Ein historischer Bezugspunkt von Ilava ist die Burg Ilavský hrad. Sie wurde wahrscheinlich zum Schutz von Handelswegen, der wichtigen und weithin einzigen Furt über die Waag sowie der Stadt Ilava errichtet.
In Ilava ist das Mieten einer Ferienwohnung eine mögliche Option.
Kultur und Geschichte
Zum historischen Stadtbild gehört der Ilavaer Glockenturm. Er hatte ursprünglich ein Stockwerk und einen quadratischen Grundriss von 7 × 7 Metern. Bei seiner barocken Umgestaltung im Jahr 1758 wurde ein zweites Stockwerk mit einem bauchigen barocken Dach ergänzt. In der Allerheiligenkirche der Trinitarier sind originale barocke Kirchenbänke und eine hölzerne polychrome Kanzel erhalten.
Das barocke, eingeschossige Gasthaus und Zollhaus in Ilava wurde 1764 errichtet und ist heute als Hotel Moravec bekannt. Die Gábor-Baross-Gruft im Stadtteil Klobušice von Ilava wurde 1895 fertiggestellt. An die örtliche jüdische Gemeinschaft, die dort mehrere Jahrhunderte bis zum Zweiten Weltkrieg lebte, erinnert der alte jüdische Friedhof von Ilava. In seinem oberen Bereich befinden sich die Gräber des Rabbiners David Lewin (1838–1908) und seiner Angehörigen. Die Friedhofskapelle ist der Verehrung der Jungfrau Maria gewidmet und wurde 1906 errichtet.
Nahe dem städtischen Glockenturm steht das ehemalige katholische Pfarrhaus in Ilava, ursprünglich ein eingeschossiger Renaissancebau vom Ende des 17. Jahrhunderts. Die Mariensäule ist eine polychrome Steinstatue der Jungfrau Maria vom Typ Immaculata, die 1752 aufgestellt wurde; die ursprüngliche Statue wurde zerstört und 1992 durch eine kleinere ersetzt. Das Gebäude der kirchlichen römisch-katholischen Schule in Ilava wurde 1841–1844 errichtet und hat eine angrenzende Kapelle. Das Gebäude des Ilavský pivovar ist als Denkmal geschützt.
Der traditionelle Bartolomejský jarmok in Ilava feiert das Ende des Sommers und die reiche Ernte. Das Leben und künstlerische Schaffen des bedeutenden Malers Joža Uprka sind mit Klobušice verbunden. Svätá Helena ist eine Kirche im weiteren regionalen Umfeld von Ilava.
Natur und Landschaft
Zum Stadtteil Klobušice von Ilava gehört ein englischer Landschaftspark beim ehemaligen Herrenhaus der Familie Sipekyovci. Der Park umfasst etwa 7 Hektar. In der Umgebung von Ilava liegen die Berge Stupici, Vápec, Bulkov und Slimáčkova.
Die Route Ilava–Vápeč–Homôlka führt in das Nationale Naturreservat Vápeč, das als kalk-dolomitische felsige Dominante gilt. Vom Gipfel des Vápeč bietet sich ein ungehinderter Rundumblick von 360 Grad auf die Kleine Fatra, die Martinské hole, Strážov, Mojtín, Manín, die Vršatské bradlá und einen Teil der Großen Fatra. Die Route Ilava–Vápeč–Homôlka eignet sich für Wanderer, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen.
Unterwegs und Aktivitäten
Der markierte Wanderweg Ilava–Sokol–Vápeč führt vom Bahnhof Ilava über Sokol und die Siedlung Háj zum Vápeč. Bei einer Führung im Stadtmuseum von Ilava kann der Besuch der Krypta in der Pfarrkirche eingeschlossen werden. Bei einer Führung im Stadtmuseum von Ilava kann auch die Gábor-Baross-Gruft in Klobušice besucht werden.
Die Wassersportabteilung PEREJ des TJ Sokol Ilava bietet auch Aktivitäten für Menschen ohne Erfahrung im Wassersport an. Sie veranstaltete ab 1996 öffentliche Flussfahrten. Zu den in den Ferien vorbereiteten Angeboten der PEREJ-Abteilung gehörten Flussfahrten auf der Waag von Ilava nach Nemšová.
Weitere Reiseziele sind Dubnica Nad Váhom, Borčice, Nová Dubnica, Pruské, Sedmerovec, Bolešov und Dulov.