Hostouň: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Kultur und Geschichte
Auf dem Neuen jüdischen Friedhof befinden sich rund 340 Grabsteine aus den Jahren 1856 bis 1936. Der Friedhof liegt südwestlich des Zentrums von Hostouň an einem Hang oberhalb des Sulovického potoka. Von der Straße Hostouň–Pavlov führt eine befahrbare unbefestigte Straße dorthin; in unmittelbarer Nähe kann geparkt werden. Auf dem Gelände steht außerdem eine restaurierte Leichenhalle; der Friedhof ist frei zugänglich.
Der Alte jüdische Friedhof wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts angelegt. Der älteste Grabstein stammt aus dem Jahr 1786, die letzte Bestattung fand 1848 statt. Etwa 40 Grabsteine sind erhalten, und der Friedhof ist frei zugänglich. Er liegt etwa 600 Meter vom Zentrum von Hostouň entfernt im engen Tal des Sulovického potoka. Eine direkte Zufahrtsstraße gibt es nicht; der Zugang führt vom Ende der Straße an einem Garten entlang und über den Feldrand.
Das Bartolomějské posvícení ist eine langjährige örtliche Tradition, die in Hostouň weiterhin gefeiert wird. Die Kirche St. Bartholomäus ist eine barocke Kirche aus dem frühen 18. Jahrhundert. Ursprünglich war sie mittelalterlich, wurde Anfang des 18. Jahrhunderts erweitert und erhielt 1773 ihren Turm.
Der Hof mit der Tvrz Šafránov war der bedeutendste Gutshof Hostouňs; seine Überreste sind bis heute sichtbar. Die Tvrz Šafránov ist ein Steinbau mit einem Renaissancekern, der im 17., 18. und 19. Jahrhundert verändert und erweitert wurde. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde sie teilweise abgetragen.
Geografische Einordnung
Das Zentrum von Hostouň liegt im Tal des Sulovického potoka.
Weitere Ortsseiten
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