstliche Höhle Drápka.
Der Lom Leštinka weist ein terrassenförmig gegliedertes Unterwasserprofil auf und ist bis zu etwa 26 Meter tief.
Wasser und Tauchen
Im Divepark Leštinka ist öffentliches Baden nicht erlaubt. Der Zugang zum Wasser erfolgt über einen geräumigen Steg, der auch für größere Gruppen von Tauchern geeignet ist. Im Lom Leštinka stehen Übungsplattformen für die Taucherausbildung in 3, 6 und 13 Metern Tiefe zur Verfügung.
Im Divepark Leštinka können sowohl vollständige Anfänger als auch erfahrene Taucher tauchen. Schnuppertauchgänge werden von einem erfahrenen zertifizierten Tauchlehrer begleitet, der den Ablauf erklärt und beim Anlegen der Ausrüstung hilft. Im Steinbruch „Družstvo“ wurde eine Tauchschule eingerichtet.
Die ehemaligen, rund um Leštinka verstreuten gefluteten Steinbrüche dienen als beliebte Badestellen. Im Winter ist am Leštinka Eistauchen möglich, sofern die Wasseroberfläche zufriert. Für die Familienerholung bietet der Lom Leštinka ein Piratenschiff für Kinder, eine Sandspielfläche, eine Schaukel und ein Klettergerüst.
Der Besuch des Steinbruchgebiets ist nur mit Zustimmung der Eigentümer und unter Einhaltung der Sicherheits- sowie organisatorisch-technischen Vorschriften möglich.
Geschichte
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Leštinka ein bedeutendes Zentrum des Granitabbaus. In den umliegenden Steinbrüchen arbeiteten damals 400 bis 500 Steinmetze. Eine neu eröffnete Ausstellung im Městské muzeum Skuteč dokumentiert die mit Leštinka verbundene Geschichte des Abbaus und der Verarbeitung von Stein.
Zu den erhaltenen Spuren der historischen Steinbruchbahn von Leštinka gehören ein Viadukt und eine ausgebaute und überwucherte Eisenbahnanschlussstrecke vom Steinbruch „Mikšov“ nach Žďárec u Skutče.
Auf dem oberen Dorfplatz von Leštinka steht ein eisernes Kreuz mit Christus, das 1833 errichtet wurde. Die Glocke der hölzernen Glockenstube von Leštinka aus dem Jahr 1832 ist in das Dach des Feuerwehrhauses eingebaut.
In der Nähe von Leštinka befinden sich oberhalb des linken Ufers des Bachs Žejbro die Überreste des mittelalterlichen hrádku Cejřov aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Erhalten ist dort ein hoher, gut erhaltener kreisförmiger Wall mit einem Graben.
Unterwegs
Durch den nördlichen Teil von Leštinka verläuft eine ausgeschilderte lokale Radroute.
Weitere Orte: Tuněchody, Vejvanovice, Lany, Bousov, Heřmanův Městec, Pokřikov, Tisovec, České Lhotice
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