In Přehvozdí steht ein steinerner Glockenturm aus rotem Nučice-Sandstein. Er stammt aus dem Jahr 1864.
Kultur und Baukultur
Die Kapelle in Přehvozdí ist ein volkstümlicher Sakralbau aus der Zeit um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Sie ist in eine steinerne Mauer eingefügt, hat einen ovalen Grundriss und eine nach Süden ausgerichtete Fassade. Am 23. November 1987 wurde die Kapelle unter der Nummer 17670/2-3467 in das Zentrale Verzeichnis der unbeweglichen Kulturdenkmäler der Tschechischen Republik eingetragen.
Der Getreidespeicher und das Tor des Bauernhofs Nr. 13 in Přehvozdí sind unter der Nummer 38100/2–3466 in das Zentrale Verzeichnis der unbeweglichen Kulturdenkmäler der Tschechischen Republik eingetragen. Außerdem steht in Přehvozdí ein Sandstein-Meilenstein aus dem 19. Jahrhundert.
Landschaft und Ortsbild
Přehvozdí liegt in einem offenen Tal, durch das ein örtlicher Bach fließt. Ein zentral in Přehvozdí gelegener Teich trennt die historische Bebauung der Bauernhöfe von der neueren Bebauung im Norden.
Přehvozdí ist von ausgedehnten Waldkomplexen in hügeligem Gelände umgeben, die sich im Westen aus dem Tal der Šembera erstrecken. Im Osten reicht der Komplex Obora bis hierher.
Südlich von Přehvozdí stehen an einer Wegkreuzung zu Kostelec nad Černými lesy und zur ehemaligen Liechtensteinschen Wildbahn die beiden Lípy u Přehvozdí. Am 1. Juli 1987 wurden sie zu Gedenkbäumen erklärt. Es handelt sich um kleinblättrige Linden, deren Alter im Jahr 2020 auf etwa 220 Jahre geschätzt wurde.
Verbindungen
Die PID-Buslinie 660 verbindet Český Brod, Doubravčice und Kostelec nad Černými lesy und führt über die Haltestellen Přehvozdí sowie Přehvozdí, U Hřbitova.
Besondere Orte
PRZECHWOZD in Přehvozdí ist ein Springzentrum für Minipferde und eine Zuchtstätte für Falabella-Pferde.
Weitere Ortsseiten
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