Zvěřínek liegt am östlichen Rand des Naturparks Kersko-Bory und verbindet eine lange Ortsgeschichte mit einer vielgestaltigen Landschaft.
Natur
Im Naturpark Kersko-Bory werden Kiefern- und Birkenwälder auf dem Schotter-Sand-Untergrund der Elbauen sowie offene Teile der landwirtschaftlich geprägten Polabí-Landschaft geschützt. Die Umgebung von Zvěřínek bietet ideale Bedingungen für Spaziergänge und Radtourismus. In der Nähe von Zvěřínek liegt in Sadská ein Sandsee.
Kultur und Geschichte
Die erste schriftliche Erwähnung von Zvěřínek stammt aus dem Jahr 1345. Ursprünglich hieß der Ort Zvěřinec; der Name soll auf die große Zahl von Wild in den umliegenden Wäldern zurückgehen. Im Jahr 1525 kaufte Nymburk Zvěřínek von Bedřich, dem Burggrafen von Donín.
Die Kapelle von Zvěřínek steht im Zentrum des historisch geformten Dorfplatzes im südlichen Teil der Gemeinde und ist Teil eines öffentlichen Parks. Der gemeindliche Glockenturm an der Straße nach Hořátev wurde 1865 errichtet. In ihm wurde morgens, mittags und abends sowie zum Totengeläut geläutet.
An der Straßenkreuzung am Ortseingang von Zvěřínek wurde 1887 auf einem steinernen Sockel ein Metallkreuz errichtet. Das Kriegsdenkmal in Zvěřínek wurde am 20. September 1936 enthüllt.
Wasser und Wandel
Der Bach Černavka verläuft an der Ostseite von Zvěřínek und mündet nahe dem Weiler Kopaník in die Výrovka. Die Wasserläufe Černavka und Výrovka bei Zvěřínek sind seit 1896 reguliert.
Auch die jüngere Wirtschaftsgeschichte gehört zum Ortsbild: Eine 1909 errichtete Ziegelei bildete die Grundlage der Fabrik Asbestos.
Weitere Orte
Weitere Orte: Straky, Hradčany, Vrbová Lhota, Seletice, Opolany, Ostrá, Žitovlice, Stará Lysá.