Hořesedly ist traditionell vom Hopfenanbau geprägt: Hopfenfelder nehmen einen großen Teil der Landschaft ein. Im historischen Ortskern sind landwirtschaftliche Gutshöfe und Gehöfte rund um einen großen, langgestreckten rechteckigen Dorfanger erhalten. Darüber hinaus sind in Hořesedly mehrere großflächige historische Gutshöfe erhalten.
Geschichtliche Spuren
Die erste überlieferte Erwähnung von Hořesedly stammt aus dem Jahr 1316; zu dieser Zeit lebte in dem damals Hořesedl genannten Dorf der Vladyka Jan z Hořesedel.
Im 19. Jahrhundert war Hořesedly die einzige Poststation zwischen Řevničov und Libkovice an der Straße von Prag nach Karlovy Vary. In Hořesedly hielten Postkutschen; dort gab es eine Ausspanne.
Kultur und Veranstaltungen
Die kleine Kirche Kostel sv. Vavřince steht nördlich der Hauptstraße nach Karlovy Vary an der Südseite des kleinen Dorfangers in einem Park neben dem Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.
In der Umgebung von Hořesedly befinden sich die Ruine Zřícenina Pravda und die Kirche U Svatého Gotharda.
Für den 16. August 2014 um 12:30 Uhr war im Park auf dem Dorfanger hinter der Kirche die Aufstellung sowie die Enthüllung und Weihe einer Statue svatého Vavřince vorgesehen.
Der Fischereiverein in Hořesedly veranstaltet regelmäßig Fischereiwettbewerbe im Rahmen der Feierlichkeiten zum Kindertag.
Landschaft und Umgebung
In der Umgebung von Hořesedly befinden sich der Berg Džbán und der Berg Loustín.
In der näheren Umgebung von Hořesedly befinden sich der Hügel Na Vyhlídce [Hořovičky-Hokov] und der Hügel Novoveský vrch [Děkov].
Im weiteren regionalen Umfeld von Hořesedly befinden sich das Denkmal Svatý Prokop und die Ruine Zřícenina Lina.
Verkehr
Der Haltepunkt Hořesedly liegt 3 km vom Ort entfernt an der Strecke von Rakovník über Louny nach Most.
Weitere Ortsseiten
Račice, Jesenice U Rakovníka, Krty, Malinová, Zavidov, Pšovlky, Pavlíkov, Kounov